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Die gegenwärtige Multikrise der Menschheit bedroht Freiheit und Wohlstand

Daß die Aufblähung der Spekulationsblasen an den Anleihen-, Aktien- und Immobilienmärkten nicht unbegrenzt weitergehen kann, dürfte jedem klar sein, dessen Verstand noch funktioniert.
Je länger ihr Platzen aber hinausgezögert wird, desto fürchterlicher wird es sich auswirken. Kann es noch lange so weitergehen? Die Weltwirtschaft schwächelt, die Realeinkommen von Millionen Menschen in der Welt sinken trotz geringer statistisch ermittelter Inflation eher als daß sie steigen, und die Banken- und Schuldenkrise ist weiterhin nicht einmal ansatzweise gelöst. Die Politiker haben das Gesetz des Handelns längst an die Bankster verloren.

Die großen Notenbanken der Welt sind allesamt auf dem Holzweg. Mit Gelddrucken und Verteilen an Schuldner und Spekulanten läßt sich kein gesundes Wirtschaftswachstum erreichen. Das wissen die Japaner schon länger als ein Jahrzehnt. Trotzdem flutet die Bank von Japan die Finanzmärkte unverdrossen weiter mit billigem Geld. Auch die FED wird weitermachen und die EZB sowieso. Als Folge dieser Aktionen und der Unfähigkeit (oder Unwilligkeit) der Politiker wird das soziale Gefüge der Staaten zerrüttet. Am Ende wird vielleicht sogar sehr viel Blut fließen bis die Demokratie kollabiert und die große Mehrheit der Menschen ihre Freiheit verlieren. Spätestens wenn das Bargeld gegen den Willen der Völker abgeschafft wird, ist es soweit.

Prof. Querulix, Tacheles - zeitlos-zeitkritische Beobachtungen und Kommentare, 6. Band "Menschenwelt im Umbruch“, ISBN 978-3-943788-42-6, eBook, 286 Seiten, 9,95 Euro

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Der Goldpreis ist ein gutes Indiz für den Zustand der Finanz- und Realwirtschaft. Jetzt, wo er angesichts der trüben Aussichten zu einem fulminanten Höhenflug angesetzt hat, werden einige sichtlich nervös. Allen voran die Bankster und andere Spekulanten, die den Goldpreis deutlich unter 1.000 US-Dollar sehen wollten. Wieviel Papiergold haben sie wohl auf fallende Goldkurse verwettet? Könnte es sein, daß Banken und Bankstern schon bald Milliardenpleiten drohen, wenn der Goldpreis weiter steigt, weil sie Milliarden mit Derivaten auf fallende Kurse verwettet haben? Die jüngsten massiven Schläge, das nachhaltige Eindreschen auf den Goldpreis mit Papiergold im Werte von Milliarden US-Dollars stärkt diese Vermutung und läßt das Schlimmste befürchten.

Könnte es tatsächlich dazu kommen, daß eine Eindeckung der Baissepositionen mangels ausreichender Deckung beim jetzigen Goldkurs nicht mehr möglich ist? Dieses Horrorszenario treibt natürlich auch die Notenbanker um. Ein stark steigender Goldpreis ist ein Menetekel für sie. Die Finanzwelt hat sich längst verselbständigt. Auf Kosten der Realwirtschaft und der großen Mehrheit der Menschen treibt sie ihr räuberisches Spiel. Kann die Politik zulassen, daß sich skrupellos Spekulanten weiterhin auf Kosten hunderter Millionen Menschen bedienen? Kann die Politik zulassen, daß sie hunderte Millionen Menschen finanziell und sozial ruinieren?

Es dürfte längst Zeit sein, die Notbremse zu ziehen. Doch welche Politiker sind dazu fähig? Welche haben den Mut dazu? Welche die Macht?

Die Lage ist nicht nur äußerst ernst, sondern so gut wie aussichtslos. Man stelle sich einmal die Aktienkurse ohne die durch die EZB-Politik geförderten Eigenspekulationen der Banken vor, oder die Anleihenkurse ohne die billionenschweren Stützungsaktionen der EZB! Wo wären die Kurse, wo die Marktzinsen unter normalen, nicht manipulierten Bedingungen?

Daß drei große Notenbanken zusammen mit der Bankstermeute die Welt beherrschen und die Politiker vor sich hertreiben, ist kaum zu übersehen. Die Profitgierigen Protagonisten des Beutekapitalismus drängen mit allen Mitteln an die Macht, nicht nur in der Finanzwelt. Daß sich zum Beispiel die Betrügereien mit Abgaswerten nicht auf Volkswagen beschränken, war unter den gegebenen Umständen zu erwarten. Auch die Geschäfte mit und mittels Briefkastenfirmen, die überwiegend antisozialen und kriminellen Zecken dienen, sind seit Jahrzehnten bekannt. Daß der Sport, vor allem der Fußballsport mit kriminellen Elementen durchseucht ist, wissen wir auch schon lange. Alles keine Überraschungen. Der Beutekapitalismus ist genuin kriminell.

Der Beutekapitalismus korrumpiert die Moral der Mächtigen und die derer, die gern mächtig wären, derartig, daß er insgesamt eine kriminelle Veranstaltung genannt werden könnte. Daß die Mächtigen bei VW sich ihre siebenstelligen Boni sichern, während der Belegschaft bald die Rechnung für das Desaster präsentiert werden wird, das sie überhaupt nicht zu verantworten haben, ist skandalös. Aber sie werden sich mit Hilfe ihrer Gewerkschaften schon selbst helfen müssen, wenn sie nicht die Dummen bleiben wollen.

Dem österreichischen Professor Bernt Mayer ist beizupflichten, wenn er meint, daß die Wahnsinnspolitik der EZB unter Draghi die Demokratie aushöhlt. Er enteignet schleichend die Mittelschicht. Ist aber die Mittelschicht erst beseitigt, kann die Plutokratie verwirklicht werden – wenn sich die große Mehrheit des Volkes das gefallen läßt.

Die Politiker, soweit sie sich überhaupt noch für das Allgemeinwohl verantwortlich fühlen, müssen sehr bald handeln, wenn sie noch retten wollen, was noch zu retten ist. „Wenn die gierigen Wölfe zu viele Schafe reißen, zerstören sie ihre eigene Lebensgrundlage“, gibt allerdings Prof. Querulix in einem seiner Beiträge im 6. Sammelband von „Tacheles“ zu bedenken. Ein friedliches Sterben der Demokratie ist nicht zu erwarten, wenigstens nirgends in Nord- und Westeuropa.

Der jüngste Band der eBook-Reihe „Tacheles“ mit dem Titel „Tacheles - Menschenwelt im Umbruch“ (ISBN 978-3-943788-42-6, eBook, 286 Seiten, 9,95 Euro) ist ab Ende des Monats beim eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital zu haben.

Tacheles hat schon Tradition.
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Prof. Querulix, Tacheles - zeitlos-zeitkritische Beobachtungen und Kommentare, 6. Band "Menschenwelt im Umbruch“, ISBN 978-3-943788-42-6, eBook, 286 Seiten, 9,95 Euro
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26.04.2016 08:07

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