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Augen zu und hoffen oder die Chancen der Krise für eine bessere Gesellschaft nutzen

In der Welt rumort es gewaltig. Nicht nur, daß die Erde und ihre Atmosphäre unruhig sind.
Auch die Menschheit scheint völlig „von der Rolle“ zu sein. Von „kleinen“ Dummheiten in der Außen-, Wirtschafts- und Sozialpolitik bis zum großen Krieg mit Kernwaffen scheint in naher Zukunft alles möglich zu sein.

Seit Jahren kommt kein einziges der großen Probleme der Menschheit einer Lösung näher. Im Gegenteil. Die Probleme türmen sich immer weiter auf. Weder die – nicht zuletzt auch durch den us-amerikanischen Interventionismus verursachte – Völkerwanderung aus Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten, noch die weltweite Finanz- und Bankenkrise sehen einer planvollen Beseitigung bzw. Lösung entgegen – um nur diese beiden Mammutprobleme der Menschheit zu nennen.

Die Ponzi-Spiele der Notenbanken – als Lösung der Finanzkrise auf Kosten der „kleinen“ Leute und der Sparer gedacht – haben sich längst als zusätzliches Problem erwiesen.

„Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“, eBook (ISBN 978-3-943788-18-1, PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, ePub) beim eVerlag READ – Rü

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Denn es gibt nach aller Erfahrung mit Ponzi-Spielen kein Ende ohne Totalschaden. Das hätten die „Fachleute“ aus der Bankenwelt vorher wissen müssen, weil sie es hätten wissen können. So aber läßt sich an dem Debakel zwar noch ordentlich Geld verdienen – auf Kosten von Millionen Opfern. Das absehbare autonome Ende des Ponzi-Spiels der Notenbanken könnte wegen seiner voraussichtlichen sozialen Verheerungen allerdings sehr unliebsame politische Folgen haben.

Daß Schuldenkrisen nicht durch noch mehr Schulden gelöst werden können, kann man schon Schulkindern erklären. Nur Politiker und Notenbanker sind offensichtlich nicht fähig das zu begreifen. Oder sie legen gar keinen Wert darauf. Der Grund könnte der sein, daß ihre Klientele sich durch zusätzliche Schulden bereichern, während andere die Lasten tragen. Bei der Null- und Negativzinspolitik ist das ganz offensichtlich: Umverteilung von Sparern zu Schuldnern.

Jetzt dürfen wir gespannt sein, was passiert, wenn die FED ihren Anleihenbestand tatsächlich reduzieren sollte.

Die Spekulationsblasen wachsen derzeit nur mühsam weiter. Sie müssen unbedingt stramm gehalten werden. Denn wenn nur ein wenig mehr als etwas von der heißen Luft entweicht könnte das schnell zu Panikreaktionen der kurzfristig orientierten und verschuldeten Spekulanten führen. Um noch möglichst viel Geld in die Anleihen- und Aktienkursblasen hineinzupumpen müssen Anlegern und Spekulanten bessere Alternativen vermiest werden. Deshalb werden z.B. die Goldkursmanipulationen mit offensichtlich wohlwollender Duldung durch die Notenbanken bis zum Zusammenbruch ihres Ponzi-Spiels weitergehen.

Nennenswerte Inflation ist weit und breit nicht in Sicht. Betriebe senken ihre Kosten auf Teufel komm raus, breite Bevölkerungsschichten verarmen infolge der Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse, hartnäckiger offener und versteckter Arbeitslosigkeit und unzureichender Renten. Nicht zuletzt sorgt die relativ höhere Gesamtsteuerbelastung – an anderer Stelle haben wir bereits darauf aufmerksam gemacht – der unteren Mittelschichten gegenüber den oberen Mittelschichten und den Oberschichten für ebenso ungerechte wie auch unnötige Dämpfung der Kaufkraft. Wo soll also kaufkräftige Nachfrage herkommen, die den Waren- und Diensteanbietern Preiserhöhungen ermöglichte? Zudem sorgen Produktionskostensenkung, Billigprodukte aus Entwicklungs- und Schwellenländern sowie Wettbewerb für Preisdisziplin der Anbieter.

Mehr als genug Inflation kennzeichnet die Anleihe-, Aktien- und Immobilienmärkte. Daß dies gesund sei, wird kein seriöser Volkswirt behaupten. Ebenso wird kein Fachmensch glauben, daß diese Preisblasen ihre heiße Luft ewig halten. Das Platzen der Vermögenspreisblasen wird deutliche deflationäre Konsequenzen haben. Ebenso wird der Ruin einer großen Zahl von Schuldnern wirken, die sich spekulativ übernommen haben.

Der größte Teil der Menschen wird aber aufatmen, wenn die finanzielle Repression vorüber ist, der ihre Ersparnisse sukzessive zum Opfer fielen. Leider wird die Freude darüber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch die Wirtschaftskrise beeinträchtig, die dem Zusammenbruch der Ponzi-Spiele der Notenbanken folgen wird.

Mit einer größeren Wirtschaftskrise muß wohl gerechnet werden. Sie wird die Regierungen weltweit vor große Herausforderungen stellen. Der Graben zwischen den Staaten in der EU wird dadurch noch größer und tiefer werden. Im günstigsten Fall wird man sich hinsichtlich weiterer Integration auf das Machbare besinnen, im ungünstigsten Fall wird die EU auseinanderbrechen. Für die Währungsunion ist das sowieso zu erwarten. Denn die überschuldeten Länder gleichen Patienten, die sich an ihr Morphium gewöhnt haben. Unbegrenzt verfügbare, nahezu kostenlose Kredite wird es nach dem Scheitern des Ponzi-Spiels aber nicht mehr geben. Die Zinsen werden wieder steigen. Staatspleiten sind unvermeidlich. Die Währungsunion scheitert dann endgültig an der Unverträglichkeit der Geldpolitiken der Mitgliedsländer.

Ob die Aufräumarbeiten und der Wiederaufbau nach der Krise von einem Lerneffekt der Politiker profitieren können, werden wir sehen. Sicher ist das nicht. Aber wir dürfen hoffen. Wenigstens wird man wohl gelernt haben, daß Wunschträume das eine, Sachzwänge aber das andere sind. Und die werden die gleichen sein, an der EU und Währungsunion dann gescheitert sein werden. Und wenn es sehr gut läuft, könnte wenigstens Deutschland an die Nachkriegszeiten und Ludwig Erhards „Wohlstand für alle“ anknüpfen. Die Politiker könnten endlich soziale Verhältnisse schaffen, die allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern einen angemessenen Teil am gemeinsam erarbeiteten Volkseinkommen gewährleisten.

Der Königsweg dazu wäre eine komplette Erneuerung in Gestalt eines Grundeinkommens. Bisher scheuen die „Eliten“ ein Grundeinkommen wie der Teufel das Weihwasser. Das ist verständlich. Denn ein Grundeinkommen, das allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern einen gerechten Anteil am Volkseinkommen sichert, macht die Menschen frei und schützt sie vor Ausbeutung. Diese ist aber das Lebenselexier des Beutekapitalismus. Deshalb ist die Forderung eines Grundeinkommens ein Frontalangriff auf die Macht- und Beuteelite: Nicht mehr sie entscheidet über die Einkommensverteilung, sondern das Gesetz über das Grundeinkommen.

In einer vor Jahren erschienenen kleinen Studie mit dem Titel „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ werden mit Zahlen unterlegte grundlegende Gedanken entwickelt, wie ein Grundeinkommen sinnvoll und finanzierbar gestaltet werden könnte. Zudem macht der Verfasser deutlich, daß ein Grundeinkommen auch die gesellschaftlichen Anpassungen stützen und erleichtern würde, die angesichts des technologischen Wandels und der damit verbundenen sozialen Folgen unvermeidlich sind.

Die Studie „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ ist als eBook (ISBN 978-3-943788-18-1, PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, ePub) beim eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und dort sowie in jeder gut sortierten (Internet-)Buchhandlung für je 9,95 Euro erhältlich.

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„Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“, eBook (ISBN 978-3-943788-18-1, PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, ePub) beim eVerlag READ – Rüdenau
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28.09.2017 08:31

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