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Belogen und betrogen haben die „Eliten“ ihre Mitmenschen immer schon

Das Problem der sogenannten Fakes, der falschen Tatsachenbehauptungen, ist nicht neu.
Nur die Informationstechnik ist effizienter geworden, sodaß es die Lügenbarone und ihre Schergen heute viel leichter haben, das Volk zu belügen und zu betrügen, als ihre Väter und Großväter. Die wußten auch schon: Die Welt will betrogen sein. (nach Sebastian Brant, „Das Narrenschiff“).

Volksverdummung ist ja im Gegensatz zur Volksverhetzung nicht strafbar. Deshalb machen die „Eliten“ mit Hilfe ihrer nützlichen Idioten auf dem ganzen Erdball seit jeher auch reichlich Gebrauch davon. Das Internet hat dieses Privileg jetzt demokratisiert.

Lügen und betrügen sind Waffen im immerwährenden Bruderkrieg des Menschentiers. Ihr Einsatz ist so beliebt, weil viel ungefährlicher als der von Bomben und Kanonen – und auch viel kostengünstiger. Durch Manipulation der Wahrnehmung und des Denkens lassen sich Menschen geradezu fernsteuern. So können Vorurteile mobilisiert, Eifersucht und Konkurrenzneid entfacht, Unzufriedenheit gesteigert, Zwietracht geschürt, und sogar Kriege angezettelt werden, ohne daß die Hetzer selbst ein Risiko eingehen zu müssen.

Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft, ISBN 978-3-943788-18-1, eBook (PDF), ISBN 978-3-943788-32-7, eBook (ePub), jeweils 9,95 Euro

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Man bräuchte sich aber gar nicht über Falschmeldungen aufregen. Die Realität ist schlimm genug. Italienische Pleitebanken werden von der italienischen Regierung mit Steuergeldern gerettet, obwohl vereinbart ist, daß die Steuerzahler keine Banken mehr retten sollen. Schlimmer noch: Landsmann Draghi sorgt mit Nullzinsen und Aufkäufen von Staatsanleihen am ESM vorbei dafür, daß hintenherum auch die Deutschen Steuerzahler (nicht nur) italienische Pleitebanken retten. Das ist Rechtsbruch und moralisch niederträchtig. Im Ergebnis rettet so der deutsche Mittelstand die an der Misere schuldigen Multimillionäre im Bankenmanagement, reiche Bankkunden, Bankster und Spekulanten. Offensichtlich waren die deutschen Politiker zu blauäugig und haben nicht mit solchen Betrügereien gerechnet. Jetzt wird es Zeit, ein Machtwort zu sprechen. Eine solche Währungsunion und ein solches Europa brauchen wir Deutschen nicht.

Schauen Sie sich die Welt an, liebe Leserinnen und Leser: Kann man allein durch Gelddrucken Wohlstand schaffen? Kann man Schulden abbauen, indem man immer noch mehr Schulden macht? Macht man Unternehmen nützlicher für die Gesellschaft, indem man den Kurs ihrer Aktien aufbläst? Schafft man eine stabile Volksgemeinschaft und eine robuste Binnennachfrage als Unterbau möglichst großer volkswirtschaftlicher und politischer Unabhängigkeit, indem man den Graben zwischen den Gut- und Überversorgten und den Habenichtsen immer breiter und tiefer macht? Sichert man so den sozialen Frieden?

Wohlstand entsteht nur durch Arbeit. Er entsteht dadurch, daß Güter geschaffen und Dienstleistungen zur Verfügung gestellt, die die Gesellschaft braucht oder wertschätzt. Geld schafft keinen Wohlstand. Es ist lediglich ein Mittel, um den Wohlstand aufzubewahren, der vorher erarbeitet wurde, oder ein Tauschmittel gegen Güter und Arbeitsleistung. Geldvermehrung und Nullzinsen sind allein Mittel, um Spekulanten auf den Plan zu rufen und die Reichen Produktionsmittelbesitzer noch reicher und die Armen Geldsparer – z.B. mit Riesterrente oder Pflegebahr) noch ärmer zu machen.

Auch bei der Verteilung des von den Völkern geschaffenen Wohlstands wird gelogen und betrogen was das Zeug hält. Die Agenda2010 der damaligen Rot-Grünen Bundesregierung, an der übrigens unser neuer Bundespräsident maßgeblich mitgewirkt hat, ist ein Paradebeispiel dafür. Wer genau hinsieht, der stellt fest, daß sie ein gigantisches Umverteilungssystem von unten nach oben ist und nebenbei mit Riesterrente und Pflegebahr auch noch der Versicherungslobby einträgliche Nahrung gegeben hat. Aber wer sieht schon so genau hin? Wer kann es überhaupt? Die Folgen sehen und spüren jetzt allerdings immer mehr Menschen und immer mehr auch am eigenen Leib: Die Zahl der Beschäftigten steigt infolge der Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse und der zunehmenden Zahl von Rentnern, die arbeiten, weil die Rente nicht zum Leben reicht. Die Steuer- und Abgabenlast drückt die unteren Einkommen relativ viel stärker als die oberen und erspartes Geld löst sich dank Draghis Nullzinspolitik in langsam aber sicher in Wohlgefallen auf.

Ist das die Gerechtigkeit der „Neuen Sozialen Marktwirtschaft“? Kanzlerin Merkel findet die Agenda2010 nach eigenem Bekunden gut und will sie mit Hilfe ihrer sogenannten christlichen Parteien und möglichen Hilfstruppen – ihre Hoffnung richtet sich wohl diesmal auf FPD und Grüne – weiter verwalten. Die plötzliche Begeisterung vieler Menschen für die SPD, nachdem Martin Schulz sich an ihrer Spitze um das Kanzleramt bewirbt, läßt allerdings vermuten, daß viele die Vorstellung erschreckt, unter Frau Merkel könnten die Mängel und Ungerechtigkeiten unseres Staates noch einmal vier Jahre lang perpetuiert werden.

„Lügen haben kurze Beine“ weiß der Volksmund. Was werden die Profiteure des Status quo und ihre nützlichen Idioten unternehmen, wenn die Übervorteilten und Zukurzgekommenen bei einer Fortsetzung der gegenwärtigen Politik sich weiter radikalisieren und beginnen, ihren gerechten Anteil einzufordern? Wollen sie dann vielleicht dem ungarischen, polnischen oder gar türkischen Vorbild folgen? Oder zwecks Ablenkung einen Krieg anfangen?

„Ewiges Wirtschaftswachstum – Traum der Dummen und Versprechen der Gauner, die sie ausnutzen.“ (Prof. Querulix) Es wäre gut, wenn sich die Politiker unabhängig von den Einflüsterungen der Lobbys mit der Frage beschäftigten, wie Deutschland angesichts des absehbaren arbeitsplatzvernichtenden technologischen Fortschritts, ohne anhaltende Exportrekorde und möglicherweise auch ohne nennenswertes reales Wirtschaftswachstum auf einen sicheren Zukunftskurs gebracht werden kann, der Wohlstand für alle gewährleistet. Das Ende des Ponzi-Spiels der Notenbanken und das Platzen der Spekulationsblasen sind absehbar. Wie soll unsere Gesellschaft das, was sie hinterlassen, sicher und friedlich überleben?

Ein Beispiel dafür, wie Unzufriedenheit mit Selbstbedienern und Verschwendern (auf Kosten anderer Leute) zu Veränderungen führen kann, sind die Hamburger Handelskammerwahlen. Aus dem Plenum dieser mit 352 Jahren ältesten Handelskammer Deutschlands sind die Etablierten kürzlich geradezu herausgefegt worden. 55 von 58 Sitzen hat ein Aktionsbündnis kritischer Unternehmer (Die Kammer sind WIR) gewonnen. Wenn die „Eroberer“ umsetzen, was sie geplant haben, wird das selbstgefällige Establishment künftig erheblich umdenken müssen.

In den USA ist nach Trumps vollmundigen Versprechungen inzwischen schon ein wenig Ernüchterung eingekehrt. Seine Rede vor dem Kongreß war nicht so polternd wie von ihm gewohnt, dafür aber inhaltlich auch eher vage. Vieles, was er bisher polternd und offensichtlich wenig durchdacht geäußert hatte, klang vorsichtiger und manches sogar versöhnlich. Seine Äußerungen zur Zukunft von Obamacare waren z.B. fundierter und viel weniger radikal als bisher und die Nato ist für ihn auch nicht mehr obsolet. Seine Haushaltspläne (Verteidigung plus 10 Prozent, Außenministerium minus rund ein Drittel) soll der republikanische Senator Graham allerdings mit „Das wäre eine Totgeburt“ kommentiert haben.

Auch ob Steuerreform und Border Tax Adjustments“ (BTA) tatsächlich zur Steigerung des Wohlstand der Unter- und Mittelschichten in den USA führen und das Außenhandelsdefizit der USA senken, ist mehr als fraglich. Und dabei ist noch nicht einmal an mögliche unangenehme Reaktionen anderer Länder gedacht. Durchaus möglich, daß der „Schuß“, wenn er denn überhaupt abgefeuert wird, nach hinten losgeht und ein steigender Dollarkurs die US-Wirtschaft in große Schwierigkeiten bringt. Denn die gigantische Verschuldung der USA begrenzt die Handlungsspielräume der Regierung Trump erheblich. Und wenn dann die FED bzw. die Bankster den Goldpreis nicht in Schach halten können, kommen China & Co mit der Ablösung des Dollars als Weltleit- und Reservewährung schnell weiter voran.

Was wird Trump tun, wenn er merkt, daß er auf ganzer Linie scheitert? Die Europäer und speziell Deutschland sollten Acht geben, daß sie sich nicht in Abenteuer hineinziehen lassen. So wie Rußland alles andere ist, als unser großer Feind, so sind die USA alles andere als unser guter Freund. Die USA haben unter anderem Afghanistan, den Irak und Libyen destabilisiert. Die Folgen müssen vor allem wir Europäer tragen.

Der Flickenteppich „Europa“ braucht angesichts der sich weltweit abzeichnenden Probleme endlich mehr Konzentration auf die gemeinsamen Interessen und muß seine Angelegenheiten entsprechend regeln. Dafür wird die Europäische Union nicht unbedingt gebraucht, ebenso wenig wie die Währungsunion. Aber die Europäer müssen ihre gemeinsamen Interessen endlich erkennen und auf dieser Basis konsequent mit einer Stimme sprechen. Man muß trotz der großen mentalen, politischen und wirtschaftlichen Unterschiede Stärke gewinnen, um mit den Großmächten auf Augenhöhe sprechen und unterhandeln zu können. Nur so wird Europa die Interessen des Halbkontinents erfolgreich gegenüber den drei Großmächten der Welt, USA, China und Rußland vertreten können.

Europas sollte jedermanns Partner sein, der ihm auch Partner ist, aber niemandes nützlicher Idiot, Beute oder Gegner.

Einige Anregungen für ein gerechteres und auch in schwierigen Zeiten stabiles Deutschland könnten die Verantwortlichen der vor einigen Jahren herausgekommenen Studie entnehmen. Ihr Titel ist: „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook (PDF), 79 S., oder ISBN 978-3-943788-32-7, eBook (ePub), jeweils 9,95 Euro) und ist im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und dort sowie in jeder guten (Internet-)Buchhandlung erhältlich.

Hilfreich ist die Studie allerdings nur denen, die das Allgemeinwohl vor den Profit der „Eliten“ stellen. Denjenigen, die aus der absehbaren großen Krise der Welt nur Kapital auf Kosten ihrer Mitmenschen schlagen wollen, wäre sie sicherlich nur ein Ärgernis.

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Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft, ISBN 978-3-943788-18-1, eBook (PDF), ISBN 978-3-943788-32-7, eBook (ePub), jeweils 9,95 Euro
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09.03.2017 08:40

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