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Gesundheit & Medizin
Haartransplantationen: für eine dauerhafte und attraktive HaarprachtJeder Mensch verliert jeden Tag zwischen 70 und 100 Haare. Ein natürlicher Vorgang. Steigt die Zahl deutlich darüber oder konzentriert sich der Verlust auf bestimmte Stellen, so spricht man von krankhaftem Haarausfall. Männer sind davon häufiger betroffen als Frauen, in den westlichen Ländern jeder zweite Mann. Während die Auslöser bei den Frauen oft auf hormonellen Ursachen wie beispielsweise Schwangerschaft oder Wechseljahre beruhen, ist bei Männern die genetische Disposition verantwortlich.
Häufig beginnt der Haarausfall als schleichender Prozess: Angefangen mit Geheimratsecken und Mönchstonsur, die sich zunehmend vergrößern bis hin zur ausgeprägten Kahlfläche. Die Möglichkeiten, wirksame Maßnahmen gegen den Haarausfall zu ergreifen, sind rar – zumindest diejenigen, deren Erfolg wissenschaftlich nachgewiesen ist. Wer weder medikamentöse Nebenwirkungen (für kontinuierlichen Haarwuchs müssen Präparate dauerhaft eingenommen werden) noch entzündliche Reaktionen in Kauf nehmen, sich mit dem Verlust seiner Haare jedoch nicht abfinden möchte, hat die Option auf eine Eigenhaartransplantation. Ein unkomplizierter Eingriff mit ästhetisch überzeugendem Ergebnis. Ist der Haarausfall erblich/hormonell bedingt, fallen die Haare im Bereich des Haaransatzes, der Geheimratsecken und im Tonsurbereich aus. Die unempfindlichen Haarwurzeln des Haarkranzes bleiben jedoch erhalten. Genau das macht sich die Haartransplantation zu Nutze und erreicht durch eine Umverteilung der Haarwurzeln dauerhaft natürlichen Haarwuchs. Die Haartransplantation hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Dank moderner, mikrochirurgischer Techniken ist man heute in der Lage, eigene Haarwurzeln aus dicht behaarten Stellen zu entfernen und in kahle Stellen zu verpflanzen. Während der Behandlung entnimmt der Chirurg Haarwurzeln von einer sehr behaarten Körperstelle (meist Haarkranz) und verpflanzt diese in die Kahlstellen. „Einmal transplantierte Haarwurzeln produzieren lebenslang gesundes Haar. Ein Prozess, der nach zwei bis drei Monaten beginnt, nachdem die Wundheilungsphase an der Oberfläche abgeschlossen ist. Die neu transplantierten Haare können genauso wie das Ursprungshaar behandelt werden: Waschen, Schneiden, Färben und Fönen ist kein Problem. 16.02.2010 15:47 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_322457 weitere Meldungen zum Thema: - Zur Haartransplantation im Mai nach Madrid: Führender Haarspezialis... - Haartransplantation - Die sanfte Methode gegen den Haarausfall Haare: Haarverlust:
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Juliane Siegling
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