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Akzeptanz biometrischer Identifizierungsverfahren steigt

Akzeptanz biometrischer Identifizierungsverfahren steigt Umfrage zeigt, dass Sicherheitsverletzungen, schlechte Passwortgewohnheiten und frustrierende Kundenerfahrungen die Entwicklung moderner Anmeldeverfahren wie Fingerprint oder Spracherkennung vorantreiben

Mountain View, USA, 25. Mai 2016 – Gigya, ein führender Anbieter von Customer Identity Management, sieht sich durch die Ergebnisse seiner Umfrage1 unter insgesamt 4.000 Verbrauchern in den USA und Großbritannien in seiner Einschätzung bestätigt, dass „Unternehmen sich auf den Tod des Passworts vorbereiten sollten“. Demzufolge gaben 52 Prozent der Befragten – aus jeder Generation, vom Baby-Boomer bis hin zum Millennial – an, bei der Anmeldung lieber alternative Methoden als die herkömmliche Variante „Benutzername plus Passwort“ zu nutzen.

Unternehmen forcieren daher zunehmend die Einführung sicherer, moderner Anmeldealternativen. Dazu zählen zum Beispiel Social Login, bei dem Verbraucher sich mit einem bereits existierenden Konto bei einem sozialen Netzwerk, z.B. Facebook, an anderer Stelle anmelden können, die Zwei-Faktor-Authentifizierung, die traditionelle Benutzernamen und Passwörter mit einer persönlichen Sicherheitsfrage oder einem Bestätigungs-Code per SMS kombiniert, und die biometrische Authentifizierung, wie Fingerabdruck-Scan, Spracherkennung, Gesichtserkennung oder Iris-Scan.

Zentrale Ergebnisse der Umfrage:

• 52 Prozent bevorzugen die Online-Anmeldung mittels moderner Authentifizierungsmethoden, die sicherer sind als die herkömmliche Kombination „Benutzername plus Passwort“. 29 Prozent präferieren die Zwei-Faktor-Authentifizierung und 20 Prozent die biometrische Authentifizierung.
• 80 Prozent glauben, dass die biometrische Authentifizierung sicherer ist als die herkömmliche Variante „Benutzername plus Passwort“.
• Nur 16 Prozent der Befragten befolgen die Empfehlungen und vergeben für jedes Online-Konto ein eigenes Passwort. Sechs Prozent verwenden vielmehr für alle Konten das gleiche Passwort und 63 Prozent nutzen sieben oder weniger Passwörter für sämtliche Online-Konten.
• Bei 26 Prozent wurde in den letzten 12 Monaten mindestens ein Online-Konto kompromittiert. 35 Prozent davon gehörten zur Generation der Millennials, 28 Prozent zur Generation X und 18 Prozent waren Baby-Boomer.
• Millennials sind bei Passwörtern am nachlässigsten, da nur 33 Prozent keine unsicheren Passwörter wie „Passwort“, den eigenen Namen, Geburtstage, die Namen von Angehörigen oder „1234“ nutzen. Zum Vergleich: 58 Prozent der Generation X und 47 Prozent der Baby-Boomer setzen auf sichere Passwörter.
• 68 Prozent brechen die Einrichtung eines Online-Kontos aufgrund der komplexen Passwortanforderungen ab, während 55 Prozent eine Login-Seite wieder verlassen, weil sie ihr Passwort vergessen oder eine Sicherheitsfrage falsch beantwortet haben.

Sicherheitsverletzungen und schlechte Passwortgewohnheiten belegen Notwendigkeit neuer Authentifizierungsmethoden
Traditionelle Passwörter sind immer noch weit verbreitet, dürften sich jedoch innerhalb der nächsten 10 Jahre erledigt haben. Das Thema Sicherheit ist in erster Linie verantwortlich für die geänderten Vorlieben der Verbraucher bei der Authentifizierung, da bei mehr als 25 Prozent der Befragten in den letzten 12 Monaten ein Online-Konto kompromittiert wurde. Bei den Millennials springt diese Zahl auf 35 Prozent. Das dürfte darauf zurückzuführen sein, dass diese Gruppe laut Umfrage am nachlässigsten bei der Vergabe traditioneller Passwörter ist. Die individuelle Authentifizierung ist demnach ein wichtiges Differenzierungsmerkmal für Unternehmen, da Verbraucher zunehmend ein hohes Maß an Sicherheit und Datenschutz und gleichzeitig eine komfortable und hoch individualisierte Kundenerfahrung erwarten.

Traditionelle Passwort-Authentifizierung verursacht Frustration und zerstört Kundenbeziehungen
Neben den Sicherheitsrisiken durch die traditionelle Passwort-Authentifizierung verlieren Unternehmen wichtige Möglichkeiten für die Kundenbindung, wenn die Anmeldung zu kompliziert wird. Da unsichere Passwörter die Gefahr von Phishing und Betrug bedeuten, versuchen Unternehmen häufig mit komplexen Passwortanforderungen gegenzusteuern. Damit riskieren sie jedoch negative Kundenerfahrungen. Millennials zeigen hier am wenigsten Geduld bei der Einrichtung eines Online-Kontos. So verlassen 38 Prozent eine Online-Registrierungsseite, wenn die Kennwortanforderungen zu kompliziert sind. Auch die Vertreter der Generation X und der Baby Boomer weisen immerhin noch 33 Prozent und 27 Prozent Abbruchraten auf. Selbst bei vorhandenem Online-Konto geben 55 Prozent der Befragten an, eine Anmeldung wieder abzubrechen, wenn das Passwort vergessen wurde. Das heißt, dass Unternehmen ihre Login-Raten verdoppeln könnten, wenn sie alternative Formen der Authentifizierung anbieten.

Authentifizierungsmethoden müssen moderner werden
Mehr als andere Generationen steigen Millennials auf alternative Authentifizierungsmethoden um, wenn diese mehr Bequemlichkeit und höhere Sicherheit bieten. Fast die Hälfte der Befragten dieser Gruppe nutzen eine oder mehrere Formen der biometrischen Authentifizierung, wie Fingerabdruck-Scan (38 Prozent), Spracherkennung (15 Prozent), Gesichtserkennung (11 Prozent) oder Iris-Scan (5 Prozent). Millennials geben auch an, dass mindestens eine ihrer heruntergeladenen Apps, eine Form der biometrischen Authentifizierung anbietet. Dies stimmt mit Berechnungen von Juniper Research überein, dass im Vergleich zu sechs Millionen im Jahr 2015 bis 2019 mehr als 770 Millionen Apps mit biometrischen Fähigkeiten jährlich heruntergeladen werden.

„Innerhalb der nächsten 10 Jahre werden traditionelle Passwörter als Authentifizierungsmethode aussterben“, erläutert Patrick Salyer, CEO von Gigya. „Verbraucherorientierte Marken benötigen daher moderne Customer-Identity-Management-Infrastrukturen, die neue, sicherere, beispielsweise biometrische, Authentifizierungsmethoden unterstützen. Unternehmen, die bereits erweiterte Authentifizierungsmethoden nutzen, beweisen ihre Kundenorientierung, indem sie diesen mehr Komfort und Sicherheit bei der Anmeldung bieten.“

Die Umfrage (Businesses Should Begin Preparing for the Death of the Password) wurde im Februar 2016 von OnePoll.com durchgeführt. Befragt wurden jeweils 2.000 Erwachsene im Alter zwischen 18 und 69 Jahren in den USA und Großbritannien, die Zugriff auf das Internet und Online-Konten haben. Die gesamte Studie kann hier [Businesses Should Begin Preparing for the Death of the Password] heruntergeladen werden.

25.05.2016 14:36

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