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Bundesprogramm "Demokratie leben.": Begleitausschuss konstituiert sich in Pirmasens

Pirmasens, 16.3.2015. Die westpfälzische Stadt Pirmasens hat seitens des vom Bundes-ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) initiierten Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" für den Förderbereich "Lokale Partnerschaften für Demokratie" eine Projektzusage für die Jahre 2015 bis 2019 erhalten.
Ein Begleitausschuss soll nun über die Durchführung von Projekten entscheiden, Ideen einbringen und Schwerpunkte, Ziele und Handlungskonzept der Arbeit in der Stadt Pirmasens entwickeln. Geplant ist, dass dieser Ausschuss vier Mal pro Jahr tagt. Im nächsten Schritt soll die Durchführung einer Analyse mittels Fragebögen folgen, die als Grundlage für die weitere Arbeit dient. Bereits ab März starten dann die Fonds Jugend, Öffentlichkeitsarbeit, Partizipation sowie Vernetzung und am 28. April 2015 findet eine erste Demokratiekonferenz statt. In dieser Konferenz, zu der neben dem Begleit-ausschuss auch alle interessierten Mitbürger eingeladen sind, werden die Schwerpunkte der Arbeit für das Jahr 2015 erarbeitet und festgelegt. Grundsätzlich sind die Fördermöglichkeiten in dem neuen Bundesprogramm weit gefasst. Gefördert werden können Projekte, die ein gemeinsames, wertschätzendes Miteinander zum Ziel haben. Damit soll einer Radikalisierung der Gesellschaft entgegen gewirkt werden. Aufgabe des Begleitausschusses, dessen Mitglieder verschiedenste gesellschaftliche Gruppen repräsentieren, ist zum Beispiel die Auswahl von Projekten, die gefördert werden sollen.
Die Stadt Pirmasens hatte sich bereits von 2010 bis 2014 erfolgreich an dem Programm "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" des BMFSFJ beteiligt.

Kontakt:
Marika Keller, Fach- und Koordinierungsstelle
Telefon:0152/28937883 | E-Mail:

Hintergrundinformationen zum Projekt
Das Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" will ziviles Engagement und demokratisches Verhalten auf der kommunalen, regionalen und überregionalen Ebene fördern. Vereine, Projekte und Initiativen werden unterstützt, die sich der Förderung von Demokratie und Vielfalt widmen und insbesondere gegen Rechtsextremismus und Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie z.B. Rassismus und Antisemitismus arbeiten. Darüber hinaus können auch andere Formen von Demokratie- und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, von politisierter oder vorgeblich politisch bzw. vorgeblich religiös legitimierter Gewalt, von Hass und politischer Radikalisierung Gegenstand präventiver Arbeit und damit Gegenstand der Förderung durch das Bundesprogramm sein. Siehe auch: https://www.demokratie-leben.de (https://www.demokratie-leben.de) .

Die fünf vorgesehenen Programmbereiche
1. Bundesweite Förderung lokaler "Partnerschaften für Demokratie"
2. Förderung von Demokratiezentren zur landesweiten Koordinierung und Vernetzung sowie von Mobiler, Opfer- und Ausstiegsberatung
3. Förderung zur Strukturentwicklung bundesweiter Träger
4. Förderung von Modellprojekten zu ausgewählten Phänomenen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) und zur Demokratiestärkung im ländlichen Raum
5. Förderung von Modellprojekten zur Radikalisierungsprävention


www.demokratie-leben.de (http://www.demokratie-leben.de) | www.pirmasens.de/demokratie (http://www.pirmasens.de/demokratie)

Bundesweite Förderung lokaler "Partnerschaften für Demokratie"
Aufbauend auf bewährten Elementen soll die erfolgreiche Arbeit der Lokalen Aktionspläne der früheren Bundesprogramme nunmehr in Form von lokalen bzw. regionalen "Partnerschaften für Demokratie" konzeptionell fortgesetzt und weiterentwickelt sowie auf weitere Städte, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse übertragen werden. In den lokalen und regionalen "Partnerschaften für Demokratie" gilt es insbesondere die bereits in den Vorgängerprogrammen formulierten Zielstellungen - Knüpfung und Mobilisierung von lokalen/regionalen Netzwerken, Entwicklung von Fachlichkeit und Stärkung von Kompetenzen sowie Gewinnung öffentlicher Unterstützung - weiter und nachhaltig auszubauen. Als Herausforderung wird hier einerseits der gezielte Know-how-Transfer in kommunale Verwaltungsstrukturen gesehen, um den kommunalen Umgang mit lokalen Problemlagen weiterzuentwickeln und zu einer selbstbewussten Auseinandersetzung zu ermutigen, sowie andererseits der weitere Ausbau der Breitenwirksamkeit der Arbeit der gesellschaftlichen Akteure vor Ort und der damit verbundenen Sensibilisierung der Öffentlichkeit.

16.03.2015 14:40

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Dunja Maurer

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