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Gesellschaft & Kultur
Ausstellungseröffnung in der Galerie Schwind Leipzig: Shinji Himeno – Malerei und Arbeiten auf PapierSonntag, den 25. April 2010, um 15 Uhr
Der Künstler ist anwesend. Es erscheint ein Katalog.
Ausstellungsdauer: 25. April – 12. Juni 2010 Vom 25. April bis 12. Juni 2010 präsentiert die Galerie Schwind Leipzig Gemälde und Zeichnungen aus verschiedenen Schaffensphasen des japanischen, seit 20 Jahren in Deutschland lebenden Künstlers Shinji Himeno. Darunter befinden sich vorwiegend neueste Arbeiten, die noch nicht öffentlich gezeigt worden sind. Shinji Himenos Arbeiten stehen stilistisch dem Magischen Realismus nahe. Sie changieren zwischen „Leipziger Schule“ und „Wiener Schule des phantastischen Realismus“, zwischen heimatlich-japanischer Tradition und abendländisch-mediterranem Erbe. Technisch aufwendig entstehen die Bilder selten kontinuierlich. Oft bricht Shinji Himeno die Arbeit am Bild ab, lässt es eine Weile ruhen und reifen bis zur Wiederaufnahme und Vollendung. Nicht selten sind diese Entstehungsprozesse begleitet von schmerzlichen Auseinandersetzungen mit ganz alltäglichen, zutiefst menschlichen Ängsten. Surreale Assoziationen erzählen von einem tiefen Harmonie- und Glücksbedürfnis, das häufig in Angst- und Schreckensvisionen kippt. Mythologische Motive lassen das Grausame und Vernichtende allerdings nur erahnen. Die Geheimnisse bleiben stets im Dunkel verborgen, wodurch die meisten Bildszenen in einer apokalyptischen Endzeitruhe schwelgen. So sind Werk und Leben von Shinji Himeno gleichermaßen geprägt vom kreativen Ineinandergreifen der Gegensätze – Kontinuität und Diskontinuität, Bewegung und Stillstand, Höllenlärm und Grabesruhe, besonnenem Zögern und mutigem Voranstürmen. Shinji Himeno wurde 1966 in Tokushima/ Japan geboren. 1988 zeigte ihm in Tokio die Frau des japanischen Botschafters aus Bonn in einer deutschen Zeitschrift das Bad Frankenhausener Panoramagemälde von Werner Tübke, dem bekannten Vertreter der sogenannten Leipziger Schule. Diese Begegnung beeindruckte Shinji Himeno so sehr, dass er beschloss, nach Deutschland zu gehen um dessen künstlerisches Handwerk zu erlernen. Nach dem Fall der Mauer 1989 siedelte er daher nach Berlin über und bekam zunächst einen Studienplatz in Dresden an der Hochschule für bildende Künste. Von hier aus fuhr er im Herbst 1991 zu einer Vernissage nach Leipzig, wo er Werner Tübke persönlich begegnete. Er erzählte ihm, dass er mit dem Wunsch nach Deutschland gekommen sei, bei ihm zu studieren. Zu dieser Zeit unterrichtete Werner Tübke allerdings schon selbst nicht mehr an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, empfahl ihm aber auf jeden Fall ein Studium an der bekannten Kunstakademie. So absolvierte Shinji Himeno sein Grundstudium bis 1993 in Leipzig und wechselte für das Hauptstudium an die Akademie der Bildenden Künste in Wien. Hier schloss er sein Studium 1997 als Meisterschüler von Arik Brauer ab, Mitbegründer der „Wiener Schule des Phantastischen Realismus“. Seit 1997 lebt und arbeitet Shinji Himeno in Berlin und wird inzwischen exklusiv durch die Galerie Schwind, Leipzig | Frankfurt am Main vertreten. Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr
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09.04.2010 11:00 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_332358 zur Pressemappe von: Galerie Schwind Leipzig | Frankfurt am Main Email Benachrichtigung aktivieren | RSS Feed abonnieren weitere Meldungen zum Thema: Leipziger Schule: Ausstellung: Galerie: Japan:
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Pressemitteilung von:
Karl Schwind
GALERIE SCHWIND Leipzig | Frankfurt am Main Die Galerie Schwind wurde 1989 in Frankfurt am Main gegründet. Der Geschäftsführer, Karl Schwind, pflegte bereits zuvor Kontakt zur jungen Kunstszene in Leipzig und Dresden,... mehr »
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