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Kroatischer Botschafter Dr. Miro Kovač und Staatssekretär Rainer-Maria Fritsch besuchen Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH (BWB)In Europa sollten Menschen, ungeachtet ihrer Herkunft oder Religion und unabhängig von einer Behinderung, am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Das europapolitische Ziel der Inklusion wird jedoch nicht nur in Brüssel, sondern vor Ort z. B. in Werkstätten für Menschen mit Behinderung umgesetzt.
Davon konnten sich der kroatische Botschafter in Deutschland, Herr Dr. Miro Kovač, der Staatssekretär Rainer-Maria Fritsch und der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen in Berlin e. V. (LAG:WfbM), Herr Klaus Leonhardt bei einem Besuch in der Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH (BWB) persönlich überzeugen. Entstanden war der Kontakt bei der Werkstättenmesse Nürnberg im März diesen Jahres. Dort hatten sich die Werkstätten Berlins am "Berliner Platz" präsentiert und mit der Vielfalt ihrer Arbeiten beeindruckt. Ihr Besuch führte Sie in die BWB am Westhafen, wo im Auftrag von Industriekunden unterschiedliche Arbeiten durchgeführt werden. Von der Montage industrieller Stromschienen bis hin zur Verpackung von Lebensmitteln. Staatsekretär Fritsch, der gemeinsam mit der LAG:WfbM das Positionspapier „ICH GEHE ARBEITEN“ veröffentlichte, war beeindruckt, in welchem Umfang die BWB in die industrielle Produktion Berlins eingebunden ist. Die Mitarbeiter der BWB werden nicht beschäftigt, sondern „gehen Arbeiten“ und sind Teil des produktiven Lebens in Berlin. Die Geschäftsführerin der BWB, Frau Dr. Gabriele Rössler, erläuterte, dass für die BWB Inklusion nicht bei der Arbeit von Menschen mit Behinderungen endet, sondern, dass die BWB Inklusion im weitesten Sinne versteht. So öffnet sich die BWB dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht nur dadurch, dass vor allem für Industriekunden gearbeitet wird, sondern es wird Werkstattmitarbeitern ermöglicht, in einem begleiteten Prozess in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu wechseln. Auch die interkulturelle Öffnung der Werkstatt ist ein Schritt in die (gerade in Berlin) von Zuwanderung geprägte Gesellschaft Europas. Höhepunkt des Besuchs war die Besichtigung des Kfz-Bereichs der BWB. Auch für Menschen mit Behinderung muss der "Traumjob Kfz" kein Traum bleiben. Im neu geschaffenen Bereich der BWB werden gegenwärtig Traktoren und Pkw aufbereitet. Mit dieser beruflichen Qualifizierung befindet sich Bildung im „inklusiven“ Raum und erhöht die Chancen zur Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt.
01.07.2010 14:05 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_362168 zur Pressemappe von: Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH (BWB) Email Benachrichtigung aktivieren | RSS Feed abonnieren weitere Meldungen zum Thema: Behindertenwerkstatt: Botschafter: Republik:
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Pressemitteilung von:
Dominic Merten
Die Berliner Werkstätten für Behinderte GmbH ist die älteste Berliner Werkstatt. 1962 als Kartoffelschälbetrieb für die Versorgung von überwiegend Kriegsversehrten gegründet ist sie heute ein hochmoderner Betrieb. 1.455 behinderte... mehr »
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