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Einschläferung von streunenden Hunden in Taiwan verboten

Ein Verbot der Einschläferung von streunenden Hunden in Tierheimen in Taiwan wurde am 6. Februar durch die Kabinettskommission für Landwirtschaft bekanntgegeben, wodurch Taiwan mit Indien eines der beiden einzigen Länder in Asien ist, das strenge Standards im Tierschutz übernimmt.

Laut Angaben der Kabinettskommission ist die Zahl der eingeschläferten streunenden Hunde von 74,57 % im Jahr 2007 auf 12,38% gefallen. Dies fand vor dem Hintergrund verstärkter Bemühungen von Regierungs- und Aktivistenseite zur Förderung eines stärkeren Tierschutzbewusstseins und einem Anstieg von Vermittlungen von 13,45% im Jahr 2007 auf 74,86% im Jahr 2016 statt.

Das Tierschutzgesetz, das im Jahr 1998 eingeführt wurde, formuliert, dass Tiere in Tierheimen innerhalb von sieben Tagen nach öffentlicher Verkündung eingeschläfert werden. In 2010 wurde diese Klausel erhöht auf einen Zeitraum von zwölf Tagen. Im Januar 2015 konnte der Legislativ-Yuan einen Meilenstein mit dem Zusatz einer „Keine Einschläferung“-Klausel unter diesem Gesetz erreichen. Nach der Änderung, die in diesem Jahr in Kraft tritt, können nur Tiere, die von Tierärzten als todkrank oder mit ansteckenden Krankheiten diagnostiziert werden, eingeschläfert werden.

Das bisherige Gesetz rückte im Jahr 2013 in die Öffentlichkeit nach der Veröffentlichung der Dokumentation „Zwölf Nächte (Twelve Nights)“, die das Schicksal von Heimtieren in Taiwan beleuchtet. Die Reaktion auf den warmherzigen Film des taiwanischen Autors und Regisseurs Giddens Ko war überwältigend und veranlasste die Regierung, Vermittlungs- und verantwortungsvolle Besitzerprogramme sowie eine Verbesserung der Gesetzgebung durchzuführen.

Zusätzlich zum Verbot wurden weitere Unterstützungsmaßnahmen von der Kabinettskommission bekanntgegeben. Diese schließen die Ermutigung von Besitzern, nicht ihre Tiere zu vernachlässigen, Bildungsmaßnahmen, eine strenge Verfolgung des Verbots, eine Stärkung des bestehenden Tierregistrierungssystems und eine Erweiterung von Sterilisationsprogrammen ein.

Der Abteilungsleiter der Kabinettskommission, Chiang Wen-chuan, sagte, dass andere Initiativen von der Verbesserung der Bedingungen und Standards der Versorgung von Tierheimen zu einer Obergrenze in den Einrichtungen reichen würden.


Chiang sagte, dass obwohl das Verbot und Unterstützungsmaßnahmen den vielen ausgesetzten und streunenden Tieren in Taiwan helfe werde, ein langfristiger Fortschritt jedoch nicht ohne effektive Sterilisationsprogramme geschehen könne. Die Zahl der sterilisierten Streunerhunde werde in diesem Jahr auf geschätzt 180.000 ansteigen – ein Plus von 150.000 in 2016 und 100.000 in 2015, fügte er hinzu.

Die Kabinettskommission gab bekannt, dass mehr Mittel in behördenübergreifende Maßnahmen wie das vollständige Umsetzen des Microchipimplantatsprogramms für Tiere, die Einführung eines Regulierungsmechanismus für die Kontrolle der Aktivitäten von Züchtern und Verkäufern und eine Angleichung der Registrierungsprozesse angestrebt werde.

13.02.2017 11:41

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