Deutschlands großes Presseportal - Homepage
» kostenlos Pressemitteilung veröffentlichen
» Kunden Login zu "meine Redaktion"
»Suche / Lokale Suche
> Startseite > Gesundheit & Medizin

ARD-Serie „Charité“: Geschichte(n) aus Schulmedizin UND Naturheilkunde

04.04.2017. Respekt: Außer einigen Tatort-Folgen erreichte keine andere Sendung im deutschen Fernsehen in diesem Jahr ein größeres Publikum als der historische ARD-Medizin-Mehrteiler „Charité“. So weit – so erfreulich. 8,32 Millionen Zuschauer (Marktanteil 25,9 %) verfolgten die ersten beiden Folgen.
Auch die begleitende Dokumentation „Die Charité – Geschichten von Leben und Tod“ stieß mit 6,55 Millionen Zuschauern (Marktanteil 23,8 %) auf breites Interesse.
Und in der Tat: Wer sich für eine der wichtigsten Epochen der Medizingeschichte interessiert, sollte sich die ARD-Serie, von der bereits eine zweite Staffel in Planung ist, auf keinen Fall entgehen lassen. Prägend waren die damaligen Forschungsarbeiten allerdings auch für die Entwicklung der Naturheilkunde, die noch heute von den seinerzeit gewonnenen Erkenntnissen profitiert. Wie das zu verstehen ist, verdeutlicht ein Blick hinter die Kulissen der in der ARD erzählten Ereignisse.
So war etwa der Davoser Arzt Dr. Carl Spengler von 1892 bis 1894 Mitarbeiter der späteren Medizinnobelpreis-Träger Robert Koch, Emil von Behring und Shibasaburo Kitasato, den Hauptfiguren dieser TV-Serie.
Dr. Carl Spengler (1860-1937), Arzt, Bakteriologe und Wissenschaftler

[Großes Bild anzeigen]
Auf Grund seines Vortrages „Zur Behandlung starrwandiger Höhlen der Lungenphthise“ im Jahr 1890 auf dem Kongress der „Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte“ in Bremen und seiner im Jahr 1882 erschienenen Publikation „Therapeutische und diagnostische Resultate der Tuberkulin-Behandlung bei Lungenkranken“ war Spengler von Robert Koch an dessen Institut für Infektionskrankheiten berufen worden. Spenglers‘ weiteres Zutun war dabei von so großer Bedeutung, dass Koch ihn noch 1905 im Rahmen seiner Nobelpreisrede löblich namentlich erwähnte.
Zu Recht: Hatte Spengler (1860-1937) – seines Zeichens Chirurg, Bakteriologe und Wissenschaftler (und ganz nebenbei Begründer des weltbekannten Eishockeyturniers „Spengler Cup“, Davos) – sein berufliches Wirken doch ganz dem Kampf gegen schwere Krankheiten wie die Tuberculose (TBC) gewidmet. Dabei kam er schließlich zu dem Schluss, dass man die Tuberculose nicht auf chirurgischem Wege, sondern durch eine immuntherapeutische Behandlung heilen kann.
Auch scheute sich Spengler nicht, Kritik an dem Tuberkulin Kochs‘ zu üben. Er ging von der Annahme aus, dass es sich bei den Infektionskrankheiten wie der Tuberculose um Mischinfektionen handele, deren immunologische Bekämpfung demzufolge ein Antikörpergemisch erfordere. Auf Basis dieses Grundkonzeptes entwickelte Spengler in Zusammenarbeit mit seinem Mitarbeiter Paul A. Meckel die damaligen „I.K.-Präparate“ („I.K.“ steht für Immunkörper).
In diesem Zusammenhang kam er auf den Gedanken, solche Bakterien zur Herstellung von Arzneimitteln auszuwählen und zu mischen, die in der Lage sind, Stoffe abzugeben, die die immunologische Abwehr stimulieren. Diese Spengler‘schen I.K.-Präparate sind heute noch unter der Bezeichnung „Spenglersan Kolloide“ erhältlich und werden von der Firma Spenglersan GmbH, Bühl, hergestellt und vertrieben (http://www.spenglersan.de ).
Da das Koch‘sche Tuberkulin aber auch häufig nachteilige Nebenwirkungen hatte, u.a. Fieberanstiege, kam Spengler auf die weitere Idee, den Wirkstoff nicht wie Koch zu injizieren, sondern in die Haut einzureiben und dadurch die Funktion der Haut bei der Immunabwehr des Körpers zu nutzen. Diese neuartige Applikationsart der Wirkstoffaufnahme über die Haut wurde von Spengler am 28. Juli 1904 in der „Deutschen Medizinischen Wochenzeitschrift“ veröffentlicht. Eine Methode, die heute als „Transdermales therapeutisches System“ (TTS) Eingang in die moderne Medizin gefunden hat.
Schulmedizin und Naturheilkunde: Mehr Gemeinsamkeiten, als manch‘ einer denkt? Dass das tatsächlich zutrifft, zeigt auch ein Text eines weiteren medizinischen Schwergewichts zurzeit des Robert Koch: So bemerkte Ernst Ferdinand Sauerbruch (1875-1951), einer der bedeutendsten und einflussreichsten Chirurgen des 20. Jahrhunderts, auf Seite 458 seines Buchs „Das war mein Leben“ u.a. folgendes: „… Und wenn wir daran denken, dass unsere modernste Tuberculose-Behandlung mit Verdünnungen arbeitet, wie sie bisher eigentlich nur die Homöopathie kannte, so wird auch da das Mysterium der kleinsten Dosen als wirksames Prinzip restlos anerkannt werden müssen…“ Eine wegweisende Erkenntnis, die heute wie damals zahlreiche Gemüter erregt…

Firmenporträt Spenglersan GmbH:
Die Spenglersan GmbH (http://www.spenglersan.de ) ist ein international tätiger Arzneimittel-Hersteller mit Niederlassungen in Bühl, Berlin und Bad Neuenahr (DEU) sowie in Wien (AUT). Vertretungsberechtigte Geschäftsleiter sind Dipl.-Kfm. Udo Kaufmann und Dr. rer. nat. Kathrin Koll.
Das Unternehmen ist Marktführer in der Produktion homöopathischer Arzneimittel zur perkutanen Applikation: Dem Hauptbestandteil eines naturheilkundlichen Diagnose- und Therapieverfahrens mit breitem Einsatzspektrum, das bereits seit mehr als 100 Jahren unter der Bezeichnung „Spenglersan Immuntherapie“ zum Standard-Repertoire anerkannter Naturheilkundeverfahren und der Komplementärmedizin zählt.
Ggf. unterstützt werden kann die Wirkung des Verfahrens durch die „Entoxin“-Therapie: Ein weiteres ganzheitlich orientiertes Behandlungskonzept des Unternehmens nach Dr. med. Ewald Kleine, das auf der Grundlage biologischer Entgiftung beruht.

Text: Pressebüro JWS
Foto: Spenglersan GmbH

Bilddateien:


Dr. Carl Spengler (1860-1937), Arzt, Bakteriologe und Wissenschaftler
[Großes Bild anzeigen]

04.04.2017 17:08

Das könnte auch Sie interessieren:

Charit:

MyTherapy App und Charité starten Forschungsprojekt zur Adhä...
• Ab 01.08.2016 wird die MyTherapy App zur Transplantationsnachsorge in der Nephrologie der Charité Berlin bei zunächst 100 Patienten mit Spenderniere angewendet. • Unter Leitung von Prof. Klemens Budde evaluiert die Charité die Wirksamkeit von...

smartpatient und Charité gewinnen SilverStar 2014
Therapieassistent auf dem Handy altersgruppenübergreifend mit hoher Akzeptanz. Viele Therapien scheitern an den Hürden des Alltags. So werden laut WHO nur 50% der Medikamente verschreibungsgemäß eingenommen. Dies zu ändern, hat sich das junge...

ARD:

„EINE NACHT ODER 1000 TRÄUME“?
Ein Hammer-Tanzbrett liefert uns Kerstin Merlin in diesem Sommer mit ihrer Schlager-Single „Eine Nacht oder 1000 Träume“! Zu den zwei unterschiedlichen Radio-Versionen präsentiert sie uns obendrauf noch ein Mega-Remix, der speziell als Download...

Vivace Correct Caviar - Kaviar ohne Blutvergießen - Forscher...
Loxstedt/Bad Soden (Hasselkus PR – 17. Juli 2014) Mit diesem Titel berichtet ARD am Samstag, den 26. Juli 2014 um 15.30 Uhr über das innovative Vivace-Verfahren zur Kaviargewinnung. In über 90 Ländern weltweit ist diese Methode bereits...

Λ nach oben

Stichwort-Suche:

Pressemitteilung von:


Spenglersan GmbH

Spenglersan GmbH
Udo Kaufmann
Tel. 030/80906576
Steinfeldweg 13
77815 Bühl

Die Spenglersan GmbH www.spenglersan.de ist ein international tätiger Arzneimittel-Hersteller mit Niederlassungen in Bühl, Berlin und Bad Neuenahr DEU sowie in Wien AUT. Vertretungsberechtigte Geschäftsleiter sind Dipl.-Kfm....

mehr »

zur Pressemappe von
Spenglersan GmbH

weitere Meldungen von
Spenglersan GmbH

mehr »

Agentur Kontakt:


Pressebüro JWS / Freier Journalist
www.pressebuero-jws.de

Pressebüro JWS
Johannes W. Steinbach
Journalist & Heilpraktiker
Im Apfelstück 14
54329 Konz
Tel.: 06501 - 80 99 121
E-Mail:
www.pressebuero-jws.de

Pressebüro JWS, Konz, bietet neben redaktionellen Texten auch vielfältige Dienstleistungen aus den Bereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Public Relations PR und Kommunikation. Inhaber ist Johannes W. Steinbach,...

 

 


Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden.   Nachricht schließen   mehr info