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Gesundheit & Medizin
Tendomyopathie - Fibromyalgie und WeichteilrheumatismusBetroffene werden oft zu spät behandelt
Nach Schätzungen leiden bis zu zwei Millionen Menschen an einer besonderen Art von sogenanntem Weichteilrheumatismus: Tendomyopathie. Diese äußerst unspezifische Krankheit bringt die Betroffenen lange Zeit fast zur Verzweiflung. Sie gehen von Arzt zu Arzt, ohne eine richtige Diagnose und vor allem Therapie zu erhalten. Denn Tendomyopathie ist sehr schwer festzustellen, in der Medizin noch nicht sehr lange und umfassend erforscht und die Symptome sind nicht eindeutig einer bestimmten Erkrankung zuzuordnen. Die Symptome bleiben lange unbehandelt und lassen die Patienten an ihrem eigenen Schmerzempfinden zweifeln. Neben den Schmerzen kommt es dadurch bei Tendomyopathie zu psychischen Belastungen.
Die Symptome scheinen anfangs recht harmlos und völlig "normal" zu sein", berichtet Michael Weber, Webmaster der Informationsseite http://www.tendomyopathie.com Tastet der Patient oder der Arzt die schmerzenden Stellen ab, lassen sich in der Regel Verhärtungen spüren. Dies ist ein starker Hinweis auf Tendomyopathie und in der Konsequenz, beim spezifischen chronischen Verlauf, auf Fibromyalgie. Eine Schmerztherapie ist geboten, um die Schmerzen nicht zu chronischen Schmerzen werden zu lassen. Darüber hinaus kommen Massagen, Kälte- und Wärmebehandlungen und andere physiotherapeutische Methoden zum Einsatz. Da die Situation für die an Tendomyopathie oder Fibromyalgie Erkrankten sehr schwierig ist, kann im Einzelfall zusätzlich die Hilfe durch einen Psychotherapeuten oder eine Selbsthilfegruppe sinnvoll sein. Einzelheiten zum Sinn eines Selbsthilfeangebotes sind auf der Webseite http://www.fibromyalgieselbsthilfegruppe.de Leider ist eine vollständige Heilung bisher selten. Immer wieder müssen die Betroffenen mit Rückfällen rechnen. Das ist ein weiterer bitterer Nebeneffekt dieser schwer zu diagnostizierenden Krankheit, die viele unwissende Außenstehende für etwas übertrieben Mimosenhaftes beim Erkrankten halten. Bei anhaltenden Symptomen sollte sich aber niemand davon abhalten lassen, zur Klärung der genauen Ursachen einen Arzt aufzusuchen. Je früher Tendomyopathie erkannt wird und die Schmerzen behandelt werden, desto besser können die Krankheit und der Schmerz behandelt werden. 29.07.2010 09:14 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_371355
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