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Politik
Kenianische Regierung soll Massenverstümmelung an Mädchen stoppenDie Bundesregierung ist aufgerufen, von der kenianischen Regierung die Verhinderung der geplanten Massen-Verstümmelung an 350 Mädchen im North Rift Valley zu fordern
Hamburg, den 14. November 2009. Wie am vergangenen Wochenende bekannt wurde, sollen noch in diesem Monat etwa 350 Mädchen im North Rift Valley/Kenia der Verstümmelung ihrer Genitalien unterzogen werden. Nach Angaben von Anti-FGM-Gruppen wurden bereits 140 minderjährige Mädchen im West Pokot District in der letzten Woche Opfer der Verstümmelungen.
Laut Bundesregierung folgt die deutsche Menschenrechtspolitik in den internationalen Beziehungen einer konkreten Verpflichtung: Menschen vor Verletzungen ihrer Rechte und Grundfreiheiten zu schützen. Entwicklungsminister Dirk Niebel hat erst im November bekräftigt, es dürfe gegenüber Menschenrechtsverletzungen wie Genitalverstümmelungen „keinerlei Toleranz“ geben. Vor diesem Hintergrund ruft das Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung die Bundesregierung auf, von der kenianischen Regierung die konsequente Verhinderung der im Dezember bevorstehenden Massenverstümmelung im North Rift Valley zu fordern. Wir erwarten von der Bundesregierung, dass sie sich für den Schutz der Mädchen einsetzt, der ihnen bislang versagt wird! Wir erinnern daran, dass Kenia allein 2008 knapp 60 Mio. EUR staatliche Entwicklungshilfe erhalten hat, finanziert durch die deutschen SteuerzahlerInnen. Die Einhaltung der Menschenrechte als Grundbedingung und „keinerlei Toleranz“ gegenüber Genitalverstümmelungen für die Empfänger-Regierungen muss offensichtlich noch stärker als bisher betont werden. Kontakt: Simone Schwarz , Tel. 0341 / 33 107 96,
14.12.2009 12:28 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_313187 zur Pressemappe von: TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung Email Benachrichtigung aktivieren | RSS Feed abonnieren weitere Meldungen zum Thema: Genitalverstümmelung: Menschenrechte: Kenia: Bündnis:
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Pressemitteilung von:
TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung e.V.
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TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung
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