(PA) Hannover, Frankfurt/Main, 12.08.2009. Die üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG hat ihr Erneuerungsprogramm pünktlich abgeschlossen und ihre alte Generation von Fahrkartenautomaten im gesamten Stadtgebiet von Hannover durch 318 neue Almex-Geräte von Höft und Wessel ersetzt. Während die alten Automaten nur Münzen akzeptierten, können die Fahrgäste jetzt auch mit Banknoten, ec-Karte/girocard und mit ihrer GeldKarte bezahlen. Die Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs übernimmt die Frankfurter B+S Card Service GmbH, ein Beteiligungsunternehmen des Deutschen Sparkassenverlags.
Mit der Ausstattung der letzten Stadtbahnhaltestelle mit einem neuen Automaten wurde am 30.06. ein Projekt erfolgreich abgeschlossen, das vor einem Jahr mit den ersten Feldtests und der anschließenden Inbetriebnahme der ersten Geräte in den Folgemonaten in der Praxis gestartet worden war.
„Die Kunden nehmen das bargeldlose Bezahlen bereits sehr gern an“, erklärt üstra-Pressesprecher Udo Iwannek. „Seit Anfang des Jahres wurden an den neuen Automaten bereits fast 10 Millionen Euro umgesetzt. 15 Prozent aller Nutzer haben dabei mit ihrer ec-Karte bezahlt, fünf Prozent mit der GeldKarte.“
Innovationstreiber Kartenzahlung
Die Tatsache, dass die Fahrgäste heute nicht mehr nur auf Münzen angewiesen sind, hat die üstra außerdem in die Lage versetzt, an den Automaten jetzt neben Einzelfahrscheinen auch Zeittickets (z.B. Wochen- oder Monatskarten) zu verkaufen.
„Gerade beim Bezahlen von etwas höheren Beträgen ist das electronic-cash-Verfahren in Sachen Bequemlichkeit und Sicherheit für Kunden und Verkehrsunternehmen gleichermaßen die beste Option“, erklärt Sibylle Schnell, Key Account Managerin bei B+S Card Service. „Die üstra AG hat den Trend zu mehr Kartenzahlungen frühzeitig erkannt und nimmt damit auch eine Vorreiterrolle für viele andere Anbieter im Bereich des ÖPNV ein. Das Wachstumspotenzial für bargeldlose Bezahlverfahren ist in dieser Branche immer noch enorm. Mobile Bezahllösungen werden die Entwicklung in der nächsten Zeit wahrscheinlich erheblich forcieren.“