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Neue GEZ-Gebühr bringt Mietwagenanbieter auf die Barrikaden

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten planen eine Erhöhung der GEZ-Gebühren. Damit sind nicht nur die privaten Haushalte betroffen, sondern auch der Mietwagenbereich: Mieter und Vermieter müssen mit höheren Kosten rechnen.


Ein Ärgernis für beide Seiten.

Die Öffentlich-Rechtlichen können sich in Zukunft auf Mehreinnahmen von bis zu 1,6 Milliarden Euro freuen. Doch nicht nur die GEZ-Gebühren werden steigen, auch eine Reformierung wird seitens der Regierung stattfinden. Diese besagt, dass eine Abgabe pro Haushalt gezahlt werden muss, auch wenn die Person gar kein Radio, Fernseher oder Computer besitzt.

Die Gebühr gilt ebenfalls für Mietwagen und Geschäftsfahrzeuge. So muss künftig für jeden Wagen einzeln GEZ gezahlt werden. Das bedeutet für Mietwagenanbieter als auch deren Kunden: schmerzliche Mehrfachbelastungen und größere Kosten. Denn wenn die Kosten für die Mietwagenfirmen steigen, werden diese natürlich auf die Kunden umgelegt, die in Konsequenz dazu dementsprechend mehr für einen Mietwagen zahlen müssen.

Obwohl die Regierung um diese Mehrfachbelastung weiß, wird an der Reformierung festgehalten. Die Gespräche um eine Abschaffung der Rundfunkgebühr für Mietwagen blieben erfolglos, es wird jetzt sogar zusätzlich eine Gebührenerhöhung geben. Mittlerweile sind deshalb allerdings schon unzufriedene Stimmen laut geworden. Wie die von Sixt-Chef Erich Sixt, der mit einer Verfassungsklage gegen die unlautere Gebührenänderung droht und sich gute Chancen ausgerechnet hat. Ihm und den vielen Mietwagen-Kunden sei es gewünscht.

25.08.2010 16:07

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