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Wir werden Wuppertal und NRW in seiner ganzen Vielfalt würdig präsentieren

Die Bergische Region befindet sich im Aufwind. Ganz Nordhein-Westfalen hat neues Wir-Gefühl getankt und ist selbstbewusster denn je. An diesem Wochenende (29. bis 31. August) hat insbesondere Wuppertal die Chance, nicht nur „die größte Party des Landes“ (Westdeutsche Zeitung) zu feiern, sondern für ein paar Tage zur heimlichen Hauptstadt von NRW zu werden. „Es ist für unsere Stadt eine große Ehre, nach Düsseldorf und Paderborn den NRW-Tag ausrichten zu dürfen.


Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat es auf den Punkt gebracht: Wir Wuppertaler und alle Bürgerinnen und Bürger zwischen Rhein und Weser werden von Freitag bis Sonntag zeigen, dass wir zusammen stark sind und dass wir wie niemand sonst gemeinsam zu feiern verstehen. Nordrhein-Westfalen ist ein Land mit einer großen kulturellen Vielfalt und wirtschaftlichen Stärke. Am NRW-Tag werden wir nicht nur unsere Stadt, sondern unser ganzes schönes Bundesland präsentieren“, sagte Bernhard Simon, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Wuppertal.

Die knapp 360.000 Einwohner der Stadt hätten nichts gegen eine „freundliche Belagerung“ von vielleicht 500.000 Gästen, so Simon. „Im Gegenteil: Als weltoffene und familienfreundliche Stadt laden wir unsere Gäste dazu ein, gern noch ein paar Tage länger zu bleiben. Denn man stellt schnell fest, dass es sich hier in Wuppertal gut leben, wohnen, arbeiten und feiern lässt.“

Dass mehr als 200 Termine auf dem Programm des diesjährigen NRW-Tages stehen, sei dem Engagement aller Bürger, insbesondere der Wirtschaft, der Sponsoren, der Gastronomie und der Kulturschaffenden zu verdanken. „Nur so kann man die größte Veranstaltung, die unser Land in diesem Jahr wahrscheinlich erleben wird, auf die Beine stellen. Als Vertreter der Politik können wir für diese bürgerschaftliche Begeisterung nur ein herzliches Dankeschön aussprechen“, sagte der CDU-Fraktionschef.

Dafür, dass linke Gruppen sich unter dem Motto „Es gibt nichts zu feiern“ mit einem so genannten „Tribunal gegen die Politik der Landesregierung“ profilieren wollen, hat Simon kein Verständnis. „Bei aller Berechtigung von politischem Protest: Der NRW-Tag, an dem wir alle zusammen feiern wollen, eignet sich nicht zur gnadenlosen Politisierung und Meinungsmache von ein paar frustrierten Ideologen.“

28.08.2008 10:17

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