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Kreisverband FW Pfaffenhofen mit Claudia Jung, MdL weisen auf Aktionstag gegen Menschenhandel hin

Pfaffenhofen, 17.10.2009 „Menschenhandel und die damit verbundene Zwangsprostitution sind eine andere Art der Sklaverei und eine nicht hinnehmbare Verletzung von Menschenrechten, die wir in unserer entwickelten Gesellschaft keinesfalls dulden dürfen.“ Mit diesen markanten Worten weisen der Kreisverband Freie Wähler Pfaffenhofen mit Claudia Jung, MdL (familienpolitische Sprecherin der Freien Wähler Landtagsfraktion), auf den EU-weiten Aktionstag 2009 gegen Menschenhandel hin.


Meistens sind es Frauen, die ihrer Würde beraubt werden, wenn sie missbraucht, vergewaltigt und wie Ware gehandelt werden. Vor allem aus Osteuropa kommen junge Frauen. Sie bezahlen ihren Traum vom besseren Leben teuer. Sie werden getäuscht, bedroht oder gar unter Gewaltanwendung nach Deutschland verbracht.

Damit der Zwangsprostitution Einhalt geboten wird, sind wir alle aufgerufen, auf Anzeichen von Zwang und Gewalt zu achten um das ernsthafte Problem des Menschenhandel und der damit verbundenen Zwangsprostitution wirksam und nachhaltig zu bekämpfen und die betroffenen Frauen gezielt vor menschenverachtender Ausbeutung und Gewalt zu beschützen. Bereits in der gottgegebenen Menschenwürde gründet die Unverletzlichkeit jedes menschlichen Lebens.

Damit die Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution professionell betreut und Schutzwohnungen zur Verfügung gestellt werden können, unterstützt der Freistaat Bayern Fachberatungsstellen der Organisationen JADWIGA und SOLWODI finanziell bereits seit 10 Jahren, im Jahr 2009 mit 206.000 Euro. Allerdings werden EU-Bürgerinnen zum Beispiel aus Bulgarien und Rumänien schlechter als Frauen aus Afrika gestellt, wo sicherlich auf Bundesebene eine zeitnahe Lösung zu Gleichbehandlung gefunden werden sollte.

17.10.2009 22:14

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Claudia Jung, MdL

Schulstraße 7 - 9
85276 Pfaffenhofen a.d. Ilm
fon: 08441 - 459 80 488
fax: 08441 - 459 80 489

Ansprechpartnerin: Christina Forster

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