|
|
|
|
|
||||
|
> Startseite >
Politik
/ Landespolitik
Privatisierung der Schulbildung in Berlin schreitet voranPeter Hammels, Bezirksverordneter der WAS-B in Lichtenberg erklärt:
"Am Beispiel des Bezirks Lichtenberg ist die schleichende Privatisierung der Schulbildung in Berlin derzeit anschaulich zu beobachten.
Die Lichtenberger Bezirksstadträtin für Schulen, Kerstin Beurich, bestätigte am Dienstag im BVV-Bildungsausschuss die dringliche Nachfrage von vier Privatschulen (u.a. die BIP KreativitätsGrundschule und die Freie Demokratische Schule Berlin) für die Weiternutzung von mehreren Schulgebäuden, die durch zahlreiche Zwangsfusionen nun leer stehen und vom Immobilienservice des Bezirksamts verwaltet werden. Zudem gab sie einen regen Zulauf bei Privatschulen vor allem in der sozial besser situierten Gegend Lichtenberg-Süd bekannt. Dass immer mehr Eltern ihre Kinder auf eine Privatschule schicken, ist die Folge der desaströsen Bildungspolitik des rot-roten Senats. Die Privatschulen bieten den Eltern momentan das, was die Senatsschulverwaltung in den vergangenen Jahren mit dem Scheinargument zurückgehender Schülerzahlen abgeschafft hat: Sichere Standorte, langfristige Planbarkeit und Verlässlichkeit bei der Einrichtung von Klassenzügen sowie angemessene Klassengrößen mit etwa 20 Kindern. Die chronisch klammen Bezirke werden den aktuellen Kauf- oder Mietangeboten für leerstehende Gebäude mittelfristig nicht widerstehen können. Dann wäre die Umverteilung von öffentlicher Schulbildung zur Privatbildung perfekt - und die Spaltung in "bildungsnahe" und "bildungsferne Schichten" würde sich in der Hauptstadt trotz aller Bemühungen um das Projekt "Gemeinschaftsschule" verstärken. Alle SchülerInnen, Eltern und Lehrkräfte in Berlin, die sich gegen den weiteren Abbau der öffentlichen Schulbildung positionieren, sind aufgefordert, ihren Unmut auf Schulkonferenzen, in Elternbeiräten und in den BVV-Ausschüssen deutlicher zu artikulieren und die gegenwärtigen PR-Kampagnen des Schulsenators kritisch nach ihrem wahren Gehalt zu prüfen. 07.09.2007 04:55 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_238452 zur Pressemappe von: Partei "Wahlalternative Soziales Berlin" Email Benachrichtigung aktivieren | RSS Feed abonnieren weitere Meldungen zum Thema: - Herr Balzer kommt - Festkonzert 310 Jahre Friedrichsfelde im Schloss Friedrichsfelde Privatisierung: Privatschule: Senat:
PresseAnzeiger ist nicht für den Inhalt der oben dargestellten Pressemitteilung verantwortlich.
Mehr Informationen
|
Pressemitteilung von:
WAS-B
Zweck der Partei ist die Beteiligung an der politischen Willensbildung und Gestaltung im Bundesland Berlin. Dazu beteiligt sie sich an der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin und zu den Berliner Bezirksverordnetenversam... mehr »
zur Pressemappe von
Partei "Wahlalternative Soziales Berlin"
weitere Meldungen von
mehr »
Aktuell meist gelesen
in Politik 1. Die Piratenpartei Baden-Württemberg ruft zum Protest gegen ACTA auf 2. IBB Dortmund eröffnet Repräsentanz in Berlin 3. Breisgauer neuer Vorsitzender der Jungen Piraten 4. Drohende Hungersnot in der Sahelzone 5. Hilfe für Konfliktopfer im Südsudan 6. CS Euroreal, SEB Immoinvest geschlossen - Öffnung möglich? 8. Genitalverstümmelung an Mädchen in Deutschland: Wirksamer Schutz ist Aufgabe des Staates 10. Scheitert Parteiprojekt, dann Ende für DPMD [+Bild]
|
|||
|
© 2005 - 2011 PresseAnzeiger.de Impressum & Nutzungsbedingungen mobile Version für Handy & PDA |
0.061696 |