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Politik / Bundespolitik
Pressemitteilung:
Die Partei Bibeltreuer Christen (PBC) - eine Alternative für enttäuschte christliche und wertkonservative CDU/CSU-Wähler
09.03.2009 09:19:43(PA) (Korntal-Münchingen, den 09.03.2009)
Warum trat Ex-Ministerpräsident Werner Münch aus der CDU aus?
Auslöser für den Parteiaustritt Münchs war sicherlich die Art und Weise, wie die Parteivorsitzende Angela Merkel den deutschen Papst Benedikt XVI. "öffentlich diskreditiert und gedemütigt hat" (Münch). Dabei habe sie die Grundregeln der Diplomatie und des persönlichen Anstands in grober Weise verletzt. Mit solchen "Methoden" wolle er, Münch, sich nicht identifizieren. Die eigentlichen Ursachen seines Parteiaustrittes liegen freilich tiefer: Er könne nicht gutheissen, dass "die Vorsitzende der CDU, die als Partei einmal auf der Grundlage christlicher Werte für den Schutz und Erhalt des menschlichen Lebens eingetreten ist, jetzt mit Alice Schwarzer, der Vorkämpferin für die Freigabe der Abtreibung, in der Öffentlichkeit auftritt." Dazu komme Profillosigkeit und Lavieren der Vorsitzenden in vielen Politikfeldern. Ausserdem sei der Umgang der Parteivorsitzenden mit Personen, die der Union über viele Jahre treu gedient haben, unerträglich.
Wir möchten diese Feststellungen Münchs unkommentiert lassen.
Die Partei Bibeltreuer Christen (PBC) stellt als eine Partei mit unzweideutig christlichem Profil bei der kommenden Europawahl eine Alternative auch für die vielen von den Unionsparteien enttäuschten Christen dar. Wie nötig das ist, zeigt sich immer wieder, so auch, als der neue bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer feststellte: "Der Mensch ist das Maß aller Dinge" - und wir als PBC dem entgegenhalten müssen: "Nein - Gott und Sein Wort, die Heilige Schrift, sind für uns das Maß aller Dinge". In den Unionsparteien wächst die Unruhe: Im Wahlkreis Alb-Donau/Ulm machte sich bei der Nominierung des CDU-Bundestagskandidaten Unmut breit, weil die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Annette Schavan sich beim Thema Stammzellenforschung über einen Beschluss des Kreisverbandes hinweggesetzt hatte - "das C im Namen der CDU kommt immer mehr zu kurz", erklärte der Theologe Johannes Mack bei der Nominierungsversammlung.
Es ist eine schöne Illusion, sich vorzustellen, daß die wenigen bekennenden Christen in unserem Land in der Lage wären, so wie es die Moslems versuchen, in die etablierten Parteien einzutreten, um deren Politik in ihrem Sinne zu verändern!
In einer Partei geht es immer um Mehrheiten. Da die entschiedenen Christen sowieso nur eine Minderheit in der Gesellschaft sind, haben sie praktisch nie eine Chance, andere Mehrheiten in den grösseren Parteien zu brechen. Es gibt genügend Beispiele dafür, daß Christen in den etablierten Parteien versuchten, biblische Wertvorstellungen z.B. in der Schulpolitik oder in Fragen der Kindestötung im Mutterleib durchzusetzen. Immer scheiterten diese ehrenwerten Versuche an den Mehrheitsverhältnissen in den Parteistrukturen. Viele einstige eifrige Zeugen Jesu wurden mehr oder weniger von den Mehrheiten in ihren Parteien an die Wand gedrückt und haben schlußendlich frustriert das Handtuch geworfen.
Es war ein Gebot der Stunde, daß sich im Herbst 1989 entschiedene Christen aus allen Kirchen zur Gründung der PBC entschlossen haben. Damit wurde eine Plattform geschaffen, auf der eine Politik nach den Maßstäben der Bibel auch für unser Land gemacht werden kann.