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Auf sicherem Arbeitsplatz und mit Aussicht auf eine fette Pension läßt sich leicht Mut zum Scheitern fordern

Wer die Menschen und ihre unterschiedlichen Mentalitäten begreifen will, muß ihre Geschichte studieren.
Wer das tut, kann sich nicht über die Unterschiede zwischen Deutschen und Amerikanern wundern. Unsere Kulturen sind schon deshalb erheblich unterschiedlich, weil Amerikaner eben keine Deutschen sind, sondern ein Mischvolk, das aus Einwanderern ganz unterschiedlicher Kulturen entstanden ist. Auch die deutschen Einwanderer sind nicht repräsentativ für „die Deutschen“. Ausgewandert sind vor allem die, die in der Heimat keine Zukunft für sich sahen und das Risiko des Neuanfangs geringer schätzten als die sichere Armut in der Heimat. Ausgewandert sind auch Abenteurer, Verfolgte, Verzweifelte, Kriminelle. Nicht ausgewandert sind die in der Heimat Etablierten, die Satten und Zufriedenen, aber natürlich auch Ängstliche Naturen, die sich der Ungewißheit des Neuanfangs in der Ferne nicht aussetzen wollten.

Es ist deshalb müßig, sich darüber zu wundern, daß „d i e Deutschen“ anders sind als „d i e Amerikaner“, wenn man überhaupt vereinfachend von einem Nationalcharakter sprechen kann. Daß es erhebliche Mentalitätsunterschiede zwischen Völkern gibt, offenbart allerdings aktuell und unübersehbar die europäische Krise.

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Scheitern als Chance zu bezeichnen, ist banal. Natürlich gibt Scheitern die Möglichkeit, daraus zu lernen und wieder neu anzufangen. Das setzt aber voraus, daß man die Kraft und die Mittel dazu hat. Diese Voraussetzungen zu ignorieren, wäre mehr als naiv. Sie gelten für den überlegend und planvoll Handenden genauso wie für den Spieler. Und eines dürfen wir auch nicht vergessen: das Glück, den Zufall, die Umstände. Sie entscheiden viel häufiger über Erfolg oder Mißerfolg unseres Handelns als wir wahrhaben wollen.

„D i e Deutschen“ haben gewiß keinen Minderwertigkeitskomplex. Einige vielleicht, aber das gilt auch für andere Nationen. Allenfalls könnte man darüber spekulieren, ob es ein kollektives Lernen gibt, das die Deutschen daran hindert, ihre Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Diese Frage wird die nahe Zukunft beantworten. Daß Deutsche einiges Können und vieles sehr viel besser als andere wird niemand ernsthaft bezweifeln, Daß wir Deutsche mitunter viel zu wenig daraus machen, liegt aber nicht an unserer Ängstlichkeit oder an einem Minderwertigkeitskomplex. Es ist eher der traurigen Tatsache geschuldet, daß in jeder Gesellschaft die herrschenden Kreise in erster Linie am Erhalt und an der Mehrung ihrer Macht, ihres Vermögens und ihrer Privilegien interessiert sind. Ihre Sonderinteressen und nicht das Allgemeinwohl bestimmen deshalb die Politik und damit die Rahmenbedingungen für die Lebens- und Entfaltungschancen der Bevölkerungsmehrheit.

In den Vereinigten Staaten, der Industrienation mit der Sozialstruktur eines Schwellenlandes, finden arme Spieler leichter reiche Spieler, die ihnen Geld zur Verfügung stellen, als in Deutschland (und vielen anderen Ländern), und zwar auch dann, wenn sie mehrmals Verlierer waren. Das können wir als Tatsache anerkennen, und das ist ein Unterschied zwischen den beiden Völkern. Doch wer hindert die Deutschen Multimillionäre und Milliardäre, es den amerikanischen gleichzutun?

Das Thema „Scheitern als Chance“ ist nichts weiter als eines der Modethemen, die immer wieder periodisch unsere Zeitungen füllen; interessant, um darüber nachzudenken, aber neben der Sache, die uns wirklich angehen sollte. Was bedeutet es schon für die gesellschaftliche Zukunft, wenn ein paar reiche mit armen Spielern kooperieren? Dagegen kann Scheitern der Politiker verheerende Folgen für eine ganze Nation haben.

Die ungelösten – und wie es aussieht – von Politikern und Notenbankern wohl auch nicht lösbaren Probleme mit den hypertrophierten Großbanken, den überschuldeten Staaten, der fortschreitenden sozialen Desintegration und neuerdings der Völkerwanderung, brauchen andere Lösungsansätze als den Mut zum Scheitern. Mit dem Mut zum Scheitern auf gut Glück zu handeln oder blinder Aktionismus können gefährlichen Entwicklungen die Bahn bereiten. Das Geschick der Politiker und Bürokraten im Umgang mit der massenhaften Zuwanderung wird für die soziale Stabilität, den sozialen Frieden und die politische Entwicklung unseres Landes (und damit auch Europas) in der nächsten Zukunft entscheidend sein.

Probleme unter den Teppich zu kehren, Problemlösungen durch Schaffen neuer Probleme, oder Fehlentscheidungen infolge der Macht von Sonderinteressen – also der alltägliche Wahnsinn in den Lobbydemokraturen – führen dazu, daß sich Motivation und Schaffenskraft allzu vieler Menschen an den Verhältnissen brechen, die eigensüchtige „Eliten“ sich zu ihrem Vorteil geschaffen haben. Deren faktische Herrschaft über die Politik führt gegenwärtig (aber nicht zum ersten Mal in der Geschichte) dazu, daß der soziale Zusammenhalt der Gesellschaft zerbröselt und immer mehr Menschen motivierende Lebensperspektiven fehlen.

Was kann man von Menschen erwarten, deren Leben von unbezahlter (Praktika), befristeter, scheinselbständiger oder schlecht bezahlter Arbeit und von der vagen Hoffnung auf eine Rente bestimmt wird, von der sie nicht leben können? Sollen diese, um ihre Lebensperspektiven Gebrachten und vom Wohlstand Abgehängten sich allesamt Produktideen überlegen und dann reiche Gönner suchen, die ihnen Unternehmensgründung und Markteinführung finanzieren? Sie haben anderes Sorgen. Zum Beispiel fragen sie sich, welcher soziale Abstieg ihnen noch droht, wenn die Wirtschaftslobbyisten den Zustrom von Menschen aus Afrika und Nahost zum Anlaß nehmen, eine Senkung des ohnehin nicht zum Leben (allenfalls zum Vegetieren) genügenden Mindestlohns zu fordern? Wenn jetzt nicht bald Vernunft und Weitsicht siegen, scheitern nicht einzelne Menschen, sondern der ganze Staat.

Einzelne werden sich in Zukunft ebenso wie in der Vergangenheit mit Ideen, Tatkraft und Glück auch unter ungünstigen politischen Umständen ein erfülltes und materiell gesichertes Leben schaffen können. Die große Mehrheit der Bevölkerung wird aber auch in Zukunft den Zuständen ausgeliefert bleiben, die von den Herrschenden geschaffen werden. Das ist sicherlich nicht mit fehlendem Mut zum Scheitern zu erklären. Auf die Fährte für Erklärungen dürfte viel eher die Frage führen, warum sich die große Mehrheit der Menschen von einer Minderheit ihrer Artgenossen herumschubsen und ausbeuten läßt.

Wenn uns eine lebenswerte Zukunft wichtig und der soziale Friede lieb ist, sollten die Politiker schnellstens dafür sorgen, daß nicht immer mehr Deutsche ärmer und jeder lebenswerten Zukunft beraubt werden. Unter dieser Bedingung sind auch Versorgung und Integration der Zuwanderer zu organisieren, notfalls mit einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes finanziert. Andernfalls wird sich Scheitern bald auf einer ganz anderen Ebene und in ganz anderem Umfang einstellen als es sich die Scheiterpropagandisten vermutlich vorstellen können.

Nicht zuletzt angesichts der Flut von Menschen, die derzeit auf unser Land einstürmen, muß die soziale Stabilität oberste Priorität für das politische Handeln haben. Auf dieser Ebene hätte ein Scheitern fatale Folgen. Um die soziale Stabilität zu sichern und die deutsche Wirtschaft weniger von Exporten abhängig zu machen, wäre zum Beispiel die Einführung eines Grundeinkommens sinnvoll, das jedem deutschen Staatsbürger einen angemessenen, das heißt die Teilnahme am sozial-kulturellen Leben ermöglichenden Lebensunterhalt sichert.

Im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital ist vor einigen Jahren eine kleine mit Zahlen unterlegte Studie erschienen, die dafür ein Konzept darstellt. Dazu weist eine Studie einen gangbaren Weg. Sie trägt den Titel „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“. Die Studie (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook [PDF] oder ISBN 978-3-943788-32-7, eBook [ePub]) ist in jeder gut sortierten (Internet-)Buchhandlung für 9,95 Euro erhältlich.

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03.11.2015 08:22

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