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„Generalssekretär Gröhe schlägt die verlorenen Schlachten von gestern.“

Der Generalsekretär der CDU Deutschlands Hermann Gröhe hat sich gegen eine weitere



Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften ausgesprochen. Gröhe sagte der
“Saarbrücker Zeitung” (Ausgabe 20.08.2010): „Wir sind gegen die vollständige
Gleichsetzung mit der Ehe. Die Union respektiere zwar gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften. Ein uneingeschränktes Adoptionsrecht ist mit uns nicht zu machen”, so der Generalsekretär weiter.
Das Bundesverfassungsgericht hat nun zum wiederholten Male geurteilt, dass eine Benachteiligung der Lebenspartnerschaften gegenüber der Ehe nicht zulässig ist und dass der Verweis auf Ehe und Familie eine solche nicht rechtfertigt. „Die Urteile sind eindeutig
und geben einen eindeutigen Handlungsauftrag. Dies dauerhaft zu ignorieren bedeutet eine Missachtung des Verfassungsgerichts. Die CDU sollte aufhören, die Realitäten zu ignorieren, Schwule und Lesben sind keine Menschen zweiter Klasse und müssen endlich auch von der Union als gleichwertig anerkannt werden", erklärt Jens Bergmann.
Betrachtet man den Gleichstellungsprozess im europäischen Ausland so ist festzustellen das
viele Länder deutlich weiter sind. Selbst katholisch geprägte Staaten wie Spanien und Portugal haben die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet. „Unsere Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel propagiert stehts die „Volkspartei der Mitte“. Deshalb
sollte sie sich von den Äußerungen ihres Generalsekretärs distanzieren und endlich die

Partei in die gesellschaftliche Wirklichkeit führen“, so Alexander Schart.
20.08.2010 09:40

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Roland Hock
Beauftragter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
im Landesvorstand der LSU Hessen

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