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Gesellschaft & Kultur
Verführung zur NachhaltigkeitÖkologisches Bewusstsein und Lebensgenuss scheinen heute keine Gegensätze mehr zu sein. "Zusammen bringen, was nicht zusammen gehört" - Richard Häusler, Projektleiter, sieht darin tragfähige Nachhaltigkeitswirkungen ![]() [Großes Bild anzeigen] Ethisch motiviertes Verbraucherverhalten wird immer weniger mit Verzicht in Verbindung gebracht, sondern mit Lebensqualität, Selbstverwirklichung und Wohlbefinden. Trendforscher haben bereits einen Namen für diese Entwicklung: ?Lohas?. Der Begriff steht für den ?Lifestyle of health and sustainability?, was sich übersetzen lässt als gesundheitsbewusster und nachhaltiger Lebensstil.
Auf der anderen Seite mühen sich aber Umweltbildner, Naturschützer und Öko-Aktivisten immer noch damit ab, ihre Botschaften unter dem sperrigen und moralisch geprägten Etikett der ?Nachhaltigkeit? zu verkaufen. ?Viel Wort, aber wenig Witz. Viel Appeal, aber wenig Sex-Appeal? - das bescheinigt der Kommunikationsexperte Stefan Siemer (Hamburg) den Verfechtern von ?Nachhaltigkeit? und erklärt damit die Erfolglosigkeit gut gemeinter ?Nachhaltigkeitskommunikation?. Ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördertes Modellprojekt sucht deshalb nach neuen Wegen, um die Idee der Nachhaltigkeit mit den Chancen des Lohas-Trends zu verbinden und Nachhaltigkeit endlich sexy und verführerisch zu machen. Projektverantwortlich ist die Unternehmensberatung stratum®, die ihren Sitz in Berlin hat und selbst aus einem DBU-geförderten Projekt hervorgegangen ist. Als Profit-Unternehmen will stratum® speziell Non-Profit-Organisationen helfen, ihre ideellen Ziele besser mit wirtschaftlichem Denken zu unterfüttern, um Erfolg zu haben. Zentrale Bedeutung für das Modellprojekt hat eine eigene strategische Marktforschung, deren Ergebnisse den Projektpartnern zur Umsetzung und Erprobung zur Verfügung gestellt werden. Als Projektpartner sind in der Pilotphase mit dabei: : der Naturpark Nordeifel, der sich Hinweise zur Verbesserung der naturtouristischen Attraktivität seiner Angebote erhofft
Außerdem hat das Projekt zahlreiche Dialogpartner, die mit eigenen Fragestellungen und Erfahrungen den Horizont des Projekts um weitere Marktsegmente erweitern und gleichzeitig die Breitenwirkung verstärken. Zu ihnen gehören wirtschaftliche Größen wie die Arcandor AG (früher KarstadtQuelle) und das Designcenter Norintra House of Fashion sowie die AOK Baden-Württemberg. Das Internetportal http://www.lohas.de Um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie ?Nachhaltigkeit? gegenüber verschiedenen Zielgruppen in unterschiedlichen Märkten kommunikativ eingesetzt werden kann, wird im Projekt ein Instrumentarium benutzt, das soziokulturelle Faktoren ausschaltet und die vor- und unterbewusste Entscheidungsebene des Konsumenten erfasst. Die dazu benötigten Experten stellt die Hamburger Agentur für strategisches Marketing &EQUITY. Aus Gründen der Vergleichbarkeit mit der Lohas-Studie des Zukunftsinstituts wird sich die Marktforschung in dem Projekt ebenfalls an folgenden Altersgruppen orientieren: : ?Netzwerkkinder? (15-25 Jahre), die so genannten Pragmatiker, die sich ideologiefrei in selbstbestimmten sozialen Netzen positionieren
Ein von stratum® herausgegebener Projektbrief informiert (unter http://www.stratum-consult.de Bilddateien:
10.04.2008 14:59 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_249405 weitere Meldungen zum Thema: Nachhaltigkeit: Lebensstil: LOHAS: Marktforschung: Zukunft:
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Pressemitteilung von:
Boxhagener Straße 16
Non-Profit-Organisationen sind es in der Regel nicht gewohnt, in Kriterien wie Wirtschaftlichkeit oder Marktorientierung zu denken und agieren. Aber der Professionalisierungsdruck steigt: In einer Zeit, in der Fördergelder... mehr »
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stratum GmbH
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