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Ein Element für alle Richtungen

"Haben Sie sich jemals gefragt, wie ein Zug die Schienen wechselt während er fährt? Die Weichenstellung ist eine faszinierende Sache, und viele Leute genießen es, vom Fenster aus zu beobachten, wie der Zug sich auf eine andere Schiene hinbewegt.
Meistens ist dieser Vorgang so ruhig, dass man es gar nicht bemerkt. Jedoch kann ein erfahrener Reisender am Ton herausfinden, dass tatsächlich die Spur geändert wird.

Um einen Zug auf eine andere Bahn zu steuern benötigt man eine Weiche. Diese Weichen können den Zug entweder auf der geraden Linie oder auf das abweichende Gleis führen, der durch eine kurvenartige Schienenführung gebildet wird."

Ähnlich bewegen sich die Güter in modernen Verteilsystemen in internen Logistik Zentren.
In modernen internen Förder- und Verteilsystemen werden weltweit täglich Millionen Kartons und Kasten bewegt, sortiert und verteilt, sei es bei den Post- und Paketdiensten, bei den Online-Versandhäusern, bei Logistik-Unternehmen, im Pharma-Großhandel, im innerbetrieblichen Transport oder im Flughafen usw.

Die Warenströme nehmen weltweit zu: zwischen Asien, Europa oder Amerika und auch innerhalb der Europäischen Union. Was irgendwo in einem Container verladen und verschickt wird, wurde vorher sortiert, verteilt, palettiert und muss im Bestimmungsland wieder de-pelletiert, sortiert und verteilt werden.
Da braucht man natürlich überall automatische Verteil- und Sortieranlagen. Diese Förderanlagen sind wiederum mit Weichen, Aus- und Einschleusern und Kreuzungen und Sortern ausgestattet.

Aber wie funktionierte das bisher? – Da gab es bisher viele teure Konstruktionen für Ausschleuser, Umsetzer und Weichen. Zum Beispiel solche, die pneumatisch anheben, oder die seitwärts schieben, Plattenbänder mit eingebauten Rädern, die durch ein darunterliegendes Band seitwärts bewegt werden, Ausschleuser, die mittels Pneumatik bewegt werden und deren Räder über einen Wellen- Mechanismus angetrieben werden und viele ähnliche komplizierte Systeme.
Durch die neue Erfindung braucht man jetzt keine Pneumatik-Zylinder, Pneumatik-Steuerungen und Pneumatik-Rohrinstallation und kein Kompressor mehr. Auch besondere Wellen unterhalb der Ausschleusertische mit verdrehten Rundriemen montiert, fallen weg. –

Denn jetzt gibt es etwas ganz Einfaches von der Schweizer Avancon. Dieses sogenannte „OTU“ = ‚Omnidirectional-Transfer-Unit’ ist ein ideales Bauelement, das in fast alle Richtungen fördert und das man zu all diesen Zwecken, wie Aus- und Einschleusern, Weichen, Umsetzern, Kreuzungen und Sortern universal zu „OTU-Tischen“ zusammenstellen kann. Jede gewünschte Länge und Breite, jeweils dem größten zu fördernden Gut (Karton, Kasten) angepasst, ist mit OTU möglich.

Das einzelne Element, das aus mehreren Eizelteilen besteht, ist aus hochwertigen Techno-Polymeren Werkstoffen hergestellt und ist 75 x 75 x 133 mm groß. Mit schwalbenschwanz-ähnlichen Aussparungen lassen sich die einzelnen OTUs zusammenstecken und mit den Antriebsriemen und einer modularen Zahnstange montieren. Diese Zahnstange bewirkt, dass sich die Rollen in fast 360°, das heißt in alle Richtungen drehen können. Dadurch ist ein Transport in fast jede Förderrichtung möglich. So bilden die transportierenden Rollen z.B. für Ausschleuser eine natürliche Kurve, die ein sehr schnelles aber dennoch schonendes Fördern ermöglicht und weniger Platz in Anspruch nimmt.
Die Räder mit Reifen aus PU (Polyurethan) werden über eine Winkelverzahnung innerhalb jeden Elementes perfekt angetrieben. Davon sieht man von außen nichts.

Genial ist besonders die Idee, alles elektrisch direkt mit standardisierten DC-Motoren von 48 V und ca. 40 Watt anzutreiben und zu bewegen.
Die gesamte Konstruktion ist daher sehr niedrig. Das spart Platz in der Höhe und viele Kosten.

Natürlich gibt es auch eine komplette Steuerung dazu, die über den Feld-Bus AS-interface alles ganz schnell und doch reibungslos und sacht steuert, Sie kann aber auch mit anderen Bussystem bzw. höheren IT-Topologien kommunizieren.

Ein solcher „OTU“-Tisch lässt sich leicht in jeder Förderanlagen-Konstruktion einbauen, denn die einzelnen, zusammengesteckten „OTU“-Elemente sind alle auf einen Unterbau aus Aluminiumprofilen aufgeschoben – ohne sonstige Befestigungen. So kann man den gesamten montierten Tisch entweder zwischen den Rahmen oder unter die Rahmen einer jeden Förderbahn anschrauben.

Dieses OTU- Element mit fest eingestellter Richtung - leicht nach rechts oder leicht nach links - gibt es für die Seitwärtsförderung von unterschiedlich großen Fördergütern z.B. vor Barcode-Lesern. Dadurch ist es ganz einfach, den Abstand des Barkodelabels zum Leser weitgehend gleich zu halten. Man benötigt dazu nur wenige OTU-Elemente.

Darüber hinaus lassen sich Kreuzungen, Quertransport, überkreuz Förderung über zwei Bahnen oder auch ein U-Turn- also eine ganz enge Kurve damit bauen. Auch Sorter (Sortierlinien) sind machbar.

Anstatt also verschiedene teure pneumatische und/oder mechanische Hebe- und Ausschleus-Konstruktionen einzusetzen, brauchen man nur noch – für alles – ein Element: „OTU“ von Avancon, - einfach – leicht montierbar – kostengünstig.

Man kann dieses vielseitig einsetzbare OTU-Element als Hersteller von Förderanlagen auch in Einzelteilen beziehen und selbst zusammenbauen oder man kauft einfach den komplett montierten OTU-Tisch inklusive Motoren und Steuerung, den man unter oder zwischen jede Art von Förderern montieren kann.

Dieses OTU-Element wurde von Dieter Specht, dem Mitbegründer der Interroll-Gruppe, für ein neues Fördersystem entwickelt und weltweit zum Patent angemeldet und wird von der Schweizer Avancon SA in Riazzino/Tessin hergestellt und weltweit über Förderanlagenhersteller vertrieben

Winston Churchill sagte einmal:
“Ein Wechsel ist nicht falsch, solange die Richtung stimmt.”
(“There is nothing wrong with change, if it is in the right direction.”)

Video zu dieser Pressemitteilung:

17.05.2017 09:54

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