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Eine märchenhafte Parabel, die Hoffnung schenkt.

Kleines Mädchen bekommt einen großen Auftrag: Sie soll mit ihrer weißen Gebetsflöte die Menschen an die Naturgeister erinnern.
Wenn sie diese wieder sehen können, spüren sie die Verbindung von allem, was lebt. Eine bezaubernde Geschichte entwickelt sich, erzählt von dem Halbblut Indianer Tony Shearer in dem Buch „Die Gebetsflöte – Das Lied der Mutter Erde“. Eine Geschichte über die fortschreitende Entfremdung des Menschen von der Natur, die schließlich zu ihrer Zerstörung führt. Tony Shearer schrieb diese anrührende Geschichte bereits 1976, zum ihrem 40jährigen Jubiläum legt sie nun der Verlag Neue Erde wieder auf – versehen mit neuen, liebevoll ausgeführten Illustrationen von Johanna Lentz.

Und so kommt die Hauptfigur zu ihrem lebenslangen Auftrag: Kleines Mädchen sitzt wie so oft unter ihrem Lieblingsbaum, als der daumengroße Quill auf einmal auf einem Ast auftaucht. Er ist sehr in Eile, denn es gibt viel zu tun. Und so drängt der kleine Mann aus dem sagenhaften Volk der Pokwatchie Kleines Mädchen, ihm eine Höhle zu begleiten, auf ihren Schultern sitzend natürlich. Dort begegnen sie Altim Elut, dem Häuptling der Pokwatchie. Er gibt ihr den Auftrag, das Lied der Mutter Erde auf ihrer Flöte zu spielen, die sie beim Heraustreten aus der Höhle finden wird. Dieses Lied soll die Menschen aufrütteln und sie an ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur erinnern. (Ein besonders schönes Detail: Das Lied der Mutter Erde ist in Notation im Buch abgedruckt.)

Und tatsächlich, Kleines Mädchen wird es schaffen, die Menschen mit ihrer Flöte aufzuwecken: Sie sehen die Geister der Bäume und des Grases, der Frösche und Hunde und Katzen, und spüren jedes Mal, wenn Kleines Mädchen ihre Gebetsflöte spielt, die Verbundenheit aller Wesen im Universum. So wird aus Kleines Mädchen die erwachsene Flötenfrau, die jeden Tag auf ihrem Hügel das Lieder der Mutter Erde spielt, sie wird geschätzt und verehrt.

Doch es kommt, wie es kommen muss: Die weißen Siedler dringen in das Land ein und mit ihnen die Urbanisierung und Industrialisierung, Umweltverschmutzung, Lärm, Vergiftung ... Flötenfrau ist inzwischen die Alte Flötenfrau und hat auch aufgehört, ihr Lied zu spielen, da es in all dem Lärm ohnehin nicht mehr gehört würde oder schlicht die anderen stört. Sie wird schließlich für tot gehalten, da sie ein zurück gezogenes Leben führt und die Verbindung aller Wesen untereinander ist nun weniger als eine vage Idee.
Nach Jahren der Umweltzerstörung, als der Fluss schließlich stirbt, entsinnen sich aber dennoch einige, das Lied der Mutter Erde einst gehört zu haben und sie finden die Alte Flötenfrau wieder ...

Das Ende der märchenhaften Parabel stimmt hoffnungsfroh, sind doch viele Parallelen zu unserer heutigen Zeit zu finden: Immer mehr Menschen wird auch in der heutigen Realität bewusst, dass die fortschreitende Ausbeutung des Planeten und die Entfremdung von der Natur fatale Folgen hat.
Tony Shearer verurteilt dabei niemanden in dieser Geschichte – es ist einzig das Vergessen, das die Probleme in der Welt auslöst. Die Hoffnung und die Lösung sind am Ende dieser märchenhaft-bezaubernden Geschichte die Kinder, die sich wieder erinnern. Deswegen ist dieses Buch auch so wunderschön zum Vorlesen für Kinder geeignet – aber nichtsdestotrotz auch eine wundervolle Inspiration für Erwachsene.

Bleibt zu hoffen, dass das Lied der Mutter Erde in Zukunft immer lauter zu hören sein wird ...


Weitere Informationen zum Buch:

Titel: Die Gebetsflöte – Das Lied der Mutter Erde
Autor: Tony Shearer
Erscheinungsdatum: September 2016
Verlag: Neue Erde
ISBN-13: 978-3890606927
Preis: EUR 16,90
Link: http://www.neueerde.de

Bilddateien:

25.10.2016 10:56

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