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Bitdefender-Studie zu Android-Malware: Aggressive Adware und der "Battery Doctor" sind weiterhin ein Risiko

Entwicklung der Bedrohungen für "Androiden" in den vergangenen neun Monaten Holzwickede, 22. Oktober 2012 - Malware und aggressive Adware sind die meistverbreiteten Bedrohungen, mit denen Android-Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den vergangenen neun Monaten konfrontiert waren.
Dies fand Antivirus-Experte Bitdefender im Rahmen einer Studie heraus, die seit Beginn des Jahres durchgeführt wurde.

Von Januar bis Juli war Android.Trojan.FakeDoc.A. das höchstplatzierte Malware-Sample. Dieser Trojaner erreichte im Juni eine Erkennungsrate von 64,67 % und war damit der meistverbreitete aller analysierten Samples. Auch als "Battery Doctor" bekannt, tarnt er sich als App zur Optimierung der Handy-Akkulaufzeit. In Wahrheit liest die Applikation Gerätenummern, Handynummern, E-Mails etc. aus und überträgt diese auf einen von Hackern kontrollierten Server.

Häufiger Angriff auf Android-Version GingerBread
Im Juli geriet ein neuer Threat in den Mittelpunkt: Android.Trojan.GingerMaster.AU infizierte 39,68 % der "Androiden". Dieser Trojaner ist mit der Android-Version GingerBread gespickt und enthält verschiedene Apps, die auf Drittanbieter-Marktplätzen zum Download bereitstehen. Bei seinen Angriffen zeigte er das gleiche Verhalten wie der "Battery Doctor". Im siebten Monat der Studie nahmen die Infektionen durch den "Battery Doctor" jedoch ab, da vermehrt Androids der GingerBread-Version zur Zielscheibe für Angriffe wurden.

Apps, die mit aggressiver Adware versehen sind, erzielten im Juli die höchste jemals gemessene Erkennungsrate. So tat sich der Android.Adware.Mulad.A unter allen Samples mit einer Rate 73,43 % hervor. Im September zeigte sich mit dem Android.Adware.Plankton.A allerdings ein neuer Kandidat auf Platz eins. Die Adware hatte eine Erkennungsrate von 63,96 %. Dieser Schädling kann - wie alle anderen Apps mit aggressiver Adware - die Standard-Homepage des Nutzers verändern, Verknüpfungen auf dem Bildschirm erstellen und mehr Pop-ups als üblich anzeigen.

"Während der ersten neun Monate dieses Jahres haben wir ein paar interessante Entwicklungen hinsichtlich Malware und aggressiver Adware festgestellt. Die Android-Nutzer sehen sich aktuell ständigen Angriffen ausgesetzt", erklärt Bitdefender Chief Security Strategist Catalin Cosoi. "Apps von Marktplätzen Dritter sind weiterhin der Hauptüberträger dieser Infektionen. Das zeigt, dass die Aufmerksamkeit der Nutzer gegenüber Sicherheitsproblemen immer noch recht niedrig ist."

Da sich Malware und aggressive Adware weiterhin vermehren, rät Bitdefender, eine Android-Antiviruslösung zu installieren. Diese hält Malware-infizierte Apps davon ab, die Sicherheit sowie die Daten der User zu kompromittieren.

22.10.2012 10:40

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