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Bauplan für Papst-Benedikt-XVI.-Kapelle genehmigt

Initiatorin Erika Graswald-Böhme stellte das Projekt im Luftkurort Thurmansbang (Lkr.
Freyung-Grafenau) vor/Vereinsmitglied und Bulldog-Wallfahrer Andreas Bauer bringt Grundstück ein/Finanzierung der Baukosten über Spenden und Sponsoring

THURMANSBANG - Der ideale Platz ist gefunden: Die weltweit erste Papst-Benedikt-XVI.-Kapelle soll auf 452,50 Meter Seehöhe im niederbayerischen Luftkurort Thurmansbang im Dreiburgenland (Lkr. Freyung-Grafenau) entstehen. Der Bauplan für das rund 20 Quadratmeter große Gotteshaus mit Blick auf das Donautal sei bereits am 7. Oktober von Landrat Sebastian Gruber persönlich unterzeichnet worden, teilte Erika Graswald-Böhme, Kapellen-Initiatorin und Vorsitzende des Freundeskreis der Papst-Kapelle e. V. (Pfarrkirchen) am Montag auf einer Pressekonferenz in Thurmansbang mit.
Erika Graswald-Böhme hat sich das Ziel gesetzt, dem ehemaligen Oberhaupt der katholischen Kirche ein Denkmal zu setzen. "Nach der Vereinsgründung und der Standortsuche steht mit der Finanzierung noch eine weitere Mammutaufgabe bevor", sagte sie. Die Kosten für den Bau schätzt sie auf rund 150.000 Euro, die über Spenden und Sponsoring-Aktionen hereinkommen sollen. Das Bauwerk selbst soll aus einem Ziegelmauerwerk bestehen mit einer Holz-Dachkonstruktion. Vor dem Eingang ist ein Brunnen geplant. Vom rund 60 qm großen Untergeschoss für einen Ausstellungsraum und Abstellräume sollen Treppen links und rechts empor zum Eingang führen. Barrierefrei ist der Eingang von den Parkplätzen erreichbar. "Das kleine Gotteshaus fügt sich ideal in den Hang ein und ist einmal von weitem zu sehen."

"...in der schönen Landschaft Niederbayern..."
In einem Schreiben hatte Erika Graswald-Böhme den emeritierten Papst gebeten, das Gotteshaus nach seinem Namen benennen zu dürfen. Gut 14 Tage später antwortete der "Papa emeritus" auf schwerem Büttenpapier: "Ich freue mich, dass Sie in der schönen Landschaft Niederbayerns eine Papst-Benedikt-XVI.-Kapelle errichten wollen ... Für alle Mühen gilt Ihnen mein besonderer Segen", unterschrieb der emeritierte 88-jährige Papst höchstpersönlich einen Brief an die Kapellen-Initiatorin Erika Graswald-Böhme. Er freue sich, dass eine Kapelle errichtet werden solle, "die natürlich nicht auf mich, sondern auf den Herrn verweisen wird. Selbstverständlich setze ich das Einverständnis des Ortsbischofs voraus." Ganz schlicht schließt der emeritierte Papst mit der Schlussformel "im Herrn Ihr" und seiner eigenhändigen Unterschrift "Benedikt XVI."

Wie von Vater Benedikt gewünscht, hat der Ortsbischof dem Projekt zugestimmt. Das inzwischen konkret gewordene Bauanliegen erfülle die kirchenrechtlichen Voraussetzungen, so der Passauer Bischof Dr. Stefan Oster SDB, in einem Schreiben vom 6. Oktober 2015 an die Kapellen-Initiatorin. Gemäß den Bestimmungen des kirchlichen Gesetzbuches can. 1223f CIC 1983 erteile er die "oberhirtliche Genehmigung" und wünsche "Gottes reichen Segen, viel Mut und Tatkraft zur Verwirklichung ihres ehrenhaften Bauvorhabens". Die Kapelle liegt im Bereich der Pfarrei St. Ägidius in Eging am See und soll von Pfarrer Jürgen Reihofer mitbetreut werden.

Grundstück von Vereinsmitglied gestiftet
Freundeskreis-Vereinsmitglied Andreas Bauer hat maßgeblich zum neuen Standort beigetragen. Er hat das Grundstück am Ranfelser Feld in Thurmansbang-Schlinding im Erbbaurecht zur Verfügung gestellt. Mit der Kapelle soll ganz im Sinne von Papst Benedikt an die Schöpfung, den verantwortungsvollen Umgang mit Menschen und Natur" und "auf den Herrn" verwiesen werden. Mit einer "Schöpfungswallfahrt" hatte Andreas Bauer bereits 2012 als Bulldog-Wallfahrer nach Rom zum damaligen Papst Benedikt für Furore gesorgt hat. Seine Mitwallfahrer unterstützen den geplanten Bau der Kapelle. "Der Segen von oben war uns hold, wir sind ohne Unfall und Einschränkung gesund in Rom angekommen. In Gottes Namen und mit Gottes Hilfe werden wir auch die Kapelle bauen", hofft er. Sein Wunschtermin für die Einweihung wäre der 16. April 2017, dem 90. Geburtstag von Vater Benedikt.

Neuer touristischer Anziehungspunkt
Thurmansbangs Bürgermeister Martin Behringer begrüßt die Privatinitiative, die dem anerkannten Luftkurort mit 2.400-Einwohnern einen neuen touristischen Anziehungspunkt bringt. Es sei erfreulich, wenn der Bekanntheitsgrad des Tourismusortes steige und einige Touristen wegen der geplanten Papst-Benedikt Kapelle blieben. Bisher hat Thurmansbang jährlich rund 60.000 Übernachtungen zu verzeichnen. Martin Behringer bedankte sich für das Engagement von Andreas Bauer, der das im Ortsteil Schlinding liegende Grundstück für die Kapelle einbrachte. Für den Bauplan habe der Gemeinderat am 3. September 2015 sein Einvernehmen erteilt. Inzwischen liege der genehmigte Eingabeplan des Landratsamtes Freyung vor. "Es ist eine tolle Sache, wenn das Projekt verwirklicht wird", hofft Thurmansbangs Bürgermeister.



Zur Vorgeschichte
Die Verehrung für den bayerischen Papst liegt in der Familie von Erika Graswald-Böhme, die in Bayerisch Eisenstein (Lkr. Regen) geboren ist. Ihre Mutter, die aus Tittling (Lkr. Passau) stammende Oberlehrerin Hermine Schwankl (geb. Kulzer), hatte Joseph Ratzinger - damals noch Universitätsprofessor - persönlich mehrmals in Altötting getroffen. Gastgeber war der Bischöflich Geistliche Rat Robert Kulzer, ein Bruder der Mutter und damit Onkel von Erika Graswald-Böhme. Die Geschwister waren sich Mitte der 80er Jahre schon sicher: "Er wird später mal Papst." - "Meine Mutter hat seine Intelligenz und Weisheit sehr geschätzt", so die Tochter, die heute in Pfarrkirchen und Garmisch-Partenkirchen lebt. Nach seinem Leben und Wirken im Vatikan mit der Papstwahl 2005 und seiner Emeritierung im Jahr 2013 sei es Zeit, dem bayerischen Papst mit der Kapelle ein Denkmal zu setzen, so Graswald-Böhme. Sie hat nach über 20 Jahren als Hotelpächterin ("Hotel zur Laube" in Passau) die nötige Zeit für das ungewöhnliche Engagement.

Bildtext: Der ideale Platz für die weltweit erste Papst-Benedikt-XVI.-Kapelle ist gefunden (v.l.): Thurmansbangs Bürgermeister Martin Behringer, Initiatorin und Freundeskreis-Vorsitzende Erika Graswald-Böhme, Grundstück-Stifter Andreas Bauer und Freundeskreis-Schatzmeister Josef Niess. (Foto: Josef König)

19.10.2015 09:00

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