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Bis 21.06.16 Baukredite widerrufen und tausende Euro sparen

Haben Verbraucher ab 11.06.2002 einen Darlehensvertrag für eine Baufinanzierung geschlossen? Dann ist es möglich, dass die Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist und die Möglichkeit besteht, dass die Finanzierung wieder rückabgewickelt werden kann.
Auf diesem Wege können nicht nur Gebühren für eine mögliche Vorfälligkeitsentschädigung (in vielen Fällen betragen diese mehrere Tausend Euro) eingespart werden.
Der Sachverhalt an sich ist nicht neu, jedoch ist er vielen Verbrauchern nicht bekannt. Dabei stehen die Chancen auf eine Rückabwicklung sehr gut; die Verbraucherzentrale Hamburg informiert, dass über 80% der Widerrufsbelehrungen fehlerhaft sind (Analyse nach ca. 3.300 geprüften Darlehensverträgen).
Achtung - Frist läuft am 21.06.2016 aus!
Das „ewige Widerrufsrecht“ – also das unbefristete Recht, seinen Vertrag wegen einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung zu widerrufen – hat der Gesetzgeber mit Einführung der Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie begrenzt. Verträge die zwischen dem 11.06.2002 und dem 10.06.2010 geschlossen wurden, können nur noch bis zum 21.06.2016 widerrufen werden.
Was ist die Wirtschaftliche Konsequenz bei einem erfolgreichen Widerruf?
Unser Beispielkunde hat Anfang 2009 einen Kredit über 200.000,00 € und einem vereinbarten Zinssatz in Höhe von 4,50% für 10 Jahre fest vereinbart. Bei einem Ausstieg zum jetzigen Zeitpunkt würde eine kalkulierte Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von rund 15.000,00 € anfallen. Diesen Betrag könnte sich unser Beispielkunde ersparen. Zusätzlich würde er noch ein Nutzungsentgelt von der jeweiligen Bank erhalten.
Fazit
Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten kann sich eine rechtliche Überprüfung rentieren. Interessierte Verbraucher wenden sich entweder an die örtlichen Verbraucherzentralen oder an einen spezialisierten Anwalt auf diesem Gebiet.

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08.04.2016 16:33

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