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CFB Fonds 168 Twins 2: Landgericht Oldenburg verurteilt Bank zum Schadenersatz i.H.v. EUR 24.000,00

Das Landgericht Oldenburg entschied in einer Angelegenheit einer Anlegerin des Fonds CFB Fonds 168 Twins 2 (NAUTESSA Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „NEDLLOYD MARITA“ KG NAULUMO Schiffsbetriebsgesellschaft mbH & Co. MS „MÆRSK NOTTINGHAM“ KG) gegen die vermittelnde Bank auf Schadensersatz für die Anlegerin.
Der Entscheidung lag zugrunde, dass eine Anlegerin insbesondere auf Empfehlung ihrer Hausbank die Beteiligung an dem CFB Fonds 168 Twins 2 zeichnete. Im Zuge des Gerichtsverfahrens wurde der Bank vorgeworfen, dass nicht vollständig über die mit dem Fonds typischerweise verbundenen Anlagerisiken aufgeklärt wurde, indem Risiken verharmlost wurden. Es gelang der Bank auch nicht das Gericht davon zu überzeugen, dass die Klägerin in Kenntnis
der Risiken sich dennoch zur Anlage entschlossen hätte. Das Gericht stellte fest, dass die Bank verpflichtet war, über alle Umstände sachlich richtig und vollständig zu unterrichten, die für die Entschließung eines Anlegers von wesentlicher Bedeutung sein könnten. Im Ergebnis folgte das Landgericht Oldenburg der Argumentation der Klägerseite und verurteilte die vermittelnde Bank zum Schadensersatz. Die gesetzliche Rechtsfolge eines Schadensersatzanspruchs ist, dass die Bank dem Anleger die Beteiligungssumme unter Abzug etwaiger Vorteile zurückzuerstatten hat, d.h. dass der Anleger gegen Rückzahlung der Beteiligungssumme die Beteiligung rückzuübertragen und etwaige weitere Vorteile herauszugeben hat. Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Diese Entscheidung des Landgerichts setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen.“

Die Emission der Schiffsfonds CFB Fonds 168 Twins 2 erfolgte 2008. Das Gesamtinvestitionsvolumen bei Platzierung betrug ursprünglich USD 94.910.000,00. Der originäre Investitionsgegenstand waren ursprünglich die MS „NEDLLOYD MARITA" (ehem. MS „MARITA STAR") und die MS „MAERSK NOTTINGHAM" (ehem. MS „REGINA STAR"). Die Zeichner des Schiffsfonds CFB Fonds 168 Twins 2 beteiligten sich unternehmerisch.
Eine unternehmerische Beteiligung ist mit Chancen und Risiken verbunden. Chancen liegen u.a. in der Perspektive, Gewinne zu erwirtschaften, sei es durch Ausschüttungen oder eine Steigerung des Beteiligungsvermögens. Doch sind das Chancen, die nicht garantiert werden können. Demgegenüber besteht ein Verlustrisiko.

vgl. Sie auch:
http://www.kanzlei-renner.de/CFB_Fonds.html#CFB168.3

Autor und Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
Tel.: 030 / 810 030 - 22

Rechtsanwalt Renner vertritt zahlreiche geschädigte Fondsanleger gegen Banken.

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie bei der Fondszeichnung nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Schadensersatzansprüche sollten geprüft werden, wenn auf die Anlagerisiken nicht genügend hingewiesen wurde. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.

17.11.2015 13:44

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