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Lehman-Brothers-Pleite – Anleger bleiben auf Schrottzertifikaten sitzenDie Frist zur Anmeldung der Ansprüche auf Schadenersatz aus amerikanischen Sicherungsfonds läuft Ende des Jahres aus. Der DVS arbeitet mit einer renommierten US-Anwaltskanzlei bei der Anmeldung der Ansprüche zusammen. Ein deutscher Prozessfinanzierer übernimmt den wesentlichen Kostenanteil für die Anmeldung der Ansprüche deutscher und internationaler Anleger.
Deutsche Anleger haben sich angeblich krisenfeste „Schrottzertifikate“ der US-Pleitebank Lehman-Brothers andrehen lassen. Vor allem Anleger, die ihr Geld möglichst sicher investieren wollten, sind von Beratern verschiedener Großbanken nach Meinung der DVS-Kapitalmarktexperten ganz offensichtlich übers Ohr gehauen worden.
„Anwälte, die sich in Deutschland akademische Diskussionen darüber liefern, ob und gegen welche Bank Schadenersatzansprüche durchgesetzt werden können, nutzen den deutschen Anlegern der Schrottzertifikate nichts“, meint Claudia Lunderstedt-Georgi, Geschäftsführerin des Deutschen Verbraucherschutzringes (DVS). Wer sich zudem als geschädigter Anleger auf dubiose Angebote einlässt, sich gegen ein Erfolgshonorar vertreten zu lassen, verschwendet wertvolle Zeit, die er lieber dazu nutzen sollte, seine Ansprüche in New York anzumelden. Dazu noch einmal Lunderstedt-Georgi: „Glück im Unglück für die deutschen Anleger der Lehman Schrottzertifikate“. Ein deutscher Prozessfinanzierer hat dem DVS die Zusage gegeben, dass er etwa 2/3 der Kosten für die Anmeldung der Ansprüche in den Vereinigten Staaten übernehmen wolle.“ Voraussetzung sei es allerdings, dass die Anmeldungen über den Deutschen Verbraucherschutzring vorgenommen werden. Die Kosten, die normalerweise beim DVS für derartige Tätigkeiten anfallen, wird der Prozessfinanzierer ebenfalls übernehmen, so Lunderstedt-Georgi weiter. „Teure Gebühren für Interessen- und Schutzgemeinschaften, die in manchen Fällen bis zu 1000 € betragen können, seien überflüssig“, betont auch Rechtsanwalt Sascha Giller, Kapitalmarktexperte bei PWB Rechtsanwälte Jena. Viele dieser Vereine wollen dem geschädigten Anleger noch einmal Euros aus den Taschen ziehen. Dazu abschließend noch einmal Rechtsanwalt und Attorney at Law, Helge Naber: „Geschädigte Anleger sollen im Rahmen eines Entschädigungsverfahrens vor der SIPC, der Securities Investor Protection Corporation Restitutionsgelder erhalten. Die SIPC funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie die deutsche Entschädigungseinrichtung der Banken (EDB) bzw. die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen EDW. „Diese Organisation“ – so Naber weiter – „tritt grundsätzlich in den Fällen ein, in denen Anleger auch auf betrügerische Art und Weise geschädigt worden sind und das schädigende Institut oder das Unternehmen Schadenersatzansprüche wegen der Insolvenz nicht mehr bedienen kann“. „Deshalb, so Rechtsanwalt Giller, „sollen die Geschädigten der Schrottzertifikate ihre Ansprüche sowohl beim Insolvenzgericht für den Gerichtsbezirk südliches New York als auch bei der SIPC anmelden. Geschädigte Anleger, die sich nicht oder nur unzureichend anwaltlich vertreten lassen, bleibt es selbst überlassen, ihren Anspruch an der richtigen Stelle, vor allem im richtigen Verfahren, prozessual richtig darzulegen und geltend zu machen.“ Für Fragen in dieser Angelegenheit steht Ihnen die Telefonnummer 03641/35 35 04 der DVS-Geschäftsstelle Jena zur Verfügung. Der DVS e.V. arbeitet unter anderem mit Rechtsanwalt und Attorney at Law Helge Naber in Montana/USA zusammen, der in der Vergangenheit bereits sehr erfolgreich für geschädigte Anleger in verschiedenen anderen Verfahren tätig geworden ist, so dass auch in den USA eine umfassende Vertretung der Interessen geschädigter Schrottzertifikateanleger möglich ist. Geschädigte Schrottzertifikateanleger gehen durch die Anmeldung beim DVS sicher, dass keine Fristen, z. B. bezüglich der Forderungsanmeldung beim Insolvenzgericht oder bei der SIPC zu verpassen.
DVS Deutscher Verbraucherschutzring e.V.
Telefon: 03641/35 35 04
Wichtige Informationsveranstaltung für Lehman Brothers Geschädigte Der DVS veranstaltet am 1. November 2008 um 14.00 Uhr im Hotel „Maritim“, Staufenbergstraße 26 in 10785 Berlin eine Informations-veranstaltung für geschädigte Anleger der kollabierten Invest-mentbank.
10.10.2008 13:10 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_262077 zur Pressemappe von: Detuscher Verbraucherschutzring e.V. (DVS) Email Benachrichtigung aktivieren | RSS Feed abonnieren weitere Meldungen zum Thema: Lehmann Brothers: Schadenersatz:
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Deutscher Verbraucherschutzring e.V. (DVS)
Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. DVS Kompetente und effektive Unterstützung im Kampf gegen betrügerische Unternehmen. Der Deutscher Verbraucherschutzring e.V. DVS setzt sich seit Jahren gezielt für die Interessen... mehr »
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