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Väter kämpfen um mehr Fairness

Interview mit Jörg Mathieu

PresseAnzeiger: Gerade erscheint die 2. Ausgabe ihres Magazins "Papa-ya", in dem es vor allem um Familienrecht geht. Warum ist dieses Thema so wichtig? Gibt es dafür genug Leser?

Jörg Mathieu: Dieses Thema ist deshalb so wichtig, weil das, was in Deutschland als Familienrecht praktiziert wird, in weiten Bereichen mit Gerechtigkeit und Fairness rein gar nichts mehr zu tun hat. Leidtragende sind in erster Linie die Kinder. Sie werden häufig zum Spielball von Machtinteressen und sie werden instrumentalisiert im Trennungs- und Scheidungskrieg. Familienrichter, die im Übrigen keinerlei fachspezifische Ausbildung haben, fällen Urteile, welche Kapitulationserklärungen gleichen. Solange sich an diesem Missstand und an der aktuellen Scheidungsrate in Deutschland nichts ändert, machen wir uns um mangelnde Leser keine Sorgen. Dies bestätigen auch die Verkaufszahlen der ersten Ausgabe. Die Zeit für ein solches Magazin, das den Menschen in dieser schwierigen Situation mit viel Kompetenz wichtige Fragen beantwortet, war einfach reif.

 

PresseAnzeiger: Der Titel ist bewusst männlich konnotiert. Wie sind sie darauf gekommen?

Jörg Mathieu: In einem Staat, in welchem es statistisch wahrscheinlicher ist, dass ein Kind in ein Heim kommt, als dass ein Vater für sein eigenes Kind sorgen darf, kommt dem Titel, welcher sich phonetisch Papa Ja! spricht, eine ganz eigene Aussage zu. Die Gesellschaft sieht den Vater in einem Rechtsstreit noch immer als den "bösen" an, der es wohl verdient hat verlassen zu werden. Dass dem nicht so ist und viele Väter für ein intaktes miteinander kämpfen ist noch nicht so selbstverständlich wie es sein sollte. Doch wollen wir richtig stellen, dass PAPA-YA kein reines Vätermagazin ist und auch nie sein wird. Die alten „Väterprobleme“ sind auch die neuen „Mütterprobleme“.

 

PresseAnzeiger: Keine Angst, damit potenzielle weibliche Leser abzuschrecken - oder richtet sich das Magazin explizit nur an Familienväter?

Jörg Mathieu: PAPA-YA ist, dies sagt schon der Untertitel, das Magazin für mehr Fairness im deutschen Familienrecht. Sollte es Frauen geben, die mit mehr Fairness in diesem Bereich ihre Probleme haben, wäre dies nur ein weiterer Beweis für eine bestehende Ungerechtigkeit und somit eine weitere Legitimation für PAPA-YA. Und man darf die vielen Zweitfrauen und -männer nicht vergessen, die PAPA-YA gerne zur Hand nehmen, um die Probleme ihres neuen Partners besser verstehen zu können. Fairness verstehen wir in der Redaktion weder als männliches noch als weibliches Recht in einem Familienstreit. Rund ein Drittel unserer Leser sind Frauen.

 

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Datum: 08.09.2009


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PAPA-YA

PAPA-YA – DAS MAGAZIN
Das Magazin für mehr Fairness im deutschen Familienrecht
c/o Jörg Mathieu
Mecklenburgring 61
D-66121 Saarbrücken
Tel: 06 81 / 89 56 749
E-Mail:
Homepage: www.papa-ya.de, www.papa-ya-das-magazin.de

Ein kompetentes Team aus Familienanwälten, Verfahrenspflegern, Kinderpsychologen und natürlich Betroffenen mit jahrelanger Eigenerfahrung bildet die PAPA-YA-Redaktion....

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