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Junge Olympioniken aus aller Welt messen sich in Singapur

Interview mit Goh Kee Nguan

PresseAnzeiger: Die olympischen Jugendspiele werden in diesem Jahr zum ersten Mal ausgetragen. Warum wurde der Wettbewerb ins Leben gerufen?

Goh Kee Nguan: Die Idee zu den Olympischen Jugendspielen stammt von Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC, International Olympic Committee) und entstand im Jahr 2007 während der 119. Vollversammlung des IOC. Die Idee soll eine neue olympische Initiative begründen, die Jugendliche ausbildet, sie animiert und positiv beeinflusst, damit sie eine aktive Rolle in der Gesellschaft übernehmen. Die Vision der Olympischen Jugendspiele ist es, junge Menschen anzuregen, Sport zu treiben und sich darin zu messen sowie die olympischen Werte Exzellenz, Freundschaft und Respekt anzunehmen und danach zu leben. Dieser Vision entsprechend wurden die Olympischen Jugendspiele gleichermaßen mit den Schwerpunkten Sport, Kultur und Bildung konzipiert. Junge Sportler im Alter von 14 bis 18 Jahren werden in ihren Sportarten aufeinander treffen und gleichzeitig an dem großen Kultur- und Bildungsprogramm (CEP, Culture and Education Programme) teilnehmen. Die Olympischen Jugendspiele werden insgesamt 3.600 talentierte, junge Athletinnen und Athleten aus aller Welt sowie Vertreter aus den 205 Nationalen Olympischen Komitees (NOC, National Olympic Committee) zusammenbringen.

 

PresseAnzeiger: Warum wurde Singapur als Austragungsort gewählt?

Goh Kee Nguan: Singapurs Angebot beinhaltet ein umfangreiches und ganzheitliches Sport-, Kultur- und Bildungsprogramm. Zudem umfasst der von Singapur vorgeschlagene Plan für die ersten Olympischen Jugendspiele auch folgende Besonderheiten: eine IT-Infrastruktur von Weltklasse, eine stabile Regierung und Finanzwirtschaft, ein effizientes Transportsystem und die Gewährleistung von Sicherheit im Land. Der kompakte Stadtstaat und das effektive, öffentliche Verkehrsnetz sichern zudem, dass die Veranstaltungsorte der Wettkämpfe und Sporteinrichtungen nicht weiter als 30 Minuten vom olympischen Jugenddorf und anderen Unterkunftsmöglichkeiten entfernt sind. Vor allem die Einwohner von Singapur und besonders unsere Jugendlichen haben durch ihre Unterstützung dazu beigetragen, dass Singapur als Austragungsort für die ersten Olympischen Jugendspiele gewählt wurde.

 

PresseAnzeiger: Neben dem Sport soll es eine Art Bildungsprogramm für die Teilnehmer werden, was wird dort genau vermittelt?

Goh Kee Nguan: Das CEP (Culture and Education Programme) ist Teil der Olympischen Jugendspiele und bietet den Sportlern die Möglichkeit, unvergessliche Erfahrungen zu machen. Das CEP soll junge Athletinnen und Athleten animieren, die olympischen Werte Exzellenz, Freundschaft und Respekt anzunehmen und danach zu leben sowie aktive Rollen in der Gesellschaft zu übernehmen. Es wird eine Mischung aus verschiedenen Aktionen über die zwölf Tage der Jugendspiele hinweg geben, die mit dem Training der Athleten und den Wettkämpfen abgestimmt sind. Die meisten CEP-Aktionen, die zwischen einer halben und einer ganzen Stunde lang sind, werden innerhalb des olympischen Jugenddorfs stattfinden. Die Sportler können aus über 50 modularen, interaktiven Angeboten ihr persönliches Spaß- und Bildungsprogramm zusammenstellen, die alle auf die folgenden fünf zentralen Themen ausgerichtet sind: 1. Olympismus und olympische Werte: Dieses Thema spürt die Ursprünge, die Philosophie, die Struktur und die Entwicklung der Olympischen Spiele von den Anfängen bis Heute auf. 2. Karriere im Profisport: Hierbei werden die verschiedenen Facetten einer professionellen Sportkarriere thematisiert, z.B. die persönliche Entwicklung und der Umgang mit Übergansphasen im Leben. 3. Wohlbefinden und gesunder Lebensstil: Aktionen unter diesem Punkt fördern eine gesunde Ernährung und beziehen sich auf den Umgang mit Stress und das Thema Doping im Sport. 4. Soziale Verantwortung: Aktionen dieser Rubrik beschäftigen sich mit der Umwelt, mit nachhaltiger Entwicklung und der Beziehung zur Gesellschaft. 5. Ausdruck: Hierunter fallen Aktionen zum Thema Lernen, Interaktionsmöglichkeiten über die digitalen Medien sowie Festivals im olympischen Jugenddorf. Hier einige Beispiele für Aktionen, die wir veranstalten werden: Chat mit Champions: Bei diesem Austausch mit Olympiasiegern können die jungen Sportler herausfinden, was einen Champion ausmacht. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit ihren Vorbildern im Sport nahe zu kommen und persönliche und inspirierende Geschichten über die olympischen Werte Exzellenz, Freundschaft und Respekt mit ihnen zu teilen. Entdecker-Aktionen: Die Teilnehmer erforschen Themen, die für ihren Weg zum Champion in ihrem eigenen Leben wichtig sind. Über interaktive Ausstellungen und Workshops erfahren sie interessante Fakten über die Geschichte des Olympismus, lernen mehr über wichtige Gesundheits- und Ernährungsfragen, über die Karriere im Sport und über die globalen Schlüsselfragen. Weltkulturdorf: Das Weltkulturdorf, das sich auf einem Platz im olympischen Jugend-dorf befindet, ist der Mittelpunkt für alle internationalen Besucher, denn hier können sie sich gegenseitig kennenlernen und interagieren. Es gibt verschiedene Kulturstände, die von den Jugendlichen aus Singapur umgesetzt werden. Jeder Stand thematisiert ein teilnehmendes Land des NOC und gibt den Besuchern die Möglichkeit, die verschiedenen Kulturen zu entdecken und an lustigen Aktionen teilzunehmen, wie z.B. Gesichtsbemalungen oder traditionelle Spiele. Gemeinschaftsprojekt: Die jungen Athletinnen und Athleten werden verschiedene Aktionen gemeinsam mit den Einheimischen durchführen, wie z.B. Gemeinschaftstrommeln und Zirkusvorführungen. Durch diese Aktionen können sich die Jugendlichen mit den Singapurern austauschen, etwas über soziale Verantwortung lernen und werden angeregt, diese Erfahrungen mit nach Hause zu nehmen und dort anzuwenden. Kunst und Kultur: Die Teilnehmer bekommen einen spannenden Mix aus Musik-Performances, Tanzvorführungen und inspirierender Kunstarbeit geboten. Die Bewohner des olympischen Jugenddorfs können während den abendlichen Festivals bei diesen Aktionen mitmachen und verschiedene Kunstwerke zum Thema Olympia mitgestalten. Durch diese Kunst- und Kultur-Aktionen können die Jugendlichen die neugeschlossenen, kulturübergreifenden Freundschaften feiern und festigen. Inselabenteuer: Die Jugendlichen können hier einen ganzen Tag mit Outdooraktivitäten verbringen. In Teams werden sie Vertrauensparcours bestehen, können diverse Wassersportarten ausprobieren und meistern körperliche Herausforderungen. Teamwork, gegenseitiger Respekt und Freundschaft sind Vorraussetzungen, um diese Aufgaben – unter der Anleitung von ausgebildeten Trainern – zu bewältigen. Forschungsreise: Dieses „grüne“ Abenteuer führt in einer Halbtagesfahrt zum Hortpark und zur Marina Barrage – zwei der neuesten Natursehenswürdigkeiten in Singapur. Die Teilnehmer bauen einen Mini-Garten in einer Glasflasche und können spektakuläre Aussichten auf die Stadt und Singapurs Hafenviertel Marina Bay genießen. Wir als Organisationskomitee der ersten Olympischen Jugendspiele sehen die Spiele nicht nur als wichtige Veranstaltung für die jungen Sportler. Auch für viele andere Menschen sind sie von Bedeutung – z.B. durch die Ausrichtung von Stadtfesten, die Teilnahme an Gemeinschaftsfeiern, die Übernahme von ehrenamtlichen Arbeiten oder einfach nur durch das Verfolgen der Spiele oder das Gastgebersein für unsere Besucher können sich viele für die Spiele engagieren. Besonders wichtig sind die Olympischen Jugendspiele für die Jugendlichen, die sich über Projekte wie beispielsweise Friends@YOG einbringen, bei dem es sich um ein Schüleraustauschprogramm der 205 NOC Länder handelt. Die Spiele werden für viele Leute bereichernde Erfahrungen und Eindrücke bieten und sie mit der olympischen Bewegung verbinden.

 

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Datum: 20.05.2010


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Tel. + 49 208 48 48350
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