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Die Wahlmuffel können und sollten ein Zeichen setzen

Beobachtet man kritisch wie „Demokratie“ von den Menschen gelebt wird, versteht man, daß Prof.
Querulix meint: „Die Demokratie ist eine Idee, die der Entwicklung des Menschen weit voraus ist.“

Schon die Bedeutung des Begriffs „Demokratie“, nämlich Volksherrschaft, paßt nirgends auf der Welt zur gelebten Wirklichkeit. Dabei braucht man nicht einmal an die Staaten denken, bei denen der Begriff „Demokratie“ leicht erkennbarer Etikettenschwindel ist. Auch Europäer und Nordamerikaner sollten sich nicht einbilden, daß ihre Staaten wirklich demokratisch funktionieren, nur weil das Volk in regelmäßig diejenigen wählen darf, die dann für ihre Klientele sorgen dürfen.

Allgemeine Wahlen, an denen alle Mitbürgerinnen und Mitbürger eines Staates teilnehmen und ihre Stimme für eine der sich anbietenden Parteien abgeben dürfen, machen noch lange keine Demokratie. Denn das Verfahren gewährleistet weder, daß die Gewählten das allgemeine Wohl fördern, noch daß sie ihre Wahlversprechen einhalten. Nach dem Deutschen Grundgesetz sind die gewählten Abgeordneten nur ihrem Gewissen unterworfen. Das bedeutet im Klartext, daß sie im Rahmen der geltenden Gesetze frei sind, zu tun, was sie für richtig halten. Wer die Natur des Menschen kennt, den überrascht nicht, was viel öfter als gut wäre dabei herauskommt: nämlich Lobby- und Klientelwirtschaft.

Prof. Querulix, „Tacheles“ Bd. 7 „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro

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Das räuberische Rudeltier „Mensch“ ist kein geborener Demokrat. Mag er auch einigermaßen domestiziert sein, im Kern ist er der alte Homo sapiens. Und er wird es – wenn man bedenkt, daß wir uns erst minimale Gen-Prozente von unserem nächsten Verwandten, dem Schimpansen, entfernt haben – noch sehr, sehr lange bleiben. Mit anderen Worten: Es wird sich kaum viel ändern in der Menschenwelt. Nur was seine Werkzeuge betrifft, verändert das Menschentier mit seinem Erfindungsreichtum seine Welt immer schneller und keineswegs nur zu seinem Vorteil. Die sozialen Risiken, die darin liegen, sind unkalkulierbar. Sie steigern die Risiken, die ohnehin in der Natur des Menschen als räuberischem Rudeltier liegen, immens und bergen letztlich die Möglichkeit der Selbstvernichtung dieser Spezies, wenigstens aber der Zerstörung seiner Hochkultur. „Kultur ist nur ein dünnes Apfelhäutchen über einem glühenden Chaos“, mahnte einst Friedrich Nietzsche.

Wer sich klarmacht, was der Mensch ist und welche – beschränkten – Möglichkeiten er hat, auf dem Wege zum wirklichen Menschen und damit auch zur Realisierung echter Demokratien voranzukommen, landet dort, wo seine gleichgültigen, in den Tag hineinlebenden Artgenossen schon lange sind: Ihm wird klar, daß er die Übel der Welt nicht beseitigen kann, weil sie systemimmanent sind. Die politischen Klassen in den gegenwärtigen Demokratien leben auf der Basis ihrer urmenschlichen Gene und deren Auswirkungen auf ihr Denken und Handeln Paradigmen, die der Menschheit eine anhaltend friedliche und dem Allgemeinwohl förderliche Zukunft unmöglich macht. Wenn sich daran nichts ändert, wird Prof. Querulix mit seiner Behauptung Recht behalten: „Wer weiß, wo der Mensch herkommt, der weiß auch, wohin er geht.“

Wie groß die Chance ist, daß sich diejenigen durchsetzen, denen trotz aller menschlichen Defizite klar ist, daß die Menschheit so wie bisher nicht weitermachen kann, ohne ihre Existenzgrundlagen und damit letztlich sich selbst zu vernichten, weiß niemand. Bisher sieht es nicht nach einem erfolgversprechenden Kurswechsel aus. Extrapoliert man aber die Auswirkungen eines Weiter-So! dann steht der Menschheit eine düstere Zukunft bevor. Wenn religiöser Wahn, Herrschaft des Profits über die existenziellen sozialen und ökonomischen Bedürfnisse der Menschen, verbrecherische Machtausübung unter dem Deckmantel von Politik sowie anhaltend rücksichtslose Ausbeutung der Natur anhalten, dann rückt ein Finale Furioso für die Menschheit schnell näher.

Wohin in Deutschland der Zug der „Neuen Sozialen Marktwirtschaft“ und der Schröder´schen Agendapolitik fährt, zeigen die Entwicklungen der prekären Arbeitsverhältnisse und der Altersarmut in Deutschland bereits unübersehbar deutlich. Gegenwärtig sieht es nicht danach aus, als würde eine kommende Bundesregierung den verhängnisvollen Kurs des Beutekapitalismus verlassen. Im Gegenteil. Die legitimen Bedürfnisse der großen Mehrheit der Menschen sollen künftig noch gnadenloser dem Profitinteresse weniger Produktionsmittelbesitzer und ihrer nützlichen Idioten untergeordnet werden. Sozialgerechtigkeit war gestern, wenn es sie überhaupt einmal gab. Nur Selbstfressen macht fett, sagen sich die Starken.

Ändern können das nur die Betroffenen selbst. Ein nützliches urdemokratisches Signal für die notwendige Kurskorrektur der Politik wäre es z.B., wenn nicht Millionen Nichtwähler durch ihre Abstinenz ausgerechnet denen ungewollt ihre Stimme gäben, die ihnen das Leben sauer machen. Diese Eingeschüchterten und Verzagten sollten sich aufraffen und endlich ihre ureigenen Interessen wahrnehmen, wie es ihnen unsere Gesetze – wir hoffen, noch sehr lange – ermöglichen. Wahlenthaltung hilft nur denen, die alles beim Alten lassen wollen. Sie schützt weder vor Ausbeutung noch ist sie geeignet, die Weiterentwicklung von Wahldemokratien zu echten Demokratien voranzutreiben, in der das Wohl des ganzen Volkes und nicht in erster Linie nur das Wohl der herrschenden Cliquen Ziel der Politik ist.

Wahlenthaltung ist deshalb am 24. September die schlechteste Alternative. Wer die politische Klasse und deren Politik satt hat, weil er sieht, wie sie unsere Gesellschaft gegen die Wand fährt, aber nicht weiß, wen er wählen soll, um etwas dagegen zu tun, der oder die ist gut beraten, wenn er Flagge zeigt, indem er UNGÜLTIG wählt. Ein großes Kreuz über den Wahlzettel genügt dazu. 20 Prozent ungültige Stimmen wären ein Fanal.

„Demokratie ist wenn man trotzdem wählt.“ (Prof. Querulix)

Prof. Querulix beobachtet und kommentiert seit vielen Jahren das ebenso interessante wie fragwürdige und nicht selten erschreckende Treiben der Menschentiere, vor allem das ihrer „Eliten“. Seine Beobachtungen dokumentiert er in der eBook-Reihe „Tacheles“. 7 Bände sind bisher erschienen. Der jüngste trägt den Titel: „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3). Wie seine 6 Vorgänger ist er im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und dort sowie in allen gut sortierten Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro zu haben.

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Prof. Querulix, „Tacheles“ Bd. 7 „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro
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Prof. Querulix, Zeitlos-zeitkritische Beobachtungen und Kommentare, bisher 7 Bände, je ca. 180-280 S., je 9,95 Euro
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15.09.2017 08:07

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