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Die gegenwärtige Welt ist nicht zukunftsfähig

Die Welt ist längst nicht mehr das, was die große Mehrheit der Menschen sich wünscht.
Das große Geld regiert, Finanzhaie beherrschen die Politik. Die meisten Menschen nehmen das zwar apathisch hin aber auf die kommt es gar nicht an. Zu allen Zeiten waren es Minderheiten, die spürten, daß die überkommenen Paradigmen nicht mehr für die Zukunft taugen. „Immer mehr, immer mehr geht bald nicht mehr“, warnt Prof. Querulix. Unendliches quantitatives Wachstum ist unmöglich. Die Menschheit muß sich besinnen, wenn sie nicht riskieren möchte, ihre Existenzgrundlagen zu vernichten.

Wir müssen endlich aufhören, engstirnig in Ursache-Wirkungsbeziehungen zu denken. Die Welt ist nicht so einfach. Alles, was wir tun, hat vielfältige Auswirkungen und löst unzählige Neben-, Wechsel- und Rückwirkungen aus. Immer öfter bewirken menschliche Handlungen viel mehr neue Probleme als mit ihnen zu lösen beabsichtigt war.

„Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, eBook ePub), je 9,95 Euro

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Die Proteste während des G20-Gopfels in Hamburg sind Ausdruck des Unbehagens und der Zweifel der Menschen an der Fähigkeit ihrer politischen Alphatiere, zukunftsfähig und zukunftssichernd zu handeln. Die verbreitete Furcht, daß die Menschheit mit diesen „Führern“ ihre Zukunft verspielt, ist zwar der Nährboden für Aggressionen, die von einer Minderheit Krimineller brutal und überwiegend auf Kosten Unschuldiger ausgelebt werden. Das bestialische Treiben des blindwütigen Mobs darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß 95 Prozent der Demonstranten nichts weiter wollen, als den Alphas in Politik und Wirtschaft zu sagen: Die Welt, an der ihr ebenso engstirnig wie besessen baut, ist weder unsere Welt noch eine Welt, die zum Wohle der Menschheit funktionieren kann. Das, was ihr wollt, ist nicht die Welt, die allen Menschen eine lebenswerte Zukunft sichert, und deshalb wollen wir diese Welt nicht.

Ewiges Wachstum gibt es nicht. Immer mehr für die einen, bedeutet deshalb: immer weniger für die andern. Das können wir gegenwärtig schon aus nächster Nähe beobachten. Da schwärmen die einfachen Gemüter (oder nützliche Idioten der Profiteure des Status quo) von deutlich gestiegenen Beschäftigungszahlen in Deutschland. Daß dies weit überwiegend auf die starke Zunahme prekärer Beschäftigung zurückzuführen ist – Beschäftigung, mit denen niemand zuverlässig einen angemessenen Lebensunterhalt verdienen kann – und daß nach wie vor mehr als 6 Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos sind, wird verschwiegen.

In der gegenwärtigen Welt, die vom Kommerz beherrscht wird, ist die Mehrheit der Menschen nichts weiter als Mittel zum Zweck derer, die über die Produktionsmittel verfügen. Die Menschen werden danach bewertet, was sie den Produktionsmittelbesitzern und ihren nützlichen Idioten als Arbeitskräfte und Konsumenten einspielen. Das ist Pervers, moderne Sklavenhaltung im Freigehege.

Wirtschaftliches Handeln darf nicht länger mit der Bereicherung weniger auf Kosten vieler verwechselt werden. Wirtschaftliches Handeln muß der ganzen Gesellschaft und allen ihren Mitgliedern gleichermaßen dienen. Der Mensch und seine Bedürfnisse müssen der alleinige Zweck wirtschaftlichen Handelns sein und nicht das Mittel zur Bereicherung einer kleinen Minderheit und ihren politischen Handlangern.

Das ist keine Sozialromantik. Der technologische Fortschritt wird künftig geradezu revolutionäre Folgen haben. Das ist heute bereits absehbar und niemand muß dazu hellseherische Fähigkeiten haben. Eine Weiter-So!-Politik wäre angesichts der technologischen Entwicklung und ihren sich deutlich abzeichnenden Auswirkungen auf die Menschen unverantwortlich.

Die Globalisierung ist ins Stocken geraten. Der Welthandel geht zurück. Schuld ist aber nicht in erster Linie Protektionismus. Der schädigt ohnehin eher die Akteure als die vermeintlich Betroffenen. Globalisierung nützt aus vielerlei Gründen nicht allen Beteiligten gleichermaßen und ist deshalb oft kein verlockendes Ziel. Der technologische Fortschritt wird das Produzieren in Niedriglohnländern ohnehin überflüssig machen. Der Sportschuhproduzent Adidas denkt z.B. daran, Roboterfabriken zu bauen, in denen die Schuhe mit einem Minimum an menschlicher Arbeitstätigkeit hergestellt werden können. Die Arbeitsstunde eines Roboters soll kaum 5 Euro kosten.

Roboter werden künftig in zahlreichen Branchen massenhaft menschliche Arbeitskraft verdrängen – und zahlungsfähige Konsumenten. Es wäre deshalb sträflich leichtsinnig, wenn die Politiker weiterhin versäumten, die Sozialsysteme auf den damit verbundenen tiefgreifenden Wandel der sozialen Strukturen unserer Gesellschaft vorzubereiten. Wenn gut bezahlte Dauerarbeitsplätze auch für gut Qualifizierte knapp werden, kann nur eine angemessene unmittelbare Beteiligung aller am Volkseinkommen den sozialen Frieden, die politische Stabilität und die wirtschaftlich erforderliche Binnennachfrage sicherstellen.

Was wir brauchen, ist die Sicherstellung eines zur lebenslangen angemessenen Teilnahme am sozial-kulturellen Leben ausreichenden Einkommens unabhängig von Art und Umfang einer Beschäftigung. Niemand darf vom Wohlwollen der Produktionsmittelbesitzer und ihren eilfertigen politischen Helfern abhängig sein. Wie ein solches Grundeinkommen wirtschaftlich und administrativ umgesetzt werden kann ist in einer kleinen, mit Zahlen unterlegten vor einigen Jahren erschienenen Broschüre dargelegt worden. Sie trägt den Titel „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“. Der Titel deutet darauf hin, daß es dem Verfasser vornehmlich, aber nicht allein um eine sozial angemessene Lösung eines ökonomischen Problems geht, sondern um nicht weniger als die soziale und politische Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

Leider besteht die Gefahr, daß die Politiker weiterhin den Einflüsterungen der Produktionsmittelbesitzerlobbys unterliegen, nach denen die Menschen der Wirtschaft – also ihnen – zu dienen haben, und nicht die Wirtschaft den Menschen. Aber das hieße die Zukunft zu verspielen. Weiter-So! wäre fatal für die Wirtschaft, für den sozialen Frieden und die politische Stabilität. Machten die Politiker weiter wie bisher, könnten uns die Ereignisse vom Wochenende in Hamburg schon bald als harmloses Spektakel erscheinen. Die kommenden Wahlen zum Deutschen Bundestag werden zeigen, wohin die Reise für Deutschland und die Deutschen geht.

Für Optimismus gibt es derzeit leider nicht den geringsten Anlaß.

Die Broschüre „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, eBook ePub), ist im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und kostet je 9,95 Euro.

Prof. Querulix beobachtet und kommentiert seit vielen Jahren das fragwürdige Treiben der Menschentiere. Seine Befunde sind in der eBook-Reihe „Tacheles“ dokumentiert. 7 Bände sind bisher erschienen. Der jüngste Band im Umfang von 264 Seiten trägt den Titel: „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3). Wie seine 6 Vorgänger ist er im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und dort zum Preis von 9,95 Euro erhältlich.
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„Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, eBook ePub), je 9,95 Euro
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Prof. Querulix, „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“, "Tacheles" Bd. 7, eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro
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Prof. Querulix, zeitlos-zeitkritische Beobachtungen und Kommentare, bisher 7 Bände eBooks, je 180-280 S., je 9,95 Euro
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12.07.2017 08:35

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