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Frischer Wind für Regatta-Yachten

Jungdesigner bieten neue Lösungsansätze für den Innenausbau Herkömmliche Segelyachten, die seit Jahrzehnten wie schwimmende Wohnmobile konzipiert werden, machen für das Regattasegeln wenig Sinn.


Yachtinnenausbau während des Projektes

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Wie das Innere einer regattatauglichen Fahrtenyacht aussehen kann, zeigen vier Masterstudenten der Hochschule Rosenheim, die ein innovatives Innenraumkonzept für eine 17 Meter-Regattasegelyacht entworfen haben. Zielsetzung war es, innerhalb eines Semesters einen gemeinsamen Entwurf zu erarbeiten, diesen auf ein Modell zu übertragen und in den Originalmaßstab umzusetzen.

Die Herausforderung war, ein stimmiges Entwurfskonzept für einen Innenraum, der sich permanent in den drei Dimensionen des Raumes bewegen kann, zu entwickeln. Dabei setzten die Masterstudenten ihren Schwerpunkt auf die ergonomischen Bedürfnisse der Regattasegler und optimierten die Bewegungsabläufe auf der Yacht. Durch die fortlaufende Umsetzung im Maßstab 1:1 konnte der Entwurf praxisnah beurteilt und fortlaufend verbessert werden.

Die vier Master-Studenten konzentrierten sich dabei auf die Neuinterpretation bekannter und bislang in dieser Branche ungebräuchlichen Materialien. So verwendeten sie Abstandsgewirke als Sitzflächen im Loungebereich. Den Einsatz dieses Werkstoffs kannte man bisher vor allem aus der Automobilindustrie.

Auf Grund technischer Vorgaben zum Beispiel durch die Verwendung eines Hub- und Neigekiels entschieden sich die Jungdesigner für zwei Niedergänge. Das führte zu einer besonderen Raumerfahrung, auf welche die Innenarchitekten mit ihrem Entwurf reagieren mussten. Dadurch entstand die Idee einer „Central-Box“, welche die herkömmliche Toiletteanordnung an der Bordaußenwand ablösen sollte.

In mühsamer Kleinarbeit wurde die endgültige Modellversion unter Verwendung von 150 Quadratmeter Plattenwerkstoff, 4000 Schrauben,

80 Quadratmeter Stoff und etlichem Zusatzmaterial erstellt. Durch das von YSA (Yachtdesign Sven Akermann) zur Verfügung gestellte Budget war es möglich ein Projekt dieser Größe zu realisieren. Der Arbeitsaufwand der vier Masterstudenten belief sich auf mehr als 3000 Stunden.

Das Team der Interior-Design-Studenten wünscht sich, dass diese innovative Innenraumgestaltung irgendwann in die Realität umgesetzt wird oder doch zumindest Einfluss auf das Innen-Design moderner Regattasegelyachten gewinnen kann.

Das Ergebnis können Interessierte vom 02. März bis 18. März 2010 im A-Bau Foyer der Hochschule Rosenheim begutachten.

Die offizielle Eröffnungsveranstaltung beginnt am 01. März um 18:00 Uhr.

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Yachtinnenausbau während des Projektes
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25.02.2010 10:46

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