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Umwelt & Energie
Fünf einfache Energiespartipps für den Winter
Rodgau/Frankfurt, 29. Oktober 2010 - Die Temperaturen sinken, die Heizung läuft und auch sonst verbrauchen wir im täglichen Leben viel Energie. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich jedoch Energie einsparen - und somit bares Geld und umweltschädliche Emissionen.
Richtig Heizen Rund 6 Prozent Heizkosten lassen sich sparen, wenn die Raumtemperatur um ein Grad abgesenkt wird. Daher gilt: Überheizen Sie nicht. 21 Grad Raumtemperatur reichen oftmals aus, um sich wohl zu fühlen. Aber übertreiben und ganz auf das Heizen verzichten sollte man auch nicht, denn das Aufheizen ausgekühlter Räume erfordert einen sehr hohen Energieaufwand. Bei nicht beheizten, schlecht gelüfteten Räumen steigt zudem das Risiko von Schimmelbefall. Daher sollten auch periodisch genutzte Räume, z.B. Wohnräume während der Nacht oder bei Abwesenheit tagsüber, Bäder, Toiletten, Büroräume etc. immer auf niedriger Heizungsstufe angewärmt bleiben. Damit die Luft zirkulieren kann und die Heizung optimal Wärme abgeben kann, ist darauf zu achten, dass die Heizkörper nicht zugestellt werden. Stoßlüften - richtig Lüften Gerade während der Wintermonate ist es notwendig, einen ausreichend großen Luftaustausch zu gewährleisten. Moderne Niedrigenergiehäuser verfügen oftmals über eine automatische Lüftungsanlage. Im Altbau ist Stoßlüften die richtige Methode: Heizung aus, Fenster auf, Luft rein, Fenster zu, Heizung wieder an. Wenigstens ein bis zweimal am Tag sollten die Räume gründlich durchgelüftet werden. Das schafft ein gesundes Raumklima und verhindert Schimmelbildung. Gekippte Fenster sind im Winter übrigens zu vermeiden. Dauerlüften "auf Kipp" bringt kaum Luftaustausch, lässt dafür umso mehr Wärme entweichen. Heizungsnischen isolieren Ein Relikt aus alten Zeiten, das jede Menge Energie ins Mauerwerk und nach draußen entlässt, sind Heizungsnischen, oftmals unter dem Fenster. Mit spezieller Isolierfolie aus dem Fachhandel können Sie diesen Wärmeverlust verhindern und Heizkosten sparen. Die Isolierfolie wird hierbei einfach hinter den Heizkörper geklebt und reflektiert durch eine Aluminiumbeschichtung die Wärme in den Raum. Aber Vorsicht! Verzichten Sie unbedingt darauf, großflächig ganze Wände mit Isolierung von innen zu bekleben. Hierdurch entsteht Staunässe, das Mauerwerk durchnässt und Schimmel ist fast unweigerlich die Folge. Großflächige Wärmedämmung der Außenwand sollte immer fachgerecht als Vollwärmeschutz von außen erfolgen. In Ausnahmefällen, z.B. bei denkmalgeschützten Fassaden, auf die keine Außendämmung aufgebracht werden darf, ist auch eine Innendämmung möglich. Hierbei sollte man jedoch einen Fachbetrieb zu Rate ziehen. Geräte ausschalten Elektro-Geräte sollten nur dann eingeschaltet werden, wenn sie wirklich benutzt werden. Typische unnötige Stromfresser sind z.B. der Kaffeevollautomat, der den ganzen Tag für zwei Tassen Kaffee vor sich hin heizt, Fernseher, die nur im Hintergrund laufen und die Beleuchtung in Fluren oder Toiletten. Einfach mal drüber nachdenken, was ungenutzt läuft ... und den "Ausknopf" drücken. Standby - Goodbye: Trennen Sie permanente Stromfresser vom Netz Ladegeräte von Akkus, Fernseher, Videorekorder und Receiver, Computer etc. fressen im Standby unnötig Strom. Im wahrsten Sinne des Wortes "spüren" kann man dies bei Geräten mit externem Netzteil. Auch wenn das Gerät ausgeschaltet entsteht eine deutliche Wärmeentwicklung, denn das Netzteil zieht permanent Strom. Die einfache Lösung: Ausstöpseln oder eine schaltbare Steckdosenleiste benutzen. Diese sind für wenige Euro erhältlich und trennen viele Geräte mit einem Knopfdruck vom Stromnetz. Weitere Tipps und Tricks zum Energiesparen stehen im Internet kostenfrei bereit, im Energiesparlexikon des "Energieforum Hessen - Energie sinnvoll nutzen": http://www.energieforum-hessen.de/energiesparlexikon.html Ein Schritt weiter: Qualifizierte Energieberatung und Gebäudesanierung Die Bundesrepublik Deutschland und in besonderem Maße das Land Hessen haben sich hohe Ziele gesetzt, um den CO 2 Ausstoß sowie den Energieverbrauch zu senken. Die Verringerung der Emissionsbelastung und die Energieeinsparung in Haushalten und Wohngebäuden sollen hierzu wesentlich beitragen. Auf Grundlage der Vorschriften zum Betriebsenergieverbrauch von Gebäuden in der Energieeinsparverordnung (EnEV) sind daher seit Oktober 2009 neue Anforderungen für Neubauten und für die Sanierung von Altbauten zu beachten. Und gerade im Bereich der Sanierung bestehender Gebäude liegen erhebliche Einsparpotenziale. Um Hausbesitzern und Eigentümern von Immobilien hier Hilfestellung zu geben, hat das "Energieforum Hessen - Energie sinnvoll nutzen" verschiedene unverbindliche Beratungsangebote zusammengestellt: Fragen zur Energieberatung und zur Förderung von Beratungsleistungen klären erfahrene Energieberater im Rahmen eines persönlichen Informationsgespräches vor Ort. Für 25 EURO kommt der Energieberater ins Haus und informiert über die Möglichkeiten der Energieberatung und Planung von Maßnahmen: von der Vor-Ort-Beratung über die Thermografie bis hin zur Berechnung der Effektivität einer Photovoltaikanlage oder der geeigneten Fassadendämmung. Die Energieberater beraten hierbei auch über mögliche Fördermaßnahmen der öffentlichen Hand. Denn um die notwendigen Investitionen für Bau- und Sanierungswillige Hausbesitzer attraktiver zu gestalten, werden derzeit für die Gebäude-Energieberatung und anschließende bauliche Maßnahmen gezielt Fördermittel bereitgestellt: http://www.energieforum-hessen.de/energieberatung.html Alternativ, für die Durchführung von konkreten Sanierungsmaßnahmen wie Vollwärmeschutz, Dämmung der Außenwände, Dachdämmung, Einbau von energiesparenden Fenstern, Türen, Rollläden oder die Sanierung feuchter Wände und Schimmelbeseitigung wird auch eine unverbindliche Fachberatung vor Ort durch ausgewählte Energiefachberater und Fachbetriebe angeboten. Dieses Beratungs-Angebot ist kostenfrei: http://www.energieforum-hessen.de/r....lien-altbau-sanieren.html Das Energieforum Hessen (http://www.energieforum-hessen.de Tag-It: Energie sparen, Tipps, heizen, Storm sparen, Energieberatung, Gebäude-Energieberatung, Vor-Ort-Beratung, BAFA-Förderung, Energieausweis, Energiepass, Verbrauchsorientierter Energieausweis, Bedarfsorientierter Energieausweis, Verbrauchsausweis, Bedarfsausweis, Wärmebildaufnahmen, Thermographie, Luftdichtigkeitstest, Differenzdruck-Messverfahren, Blower-Door-Test, Berechnung von Solaranlagen (Solarthermie, Photovoltaik), Fördermittelberatung (Beantragung, Abwicklung), Heizungsoptimierung (hydraulicher Abgleich), Wechsel Energieversorger 29.10.2010 14:55 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_406249 zur Pressemappe von: Energieforum Hessen - Art & Media GmbH Email Benachrichtigung aktivieren | RSS Feed abonnieren
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