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Einsendeschluss in zehn Tagen: Entscheidung über Klima-Schicksal der MenschheitBonn/Leipzig, den 21.01.2010
Bonn/Leipzig.Die Spannung steigt enorm, fast ins Unermessliche. Bundesvorsitzende (Troika) Allianz für Bürgerrechte (AllianzPartei) v.l.n.r. Daniel Schreiner, Heike Seise, Peter Frühwald ![]() [Großes Bild anzeigen] Bis Ende dieses Monats Januar müssen die Regierungen von 192 Staaten ihre konkreten Ziele zur Reduktion von Kohlendioxid beim UNO-Klimasekretariat in Bonn benennen. Das sieht die vor vier Wochen in Kopenhagen geschlossene Vereinbarung vor. Nach den Worten von Prof. Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) war die Konferenz in Dänemarks Hauptstadt die wichtigste der Menschheitsgeschichte. Sie habe über das weitere Schicksal des Planeten Erde und seiner Bewohner zu befinden gehabt. Die dort ausbedungene Bedenkzeit läuft am 31. Januar aus, also in zehn Tagen. Dann müssen, sollen oder wollen – so sieht es die kurz vor Weihnachten zusammen gekrampfte Drei-Seiten-Erklärung der diversen Herrscher der Welt vor – die Regenten der jeweiligen Staaten Farbe bekennen und konkrete Ziele zur Minderung des Kohlendioxidausstoßes mit fassbaren Zahlen nennen. So erläuterte es gestern der Chef des UNO-Klimasekretariats, Ivo de Boer, in Bonn, bei dem in den nächsten Tagen die Selbstverpflichtungen der einzelnen Länder eintreffen müssen. Die Summe dessen wird zeigen, ob die magische Schwelle von durchschnittlich zwei Grad Celsius Erderwärmung mehr innerhalb dieses Jahrhunderts unter- oder überschreitet.
Die Alternative heißt letztlich: Zerstörung oder Erhalt der Erde. Was bisher auf dem Tisch liegt, läuft auf eine Drei-Grad-Plus-Welt hinaus, erläuterte der Klima- und Sicherheitsexperte der Nichtregierungsorganisation Germanwatch, Boris Schinke am selben Tag in Leipzig. In dem mit jungen Leuten überfüllten Saal erläuterte er Ursachen, Zustand und Folgen des Klimawandels für den Planeten, seine Kontinente, die Länder und jeden einzelnen Erdenbürger. Kopenhagen habe das Versagen der Politik in den oberen Etagen offenbart und dokumentiert. Zünglein an der Waage sei nun bürgerschaftliches und zivilgesellschaftliches Engagement. Wir brauchen eine Klimaschutzpolitik von unten, sagte Schinke den Vertretern der Generation, die den ersten ernsten Folgen des derzeitigen globalen Misswirtschaftens spürbar ausgesetzt ist. Für Deutschland bedeute das, mit einer „grünen Transformation“ die Herausforderungen einer dritten industriellen Revolution zu bewältigen. Ganz konkret für den Einzelnen heiße das beispielsweise, weniger Fleisch zu essen. Wie ernst die Menschen das nehmen, werden wir den wichtigsten Terminen dieses Jahres – den internationalen Ministertreffen im Juli in Bonn und im mexikanischen Cancun im November wissen, so Schinke. Der Bundesvorstand der Allianz für Bürgerrechte (Allianzpartei) erklärt, sich mit wirksamen Initiativen zu bürgerschaftlichem und zivilgesellschaftlichem Engagement an diesem Prozess zu beteiligen. Bilddateien:
21.01.2010 09:47 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_317632 zur Pressemappe von: Allianz für Bürgerrechte - AfB Email Benachrichtigung aktivieren | RSS Feed abonnieren weitere Meldungen zum Thema: Klimaschutz: AllianzPartei: Kohlendioxid: Erderwärmung:
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Allianz für Bürgerrechte - AfB
Die Allianz für Bürgerrechte wurde am 20. Dezember 2009 in Berlin-Karlshorst gegründet. Nach einer Vereinbarung mit der Allianz-Versicherung wurde die Partei am 18. März 2010 neugegründet. Internetseite: www.parteienallianz.de Pressemitteilungen:... mehr »
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