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Politik
Totes 5-jähriges Mädchen in WuppertalWie viele Kinder müssen noch sterben...?!? Fremdunterbringung ? Problem gelöst
Wieder einmal holt uns die traurige Realität ein. Vor einer Woche mussten wir über Ermittlungen gegen das Jugendamt Solingen lesen und heute überrollen uns Meldungen über ein totes 5-jähriges Mädchen in Wuppertal, das bei Pflegeeltern untergebracht war. 350 Pflegestellen gäbe es in Wuppertal, war zu lesen, welche derzeit vollständig besetzt sind. Was sind die Ursachen dafür und warum gibt es immer wieder Horrormeldungen über tote Kinder, die die Kluft zwischen Jugendämter und betroffenen Familien immer größer werden lässt? ? aus Angst. Angst beiderseits ? lieber weiter wartend den Untergang der Familie zusehen und hilflos danebenstehend, sich nicht hilfesuchend an entsprechende Institutionen wenden aus Angst die Kinder zu verlieren. Berechtigt? ? teilweise, immer wieder erleben wir es, dass Kinder zu frühzeitig zu Pflegestellen gegeben werden, weil die Mitarbeiter der zuständigen Jugendämter nicht lang genug nah genug an der Basis, also in der Familie waren. Warum? ? weil die Zeit und die Kapazitäten personell bedingt einfach fehlen. Fremdunterbringung ? Problem gelöst Angst der Behörden in den nächsten Tagen wieder solch eine Pressemitteilung zu lesen und vermutlich jeder überlasteter Mitarbeiter hofft, dass es nicht sein Bezirk war, in dem ein Kind starb. Der Druck wächst zunehmend auf die deutschen Behörden mit jeder Meldung über vernachlässigte, misshandelte, missbrauchte, gar tote Kinder. Während sich die Mitarbeiter des Jugendamtes fragen, wie sie Diese Arbeit noch leisten sollen, wächst das Misstrauen gegenüber den Behörden. Insbesondere im Raum Wuppertal war noch in den letzten Wochen über zu lange Wartezeiten bei entsprechenden Beratungsstellen zu lesen, was im Klartext heißt: Jugendamt und Beratungsstellen in Wuppertal überlastet! Da werden trotz steigender Anfragen und Belastungen die Stellen gestrichen. Musste erst ein Kind in Wuppertal sterben, damit die Presse uns wieder auf unsere Defizite aufmerksam macht? Sollte man hier nicht mal eine vernünftige Lösung her, Brücken zu bauen über die Kluften zwischen den Behörden und den hilfebedürftigen Familien, was letztendlich nicht nur in der Verantwortung des einzelnen Jugendamtsmitarbeiters liegt. Der Elternverband Bergisches Land wird am Mittwoch, den 26.03.2008 mit Mitgliedern, vor dem Haus in der Kleestr., als Zeichen unserer Anteilnahme Stofftiere und Blumen niederlegen. Wir bitten um rege Teilnahme. Elternverband - Bergisches - Land & Väterberatung NRW
Sekretariat:
24.03.2008 14:46 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_248284 zur Pressemappe von: Elternverband-Bergisches-Land & Väterberatung NRW Email Benachrichtigung aktivieren | RSS Feed abonnieren weitere Meldungen zum Thema: Wuppertal: Talea:
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