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Urlaub & Reise
Wärme tanken für den Winter: Ein Kuschelbad im MoorFür mehrere Millionen Euro haben die führenden Hotels der Ammergauer Alpen ihr 10.000 Jahre altes Bergkiefern-Hochmoor in neuem Wellnessambiente inszeniert
Es ist angerichtet: Im Moorbad Energien tanken. Bildnachweis: Bayerischer Heilbäderverband ![]() [Großes Bild anzeigen] Von der heimeligen Heustadl-Atmosphäre bis zur modernen Edel-Schlichtheit in Naturstein: Für mehrere Millionen Euro haben die führenden Hotels der Ammergauer Alpen ihre traditionsreichen Moorbäder soeben in neuem Wellnessambiente inszeniert. Wer rechtzeitig Energien tanken und gestärkt in die kalte Jahreszeit gehen möchte, kann sich entspannt ins Moor kuscheln und dabei günstige Angebote nutzen. Zu den Vorreitern gehört der Kurbetrieb Parkhotel Bayersoien. Hier empfängt alpenländisches Flair die Gäste, das bis zu 43 Grad erwärmte Bergkiefern-Hochmoor ist im rustikalen Holzzuber angerichtet. Bademantel abstreifen, hineingleiten, in der „schwarzen Daune“ schweben und die Gedanken auf die Reise schicken. „Wir haben unterschiedliche Rituale entwickelt“, erklärt Dr. Franziska Fehle-Friedel, Allgemeinmedizinerin und Inhaberin des Hauses. Wer „Balance und Stärkung“ sucht, findet auf seiner Wanne etwa Zirbenholzspäne, die den Herzschlag verlangsamen, während sanfte Musik erklingt und man meditativ per Audio-CD von der Sommerwiese bis zum wärmenden Kamin geleitet wird. „Wir arbeiten hier mit Selbstsuggestion – die psychische Rückkoppelung verstärkt die Wirkung“, sagt die Expertin und geht weiter auf die Moortagebücher ein, in denen jeder seinen persönlichen positiven Leitsatz für die Tage in den Ammergauer Alpen und danach formuliert. Das Moor aus Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien, das übrigens zu den wissenschaftlich am besten erforschten zählt, gibt die Wärme schonend an den Körper ab, was zu einer intensiven Durchwärmung auch schlecht durchbluteter Körperregionen führt. Zudem machen spezielle Inhaltsstoffe das bis zu 10.000 Jahre alte Bergkiefern-Hochmoor zu einem weltweit einzigartigen Heilmittel. Moorbäder schaffen erwiesenermaßen Linderung bei Beschwerden des Bewegungsapparats, helfen bei Gicht und Arthrose – und sogar bei unerfülltem Kinderwunsch, durch die anregende Wirkung auf die Hormonrezeptoren. Immer mehr Menschen jedoch entdecken die „schwarze Daune“ schlicht als probates Mittel, um Körper, Geist und Seele etwas Gutes zu tun und voller neuer Energie aus dem Urlaub zurück zu kehren. „Die Zahl der Präventions-Urlauber wächst stetig“, berichtet Jörg Christöphler, Geschäftsführer der Ammergauer Alpen GmbH, der den Investitionsschub als Reaktion auf die Kundennachfrage begrüßt. Für ihn ist das Moor als authentisches Heilmittel Bestandteil des ganzheitlichen Konzepts, mit dem die Ammergauer Alpen Gäste ansprechen, bei denen Gesundheit und Nachhaltigkeit ganz oben auf der Werteskala steht. Viele kombinieren das herbstliche Kuschelbad im Moor mit ausgedehnten Streifzügen durch die intakte Natur und lassen sich auf dem Meditationsweg Ammergauer Alpen inspirieren. Hier wird die tief verwurzelte Spiritualität dieser Region besonders spürbar, in der schon die Kelten ihre Kraftorte fanden. Wer sich unterwegs stärken möchte, erkennt am Qualitätssiegel „TOTAL LOKAL“ auf den ersten Blick die Wirte, die ihre Gäste mit ausgesuchten heimischen Produkten verwöhnen. Besonderer Tipp für den Herbst: Die „Fühl-dich-gut-Woche“ vom 26. September bis 2. Oktober bzw. vom 10. bis 16. Oktober. Im Preis ab 474 Euro pro Person im Doppelzimmer enthalten sind neben sechs Übernachtungen drei Moorbäder, drei energetische Rückenmassagen, Hatha-Yoga zur inneren Balance, Nordic Walking und vieles mehr. Dieses Arrangement ist eines von vielen Angeboten der Ammergauer Alpen, die wegen ihres Präventionscharakters förderwürdig sind – es lohnt sich, bei der Krankenkasse nachzufragen. Weitere Infos:
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30.08.2010 10:55 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_381487 weitere Meldungen zum Thema: Ammergauer Alpen: Moor: Bayern:
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