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Trabrennbahn Mariendorf: Zum Auftakt gleich der AmériqueExquisite Starter von A wie Amerique SR bis Z wie Zillion EMC – Viererwetten-Krimi mit Shaparrell, Lavinium SAS und Uriah Heep – Ein fürstliches Vergnügen: Michael Schmid steuert den Derby-Helden Baron W.
![]() Michael Schmid und Baron W. BERLIN. Seit dem 1. August ist Heinz Wewering in Berlin beheimatet – und der prominente Neuzugang wirkt sich umgehend auf die Mariendorfer Siegerlisten aus. Hinter dem führenden Michael Nimczyk, der in dieser Saison bisher 34 Erfolge auf der Derbybahn erzielt hat, liegt Heinz Wewering mit 23 Treffern vor Benjamin Hagen (21), Manfred Zwiener (20) und Marisa Bock (18) bereits an zweiter Stelle. Alle fünf genannten Fahrer sind bei der eminent stark besetzten Mariendorfer Abendveranstaltung am kommenden Montag (30. August) dabei und begegnen ausgeschlafenen Konkurrenten – denn mit Michael Schmid, Josef Franzl, Heiner Christiansen und Hans Joachim Tipke reisen weitere Spitzenprofis an. Aber nicht nur diese Sportlernamen garantieren eine spannende Rennveranstaltung, sondern auch die Güte der startenden Pferde. Qualität von A bis Z – so könnte das Motto für den Montagabend lauten. Gleich im ersten Rennen geht es richtig los: Der am Eröffnungstag der Derby-Woche enorm überzeugende Hengst Amerique SR wird sich mit seinem Trainer Josef Franzl wohl in erster Linie mit Höwings Okeanos Z (Manfred Zwiener) und dem beim Debüt auf Anhieb triumphierenden Antonius (Bernd Warnke) auseinandersetzen. Im zweiten Rennen kommen die Amateure ran – und auch hier geht ein „Überflieger“ an den Start: Zillion EMC stiefelte seinen Gegnern am letzten Mariendorfer Renntag mit sieben Längen Vorsprung auf und davon und scheint mit seiner augenblicklichen Rekordmarke von 1:16,5 min. bei weitem noch nicht erfasst zu sein. Der Wallach hat nun wieder seinen Besitzer Bernd Nebel im Sulky, der mit bisher 25 Einsätzen zwar über wenig Routine verfügt, bei seinen fünf Fahrten mit Zillion EMC aber zwei Mal gewann. Ein starker Veranstaltungsauftakt also, der Geschmack auf mehr macht. Im vierten Rennen liegt für Barbara Ann, die erstmalig Heinz Wewering anvertraut ist, ein dicker Stolperstein im Weg. Carpitano (Michael Nimczyk) muss sich nur jeglichen Fehler verkneifen, um seinen 17. Treffer zu erzielen. Beim Viererwetten-Rennen – der fünften Tagesprüfung – bahnt sich sogar ein Finishkrimi an, denn zumindest der Hälfte der zehn Teilnehmer ist trotz der langen 2.500-Meter-Strecke eine Kilometerzeit im 16-er oder gar 15-er Bereich zuzutrauen. Für Shaparrell hingen die Trauben beim Charlie-Mills-Rennen zwar zu hoch, Mitte August bewies der Shippendale-Bruder aber mit einem überzeugenden Mariendorfer Erfolg, was er leisten kann. Michael Schmid, der den Hengst bisher nur zwei Mal gesteuert hat, wird auf den ersten gemeinsamen Sieg brennen. Mit dem diffizilen, aber pfeilschnellen Italiener Lavinium SAS (Hans Joachim Tipke), mit dem in Berlin schon zwei Mal enorm imponierenden Uriah Heep (Heiner Christiansen), dem häufig mit der korrekten Gangart kämpfenden Wall Street (Joop Pool) und mit Chico Comfort (Heinz Wewewing) sowie Yoran Frisia (Marisa Bock) stellt sich dem Gespann allerdings eine geballte Handvoll Gegner in den Weg. Ein ganz besonderer Leckerbissen ist das achte Rennen, bei dem Michael Schmid erneut gute Aussichten besitzt. Denn er steuert keinen Geringeren als den Derby-Vierten Baron W., der eine wirklich herausragende Leistung beim bedeutendsten deutschen Trabrennen abgeliefert hat und bei besserem Verlauf vielleicht sogar ganz vorne gelandet wäre. Es war schon beeindruckend, mit welchem Kampfgeist der enorm schwierige und daher für jeden Fahrer eine echte Herausforderung darstellende Hengst bis zum Zielpfosten durchzog. Am Ende trennten ihn und Michael Schmid trotz des weiten Wegs in der Außenspur nur ganze zweieinhalb Längen vom totalen Triumph. Eine Leistung, die man gar nicht hoch genug loben kann. Und dennoch nutzen ihm diese Vorschusslorbeeren wenig. Denn Baron W. wird sich bei der Mariendorfer Abendveranstaltung mit Konkurrenten messen, die allesamt nicht von Pappe sind. Der Kräftevergleich mit älteren Gegner ist für ein dreijähriges Pferd schwer genug – und besonders, wenn es sich dabei um Cracks wie Ion Diamant (Heinz Wewering), Riwa (Marisa Bock), Viking Furniture (Joop Pool) und Orleando (Michael Nimczyk) handelt.
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25.08.2010 15:11 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_380186 zur Pressemappe von: Berliner Trabrenn-Verein e.V. Email Benachrichtigung aktivieren | RSS Feed abonnieren
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