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Deutschland braucht kein Europa der Begehrlichkeiten

Bestrebungen Großbritanniens, sein Verhältnis zur EU neu zu justieren, von Frankreich ganz offen formulierte finanzielle Begehrlichkeiten… Braucht Deutschland eine solche Europäische Union? Ganz sicher nicht.
Es wird auch kein Europa geben, das die Deutschen finanzieren, während es sich die übrigen (süd- und südosteuropäischen) Länder auf molligen Alimentenkissen bequem machen. Die dortigen „Eliten“ sollten sich keine Illusionen machen: Die Deutschen können ein vereinigtes Europa stärken, wenn es ihnen sinnvoll erscheint, sie müssen es aber nicht, um selbst in der ersten Liga der Weltpolitik und Weltwirtschaft mitzuspielen.

Es wird Zeit, daß endlich auch die Tagträumer unter den Politikern in vielen Mitgliedsstaaten erwachen und aufhören, ihren Landsleuten Illusionen zu verkaufen. Deutschland wird künftig seine Interessen mit der gleichen Selbstverständlichkeit vertreten wie es andere jetzt schon tun. Die Regierung wird gar keine andere Wahl mehr haben, wenn sie politisch überleben möchte.

Wer das einige Europa wirklich möchte, muß künftig seinen Beitrag leisten – ohne Wenn und Aber und ohne Extrawürste.

Prof. Querulix, "Tacheles" - zeitlos-zeitkritische Beobachtungen und Kommentare des fragwürdigen Treibens des Menschentiers, bisher 5 eBooks, je 9,95 Euro

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Die Briten könnten die ersten sein, die das zu spüren bekommen, falls sie mit ihrem Premier Cameron weiterhin der Meinung sind, die Europäische Union sollte an ihrem Wesen genesen. Sollte den britischen Vorstellungen von den anderen europäischen Regierungen nicht konsequent entgegen getreten werden, wird es kein vereinigtes Europa geben, sondern allenfalls einen losen Staatenbund mit ausschließlich wirtschaftlichen Ambitionen. Deutschland sollte das Recht sein. Keine finanziellen Belastungen mehr durch andere europäische Länder – die müssen dann sehen, wie sie allein klar kommen – und keine EZB mehr, die durch die Enteignung der Sparer und Zerstörung der Privaten Altersversorgung ernste soziale Probleme schafft. Auf der anderen Seite hätte Deutschland alle ökonomischen Vorteile, wie sie auch die Briten anstreben, die Deutschland mit seiner starken Industrie aber sehr viel effektiver nutzen würde.

Sofern die Europäische Idee aber nicht an den Egoismen der Beteiligten sterben sollte, wird es die Aufgabe aller Beteiligten sein, die wichtigsten gesetzlichen Regelungen und Institutionen so schnell wie möglich zu harmonisieren: Steuern, Soziales, Renten, Umwelt und Verkehr. Das wäre die Voraussetzung dafür, Souveränitätsrechte an gesamteuropäische Institutionen abzutreten. Leute, die sich nicht als Europäer, sondern eher als europäische Schnorrer hervorgetan haben, wie zum Beispiel Herr Juncker, sollten dabei aber keine Rolle mehr spielen dürfen.

Es wird Zeit, die Europäische Frage zu stellen: Wollt ihr ein einiges Europa und wollte ihr dazu ohne Wenn und Aber euren Beitrag leisten oder nicht?

Regierungen, die auf diese Frage nicht mit einem klaren JA antworten, sind nur Ballast, wenn nicht Gift für die Europäische Idee. Diese Zweck-Europäer sollte man beiseitelassen, um sich faule Kompromisse zu ersparen, die sich später zum Spaltpilz auswachsen könnten. Die Fehler, die bei der Gründung der Währungsunion gemacht wurde, sollten eine Warnung sein. Deutschland hat gegebenenfalls die Kraft und die Macht, mit einer guten Regierung seine Zukunft auch mit einer kleineren oder ganz ohne eine Europäische Union zu sichern.

Prof. Querulix redet Tacheles. Seine kritischen Beobachtungen und Kommentare des gesellschaftlichen und politischen Treibens in der Welt gibt es inzwischen in fünf Bänden als eBooks, ein sechster ist in Vorbereitung. Unter dem Obertitel „Tacheles“ erscheinen sie im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital und sind dort sowie in allen guten (Internet-)Buchhandlungen für je 9,95 Euro zu haben.

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11.12.2015 08:25

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