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Isolierte Demokratie

Vor 20 Jahren am 15. Juli 1987 hob Taiwan sein 38 Jahre altes Kriegsrecht auf. Seitdem hat sich die Insel in eine dynamische



Demokratie gewandelt.
Dennoch steht die neu errungene Demokratie vor vielen Herausforderungen
und ist in Gefahr durch China ausgelöscht zu werden.
Taiwan wird fortwährend von China bedroht, das mit ungefähr 1000
Raketen auf die Insel zielt.

Die derzeitige Bedrohung Chinas können die Leute in Taiwan nicht
verstehen. Durch die ?falsche" Bildung in China denken dort die
meisten Leute, dass Taiwan eigentlich zu China gehört. Würde man die
Geschichte genauer untersuchen, würde man feststellen, dass Taiwan
niemandem gehört. Taiwan wurde auch von den Niederlanden, Spanien und Japan
besetzt. Als die Chinesen in Taiwan herrschten, regierten sie nur über
ein kleines Gebiet von Taiwan, längst nicht über die gesamte Insel.
Die Chinesen sollten die Geschichte Taiwans besser kennenlernen, und
sich nicht nur der blinden Überzeugung hingeben, dass Formosa in ihrem Besitz ist. Die zahlreichen Epochen unter fremder Herrschaft haben die Bürger Taiwans in ihrem Bestreben nach Selbstbestimmung und Demokratie bestärkt.

Für die Taiwaner ist es inakzeptabel, dass China sich bei
internationalen Anlässen dem Recht auf Selbstbestimmung Taiwans
widersetzt und nicht auf friedliche Weise verhandeln will. Zusätzlich
werden Taiwans Versuche, internationalen Vereinigungen wie der UN oder
der Weltgesundheitsorganisation beizutreten, stets aufgrund von Einwänden
Chinas abgelehnt.

Unglücklicherweise beschwichtigen die Europäischen Nationen Chinas
irrationale Forderungen, dass Taiwan ein Teil von China sei,
ungeachtet aller das Gegenteil beweisenden Fakten. Meinungsumfragen in
Taiwan zeigen durchweg, dass eine große Mehrheit der Bürger den
Gedanken einer Vereinigung ablehnt. Die taiwanischen Bürger wollen
ihre hart erworbene Demokratie vor den militärischen Bedrohungen
Chinas bewahren. Sie wollen nicht von einem Land regiert werden, das
grausame Menschenrechtsvergehen begeht und keinen Respekt für die
fundamentalen Rechte von Bürgern zeigt.

Die Bürger Taiwans sollten in der Lage sein, das Schicksal ihres
Landes nach den Prinzipien der Selbstbestimmung selbst zu bestimmen.
Sie sind auch dazu berechtigt sich in internationalen Weltgremien wie
der UN oder der WHO zu repräsentieren.

Europäische Staaten, welche die Prinzipien von Demokratie und
Freiheit unterstützen, sollten mehr Durchsetzungsvermögen bei der
Unterstützung von Taiwans Recht auf Selbstbestimmung und Aufnahme in


die internationale Gemeinschaft zeigen. Dem Lippenbekenntnis zum
gegenwärtigen Stand fehlt die Erkenntnis, dass Chinas Raketen der
destabilisierende Faktor in der Meerenge von Taiwan ist.
Die Politik Europas beugt sich leider den Forderungen Chinas und
sendet dadurch die Botschaft, dass diktatorisches und militärisch
aggressives Verhalten unterstützt wird, wohingegen verantwortliches
demokratisches Regieren isoliert wird.

Die Politiker Europas sollten beginnen, das Recht der taiwanischen
Bürger, ihre eigene Zukunft zu bestimmen, ihre Demokratie
beizubehalten, und ihre Freiheit vor den kriegerischen Drohungen
Chinas zu beschützen, zu respektieren.

Von Yvonne Majchrzak ? FAPA Europe

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Mehr Infos:

FAPA Europe
Spokesperson Jenny Hsieh
Mombacherstr. 43
55122 Mainz

FAPA Europe ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Ziel die internationale Anerkennung Taiwans ist. Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit versuchen wir die Souveränität des Landes zu unterstützen, und die Weltgemeinschaft auf dieses Thema aufmerksam zu machen.

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08.08.2007 13:03

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Formosan Association for Public Affairs (FAPA) Europe

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55122 Mainz
06131-5840014
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