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Politik
Endlich konsequenten Schutz von Patenmädchen vor Genitalverstümmelung sicherstellenBerlin, 17.09.2009 Mit einer Pressekonferenz im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung startet am Donnerstag eine einzigartige Kampagne, http://www.patenmaedchen.de .
Genitalverstümmelungen an Patenmädchen in Entwick-lungshilfeprojekten werden dabei nicht nur enttabuisiert - sondern es wird eine praktikable Lösung aufgezeigt, die relativ einfach umzusetzen ist und endlich den nachhaltigen, umfassenden Schutz der Mädchen einleiten wird. Hintergrund: Unsere Untersuchungen und Recherchen haben ergeben, dass gegenwärtig bis zu 400.000 Patenmädchen, die von Organisationen wie Plan Interna-tional, World Vision, Kindernothilfe und ChildFund vermittelt werden, keinen konsequenten Schutz vor dieser schweren Gewalt erhalten: Der Verzicht auf vermeidbare Verletzungen wie Genitalverstümmelungen ist weder in den Förderkriterien der genannten Organisationen verankert, noch wird er aktiv eingefordert oder überprüft. Diesen fatalen Zustand zugunsten nachhaltigen Schutzes der Mädchen zu ändern, ist das Anliegen der Kampagne. Das „Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Geni-talverstümmelung“, ein Zusammenschluss verschiedener Initiativen, will die Menschen, insbesondere SpenderInnen und PatInnen aufrütteln und mobilisieren. Es geht darum, den folgenden Forderungen Nachdruck zu verleihen: - Verankerung der Einhaltung der grundlegendsten Kinder- und Menschenrechte, u.a. den expliziten Verzicht auf Genitalverstümmelung in den Förderkriterien, deren Einhaltung die Voraussetzung für jegliche finanzielle und materielle Unterstützung ist, d.h.
Auf der Kampagnen-WebSeite http://www.patenmaedchen.de Die Schirmherrin der Kampagne, Lucy Semiyan Mashua aus Kenia, die mit neun Jahren selbst Opfer von Genitalverstümmelung wurde und sich seit mehr als zehn Jahren für ein Ende dieser Gewalt einsetzt, sagt: „Ich bin absolut dafür, dass zu 100% sichergestellt und garantiert werden muss, dass die Mädchen vor Genital-verstümmelung geschützt sind, bevor Gelder in ein Kinder-Projekt investiert werden. Erst die Sicherheit, dann das Geld...“ Und Sister Fa, die Hip-Hop-Queen aus dem Senegal, hat sich zur Unterstützung dieser Kampagne aus folgendem Grund entschieden: „Ich würde sagen, dass diese Kampagne etwas vorschlägt und anbietet, was es wohl vorher noch nicht gegeben hat – also warum es nicht versuchen?...Schließlich haben wir das Jahr 2009 – und es gibt immer noch so viele Opfer, trotz der Bemühungen zahlreicher Organisationen… Wenn ein Pferd nicht gewinnt, sollte man auf ein anderes setzen…“ Kontakt für Presse-Anfragen:
Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung
17.09.2009 13:00 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_299052 zur Pressemappe von: Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung Email Benachrichtigung aktivieren | RSS Feed abonnieren weitere Meldungen zum Thema: Entwicklungshilfe: Genitalverstümmelung: Kinderrechte:
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Pressemitteilung von:
TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V.
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