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Der Vollkommenheit der Natur ein Denkmal setzen

Zentrales Anliegen der Malerin Gisela Peschke war es, die Vollkommenheit und Schönheit der Natur einzufangen, in ihren Bildern zu verewigen und andere Menschen daran teilhaben zu lassen.


Mutter Erde, 1977, Öl auf Leinwand, Foto: B. Simon

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Am 23. Januar 2010 wäre die Malerin 68 Jahre alt geworden. Einige der herausragenden Werke auf dem Internetportal http://www.gisela-peschke.de setzten sich gerade mit der Erhabenheit und Verletzlichkeit von Leben und Natur auseinander. Ein Grund mehr, sich gerade im UN Jahr der Biologischen Vielfalt an sie zu erinnern.
Geboren am Stadtrand von Wurzen, mit dem Wald und den Feldern vor der Haustür, wuchs sie „zwischen Tieren und Apfelbäumen“ auf, wie sie es selbst einmal formulierte. Die Stellung des Großvaters Willi Opitz in der Maschinenbaufirma Schütz garantierte der Familie trotz Kriegswirren ein stabiles Einkommen und so wuchs die kleine Gisela in gesicherten Verhältnissen auf. Dennoch hätte das Leben der Malerin anders verlaufen können. Ein Augenleiden in den ersten Lebensmonaten machte der Familie große Sorgen und eine Erblindung konnte nur durch die aufopferungsvolle Pflege der Mutter und Großmutter verhindert werden. Vielleicht finden wir auch deshalb in dem 1977 fertiggestellten Gemälde „Mutter Erde“ nicht nur eine Verehrung für die Erhabenheit und Weisheit der Natur, sondern auch die Gesichtszüge der Frau, die der Malerin das Leben schenkte – ihrer Mutter.
Auch wenn die Landschafts-malerei das Gesamtwerk der Malerin dominiert, waren es nicht nur freundliche Themen, die das Schaffen bestimmten. Nicht zuletzt durch ihre schwere Krankheit, die sie über zehn Jahre begleitete, spielten Vergehen und Tod immer wieder eine Rolle im künstlerischen Schaffen der Malerin. Das 1987 entstandene Werk „Zeitgemäße Blumen“ ist Ausdruck dieser Auseinandersetzung und verbindet das „am Ende sein“ mit der Leichtigkeit und dem Neuanfang, die dem kindlichen Spiel mit Pusteblumen innewohnt.

Die Landschaft und Natur, die für Gisela Peschke am ehesten Vollkommenheit und Wahrhaftigkeit ausstrahlte, fand sie auf den Inseln Rügen und Hiddensee. So lebte die Malerin bis zu ihrem viel zu frühen Tod im Jahre 1993 in Stralsund. Hier schuf die Malerin etwa 300 Werke, die sich mit der Vielfalt, Schönheit und Vollkommenheit der Landschaft und Natur Vorpommerns auseinandersetzen und gewissermaßen dazu aufrufen, diese Landschaft und Natur in ihrer Schönheit und Vielfalt zu bewahren und zu schützen.

Stralsund, den 23.01.2010

Bilddateien:


Mutter Erde, 1977, Öl auf Leinwand, Foto: B. Simon
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Zeitgemäße Blumen, 1987, Öl auf Hartfaser, Foto: J. Peschke
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Mondnacht über dem Bodden, 1992, Foto: C. Peschke
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24.01.2010 14:57

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Internetportal gisela-peschke.de

Johannes Peschke
Hermannstr. 50a
48151 Münster
Mobil: 0173-6005885

Das Internetportat hat sich zur Aufgabe gemacht, das Leben und Werk der verstorbenen Künstlerin Gisela Peschke aufzuarbeiten und zu dokumentieren. Dazu gehört ein komplettes Werkeverzeichnis der Malerin....

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