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Elefantenattacke im Dresdner Zoo - Fortsetzung eines Debakels, das in 20 Jahren 40 Menschenleben forderteAktuelle Hintergrundinformationen des Vereins Elefanten-Schutz Europa e. V. Rund 40 Tote und mehr als 50 Schwerverletzte durch Zooelefanten allein
zwischen 1982 und 2002 - der Angriff des gerade einmal 4jährigen Jungbullen gegen die ihn seit frühester Kindheit dominierenden Pfleger war das zwangsläufige Ergebnis des im Dresdner Zoo praktizierten Umgangs mit Elefanten. Dort setzt man noch immer auf einen ungeschützten Umgang mit den Elefanten: Der Pfleger muss dabei Herdenchef sein, sich jederzeit durchsetzen können und Dominanz zeigen. Je brutaler diese Dominanz exerziert wird, desto schneller entwickelt sich beim Opfer aber ein Feindbild gegenüber dem Menschen und umso früher wird er versuchen, sich dagegen zu wehren - das traurige und vorhersehbare Ergebnis ist nun leider auch in Dresden eingetreten. Fortwährende Kritik, doch keinerlei Umdenken: Die Praktiken des Elefantentrainings im Dresdner
Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen - leidvolle Erfahrungen aus der Praxis werden ignoriert: Die Erfahrungswerte sind durchaus vorhanden: In Zoos und Safariparks kamen nach den
Jürgen Schilfarth, Vorsitzender des Vereins Elefanten-Schutz Europa, stellt fest: "Die Dresdener Elefantenhaltung verkennt wider besseres Wissen die arteigenen Bedürfnisse ihrer Schützlinge. Trotz wissenschaftlicher Leitung wird man in der Elbestadt somit den Anforderungen einer biologischen, im allgemeinen Sprachgebrauch "artgerechten" Elefantenhaltung nicht gerecht und versäumt es zudem, auch nur die grundlegendsten Sicherheitserfordernisse für die eigenen Angestellten im Elefantenrevier einzuführen." Ein Konzept zur Weiterentwicklung der Elefantenhaltung in Dresden mit dem Ziel, das Wildtier Elefant in einem artgemäßen Sozialverband zu pflegen, hat man jedoch bis heute nicht entwickelt.
Der stv. Vorsitzende von Elefanten-Schutz Europa, Olaf Töffels, stellt klar: "Elefanten ohne direkten Kontakt zum Menschen zu pflegen, bedeutet keine Verringerung der Lebensqualität
Einem wissenschaftlich geleiteten Zoo wie Dresden stünde beides gut zu Gesicht.
13.04.2010 08:43 Diese Meldung Kollegen, Freunden oder Bekannten mitteilen: Kurz-URL: http://www.presseanzeiger.de/s_332845 zur Pressemappe von: Verein Elefanten-Schutz Europa e.V. Email Benachrichtigung aktivieren | RSS Feed abonnieren
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Verein Elefanten-Schutz Europa e.V.
Der Verein ELEFANTEN-SCHUTZ EUROPA e.V. versteht sich als Zusammenschluss von Menschen, denen das Schicksal von Elefanten, die als Folge nicht tiergerechter Haltung mittel- oder unmittelbar durch Schäden an ihrer physischen... mehr »
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