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"Bildung und Wirtschaft gehören zusammen"

Städte Jieyang und Esslingen stellen Kooperationen in den Fokus Stuttgart, 7. Dezember 2015 - "Bildung und Wirtschaft gehören zusammen - Qualifizierung ist eine wichtige Grundlage für die Ansiedlung von Unternehmen in einer Stadt", erklärt Dr. Jürgen Zieger, Oberbürgermeister der Ingenieurstadt Esslingen. "Über die Kooperation der Hochschule hinaus werden wir uns gern auch als Stadt tiefer einbringen - und auf der Ebene einer Städtepartnerschaft zusammenarbeiten", begrüßte er die chinesischen Gäste.

Deutsch-chinesische Kooperationen bestimmten am vergangenen Donnerstag das Mittagessen in der schwäbischen Weinstube "Goldenes Fässle" in Esslingen. Ehrengast war Chen Dong, Oberbürgermeister der Millionen-Metropole Jieyang in der südchinesischen Provinz Guangdong. Mit einer Wirtschaftsdelegation befand er sich auf einer fünftägigen Deutschlandreise - führte Gespräche im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, mit Vertretern aus Forschung und Entwicklung sowie mit Wirtschaftsverbänden in Berlin, München und Stuttgart. In Esslingen wurde die Delegation von Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger, Wirtschaftsförderer Martin Kuchler, Prof. Dr. Christian Maercker, Rektor der Hochschule Esslingen, und Prorektor Prof. Dr. Wilhelm Buckermann empfangen.
Im Zentrum des Besuches stand ein gemeinsames Bildungsprojekt: Eine deutsch-chinesische Hochschule, in der praxisnahe Fachkräfte nach deutschem Vorbild ausgebildet werden sollen. Entstehen soll die Hochschule in der Metal Eco City (MEC) in Jieyang, einem innovativen Industriepark, der deutschen mittelständischen Unternehmen den Einstieg in den chinesischen Markt eröffnet. Die Hochschule Esslingen und die Guangdong University of Technology führen derzeit Gespräche darüber, wie ein solches Projekt in einer deutsch-chinesischen Kooperation organisiert werden kann. Geplant sind vierjährige Bachelor-Studiengänge, die Theorie und Praxis vereinen: Maschinenbau, Mechatronik und Umwelttechnologie bilden den Schwerpunkt - doch auch Studiengänge der Betriebswirtschaft und Ingenieurspädagogik sind angedacht. Der Kooperationsvertrag wird aktuell erarbeitet - bis zum Jahresende sollen die Rahmenbedingungen stehen. "Ich freue mich sehr, dass die beiden Oberbürgermeister hier heute zusammensitzen - denn für uns ist die Unterstützung der Stadt sehr wichtig", betonte Hochschulrektor Prof. Dr. Christian Maercker.
"Ich bin sehr stolz, so einen erfolgreichen Partner für unser Projekt gefunden zu haben - ich habe großen Respekt vor der Hochschule Esslingen", erklärte Oberbürgermeister Chen. "Die neue Hochschule soll die Wirtschaft in Jieyang unterstützen, denn Ausbildung ist auch in unserer Stadt eine wichtige Voraussetzung für Erfolg. Und besonders freue ich mich darüber, dass sich Esslingen und Jieyang auch auf anderen Ebenen annähern wollen", hielt er mit Blick auf eine offizielle Partnerschaft der beiden Städte fest. Die Basis für deutsch-chinesische Kooperationen sei hervorragend. Die Stadt sei vom Ministerium für Industrie und Informationstechnologie der Volksrepublik China als erster "Standort für die deutsch-chinesische Mittelstandszusammenarbeit" ausgezeichnet worden. Rückgrat der Wirtschaft sei auch in Jieyang ein aktiver Mittelstand. Im Mittelpunkt der Kooperationen stehe die Metal Eco City - die deutsch-chinesische Stadt des Mittelstands erstreckt sich über eine Fläche von 25 Quadratkilometer und hat ein Investitionsvolumen von mehr als 21 Milliarden Euro.


Wirtschaftsförderer Martin Kuchler sieht das Potential für eine Zusammenarbeit. "Dies ist ein sehr ernst zunehmendes Projekt. Ich denke an eine Delegationsreise mit Unternehmen nach Jieyang - vor Ort könnten die Unternehmen im ersten Schritt den Industriepark und potentielle Matching-Partner kennenlernen." Eine Liste mit 100 ausgewählten chinesischen Mittelständlern, die als Kooperationspartner infrage kommen, hatte Chen Dong für den Wirtschaftsförderer bereits vorbereitet. 6,8 Millionen Menschen leben in der chinesischen Metallstadt Jieyang. Sie befindet sich im Erweiterungskreis der "Pearl River Delta Economic Zone" - der dynamischsten Wirtschaftsregion Chinas. Die Stadt Jieyang gilt als wichtigstes Wirtschaftszentrum der Metallindustrie, des Maschinenbaus und der Umwelttechnologie.
Im Anschluss an das Mittagessen brach die Delegation mit den Gastgebern zu einer Unternehmensbesichtigung in Esslingen auf. "Vielleicht ist in einem kleinen Restaurant, der Grundstein für etwas ganz Großes gelegt worden", fasste Oberbürgermeister Chen Dong am Abend die Ereignisse des Tages zusammen.

07.12.2015 15:18

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