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Erfolgsstory eines Geflüchteten - GFN AG beteiligt sich am 3. Zukunftskongress Migration & Integration

Heidelberg. 20. Oktober 2017: Zum dritten Mal kamen am 14. und 15. September Bildungsträger, Behörden und Geflüchtete zum Zukunftskongress Migration & Integration in die Bundeshauptstadt.
Dieses Jahr wieder mit dabei: Die GFN AG, ihr langjähriger Partner L&D Support, sowie der ehemalige Teilnehmer und Geflüchtete Mahmoud Alabboud. Letzterer diskutierte im Zukunftsdialog über die Arbeitswelt als Erfolgsmodell für Integration. Axel Stadtelmeyer, Vorstand der GFN AG, sowie Marco Reis, Projektleiter Migration GFN AG, gaben gemeinsam mit Sebastian Koch von L&D Support im Rahmen des Best-Practice-Dialogs einen Einblick in die Integration Geflüchteter mit AVGS-geförderten Maßnahmen.

Von Syrien über Merzig nach Freudenstadt
Im Februar 2015 musste Mahmoud Alabboud vor dem syrischen Bürgerkrieg fliehen. In Deutschland angekommen, jobbt er bei Rewe und füllt Regale auf. Gelernt hat er eigentlich etwas Anderes: „In Damaskus habe ich nach dem Abitur angewandte Chemie studiert“, erklärt Alabboud. Sein Studium hat er sich bereits als Bachelor of Science in Deutschland anerkennen lassen.

Siamak Motaleb (Projektleiter Migration GFN AG), Cornelia Schach (Leiterin Öffentlichkeitsarbeit L&D Support), Axel Stadtelmeyer (Vorstand GFN AG)

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Um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben, zieht Alabboud gemeinsam mit seiner Ehefrau – die im Rahmen der Familienzusammenführung zwei Jahre später nach Deutschland kam – von Orscholz nach Merzig. Hier absolviert er in einem Mineralölwerk und bei einem Porzellanhersteller erfolgreich Praktika. Doch langfristig ergibt sich aus beidem nichts. Alabboud wendet sich an sein zuständiges Jobcenter, bekommt eine fachkundige Beratung und findet entsprechende Maßnahmenangebote und dadurch Kontakt zum Trainingscenter der GFN vor Ort.
„Wir haben erst mal eine Status- und Kompetenzfeststellung mit dem Messverfahren InCheck mit Herrn Alabboud durchgeführt und dabei festgestellt, wo er Unterstützung braucht“, erklärt Bildungsberaterin Ortega-Dax. Hier genau setzte sein Coach Andreas Buchmann dann im GFN Trainingscenter an und begleitete den Teilnehmer intensiv zwölf Wochen lang. Heute ist Mahmoud Alabboud angestellt und absolviert ein Trainee-Programm zum Chemielaboranten bei der Firma Georg Oest Mineralölwerk GmbH & Co. KG in Freudenstadt. Dafür ist er sogar mit seiner Frau umgezogen, um diese Arbeit aufzunehmen. „Wir unterstützen gerne die Integration von motivierten Geflüchteten“, bestätigt Herr Kraus aus der Personalabteilung der Firma, die als TOP Arbeitgeber in der Region bekannt ist. Wir freuen uns über dieses Engagement und dass immer mehr Arbeitgeber so denken.

InCheck mit Integrationsfahrplan: Potentiale erkennen und fördern
Mit dem neutralen Messverfahren InCheck werden Status und Kompetenz eines Geflüchteten ermittelt – also seine Motivation, Stabilität, Hard- und Soft Skills. Dabei werden anhand eines validierten Persönlichkeitsfragebogens mit rund 240 Fragen die Stärken und Potentiale
herausgearbeitet. Anschließend erarbeitet der Coach mit dem Geflüchteten einen Integrationsfahrplan mit kurz- und langfristigen Handlungsempfehlungen für den Geflüchteten und den zuständigen Kostenträger. „Wir berücksichtigen dabei die persönlichen Ziele unserer Kunden und ihr Potenzial, bezogen auf den deutschen und besonders regionalen Arbeitsmarkt. Das Beispiel von Herrn Alabboud zeigt, dass eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt mit einer analytischen Herangehensweise erfolgsversprechender ist”, erklärt Marco Reis im Best-Practice-Dialog auf dem Kongress. Die Erfahrungen des ehemaligen Teilnehmers der GFN Bildungsmaßnahme geben den Besuchern des Kongresses wichtige Impulse aus der Praxis für die Praxis.



Stets im Fokus: Zeitnahe Integration Geflüchteter
Ziel ist die zeitnahe Integration in den ersten Arbeitsmarkt, woran die GFN AG intensiv zusammen mit regionalen als auch großen überregionalen Arbeitgebern kooperiert. „Nach der Statusfeststellung gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Teilnehmer. Von einer Anpassungsqualifizierung oder Ausbildung bis hin zum Coaching und der Unterstützung beim Bewerbungsprozess. Wichtig ist, die Geflüchteten nicht sich selbst zu überlassen“, so das Fazit von Marco Reis.

Die Integrationskultur positiv beeinflussen
L&D Support ist als internationales Beratungsunternehmen branchenübergreifend mit dem standardisierten, objektiven Messverfahren des skalierbaren Persönlichkeitsfragebogens tätig. Seit 2015 arbeitet das Beratungsunternehmen mit der GFN AG im Bereich Migration zusammen. „Eine sehr produktive Zusammenarbeit, mit der wir unseren Beitrag zur Integrationskultur leisten wollen“, erklärte Axel Stadtelmeyer auf dem 3. Zukunftskongress.

Bilddateien:


Siamak Motaleb (Projektleiter Migration GFN AG), Cornelia Schach (Leiterin Öffentlichkeitsarbeit L&D Support), Axel Stadtelmeyer
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Siamak Motaleb (Projektleiter Migration GFN AG), Cornelia Schach (Leiterin Öffentlichkeitsarbeit L&D Support), Axel Stadtelmeyer (Vorstand GFN AG)
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20.10.2017 12:43

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