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Politik
Bonn: Städtisches Gebäudemanagement - Lügenkonstruktion des SPD - Betriebsleiters Naujoks geplatztAlle Jahre wieder: Hauptferienzeit ist Hauptbauzeit, ist Haupt - PR Zeit für die Verwaltung der Bonner Oberbügermeisterin Dieckmann.
Besonders vor Kommunalwahlen rotiert die Selbstbeweihräucherungsmaschine der Verwaltungschefin um verlorenes Terrain zurückzuerobern. Leider gibt es immer wieder Spielverderber... Wäre Friedhelm Naujoks ein korrekter Angestellter der Bundesstadt Bonn, dann könnte er einem leid tun. Kaum wird eine positive Verlautbarung des Presseamtes über das angeblich so rechtmäßig agierende SGB lanciert, gibt es Hiebe online (siehe Bonner Presseblog: "Städtisches Gebäudemanagement in der Defensive"). Wie alle Jahre werden nun die BonnerInnen pünktlich zum Schulbeginn (der Wahlkampf lässt grüßen) mit einer Menge seichter Geschichten bombardiert, die als "Tüchtigkeitstestat" für den Schützling der Oberbürgermeisterin herhalten sollen. Das ist nicht nur peinlich, sondern auch verlogen und funktioniert schon wieder nicht
Das Strickmuster ist bekannt: mit launigen Sprüchen des "Gebäudemanagers" Naujoks ("Die Fenster seien schließlich schon sehr alt") sollen die monströsen Pannen und Pleiten des SGB aus der Vergangenheit kurz vor der Wahl zu Gunsten der Verwaltungschefin Dieckmann und der Bonner SPD "genullt" werden. Man benötigt dazu nur eine Schule, in der zuvor weder der Brandschutz verschleppt wie in der Burg- und Siebengebirgsschule, noch "Ekelalarm" gegeben worden war wegen der Rattenplage in der Paulusschule: Aber auch die Ennertschule hatte etwas "Kosmetik" nötig, denn Gebäude und Ausstattung waren online von den Eltern nur mit einer 4.0 bewertet worden. Nun fährt aber der Bund der Steuerzahler dem "Oberkosmetiker" Naujoks im faznet - Artikel " 230.000 Euro für gelbe Wände und neue Fenster" in die Parade:" "Diese Ausgaben fördern zwar die Konjunktur kurzfristig, sie haben aber nichts mit Bildung zu tun."
Dafür hätte man dreimal soviel gelbe Wände und Fenster bekommen, wie nun in der Ennertschule realisiert wurden.
Zur Erinnerung: das staatsanwaltliche Ermittlungsverfahren gegen Naujoks und andere Verwaltungsmitarbeiter von Bärbel Dieckmann läuft immer noch, auf dessen Ausgang natürlich auch der SPD Oberbürgermeisterkandidat Jürgen Nimptsch gespannt ist (siehe Bürgerdialog online zur OB - Wahl in Bonn)
Dieses durchaus realistische Spektakel, auf das auch so manch SGB Mitarbeiter hofft, hängt von zwei Dingen ab: 1.) der Rat müsst mit Mehrheit dem gelernten Maschinenbauer und "Verwandten des Barons von Münchhausen", der lügt und lügen lässt und dessen Verfehlungen eindeutig und aktenkundig sind, den Laufpass geben, unter der Voraussetzung, dass 2.) die Staatsanwaltschaft Anklage erhebt und es zu einem Prozess kommt mit negativem Ausgang für den "Baufachmann". Akteneinsicht und Große Anfrage der FDP zur Gefährdungslage in der Aula des KAG (siehe Rheinraum online) haben trotz des naiven Glaubens des Gymnasiallehrers Jürgen Nimptsch in demokratische Kontrollmechanismen nichts gebracht, was nicht weiter verwundert. Die Aktenlage ist nämlich durch die Verwaltung der Gymnasiallehrerin Dieckmann zur Vertuschung der Personengefährdung nachhaltig verfälscht worden, nicht zuletzt durch bewusste oder unbewusste Mitwirkung des Vorsitzenden des SGB Betriebsausschusses.
Der Brandschutzsachverständige eines bekannten rechtsrheinischen Bonner Ingenieurbüros, hat nach Vorlage sämtlicher Unterlagen zugegeben, dass die vorgelegte Brandschutz - Zulassung sich lediglich auf die "Abweichung" bezieht, dass aus Kostengründen vom SGB Elektrokabel zwischen die beiden Brandschutzdecken eingebaut wurden.
Allein, auch hier gilt: "zesamme stonn" (Wahkampfslogan des SPD OB Kandidaten Nimptsch) und Solidarität der Machtbesessenen um jeden Preis ist wichtiger als die Sicherheit von Schülern, Eltern, Lehrern und Schulpersonal. Die KAG - Affäre ist zumindest theoretisch der größte Bauskandal in der BRD, nicht weil etwas passiert ist, sondern, weil mit Lug und Trug und mit mafiösen Machenschaften bis heute so getan wird, als sei alles in Ordnung und rechtens. Funktionieren tut das nur, weil ähnlich wie beim Einsturz des Historischen Archivs in Köln Bauleitung und Bauaufsicht in Personalunion bei der Stadt liegen, die sich selbst kontrolliert.
In Bonn interessiert das aber nicht weiter, denn auch der Auftraggeber, das Schulamt, ist städtisch und die Obere Bauaufsicht Köln greift nicht ein,
Zum Schluss muss noch ein weiteres Rätsel gelöst werden und das ist die Frage, warum Ingenieure nicht Alarm schlagen, wenn sie erkennen, dass keine bauaufsichtliche Zulassung besteht für eine 500 qm große Brandschutzdecke in ca. 12 m Höhe, die zudem auch tragwerksplanerisch keine allgemeingültige Zulassung besitzt. Die Auflösung ist nicht allzu schwer: das Büro vhi vergisst heute die eigene Mängelrüge von gestern, die im Dezember 2006 vom gleichen Brandschutzsachverständigen protokolliert wurde, vermutlich aus einem wichtigen Grund: es bearbeitet eines der größten tragwerkplanerischen Brückenprojekte in Bonn und möchte natürlich nicht Gefahr laufen so behandelt zu werden, wie das dem Architekten passierte, der sich der vorsätzlichen Baugefährdung beim KAG durch das SGB widersetzte.
Dem Architekten schrieb in Vertretung von Frau Dieckmann, die Dienstaufsichtsbeschwerden gar nicht erst beantwortet, der Baufachanwalt der angesehenen Bonner Kanzlei Meyer - Köring folgendes ins Stammbuch:
Damit wird man zunächst, ob man will oder nicht, ins Lager der Linken geschubst: Recht ist, was den Mächtigen dient.
19.08.2009 00:10 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_294859
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riemannArchitekten
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