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Erst Auslandseinsatz und jetzt berufsunfähig

Die Berufsunfähigkeit von Soldaten infolge von Verletzungen stellt eine nicht zu unterschätzende Menge an Versicherungsfällen dar.
Seit dem Jahr 2000 sind im Durchschnitt 5.000 Soldaten bei Auslandseinsätzen verletzt worden. Viele davon werden berufsunfähig. Die Soldaten üben Ihren Beruf in der Regel nur für eine gewisse Zeit aus. Oftmals gingen die Soldaten zuvor einem regulären Beruf nach und beabsichtigen dies auch nach dem Soldatendienst wieder zu tun. Nur was passiert, wenn man während seiner Dienstzeit, bspw. bei einem Auslandseinsatz verletzt wird und seinen Beruf daraufhin nicht mehr ausüben kann? Für den Fall, dass man berufsunfähig wird, haben viele Menschen eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Diese Versicherung soll ja genau den Fall absichern.

Keine Berufsunfähigkeitsrente bei Kriegsverletzung?

Tatsächlich schließen viele Versicherungen die Leistung aus, wenn die Berufsunfähigkeit auf einem Umstand basiert, der in Zusammenhang mit einem Kriegsereignis steht. Kriegsereignis ist hierbei nicht als Krieg im klassischen Sinne zu verstehen, sondern vielmehr als ein „tatsächlich kriegsmäßiger Gewaltzustand ohne Rücksicht auf die zeitlichen, sachlichen und räumlichen Grenzen des Kriegszustandes im völkerrechtlichen Sinn.“ Ein Feuergefecht während eines, auch humanitären - Auslandseinsatzes würde dieser Definition nach ein Kriegsereignis darstellen. Die Leistungspflicht der Versicherung würde demnach entfallen.

Die Folgen für die Betroffenen

Die Folge für die Betroffenen ist zumeist, dass sie weder fähig sind ihren Beruf als Soldat noch ihren erlernten, oder zuvor ausgeübten Beruf auszuüben. Die Berufsunfähigkeitsversicherung bleibt jedoch bestehen und verlangt, je nach Zahlweise, die regelmäßigen Beiträge. Wer sich selbst gegen die Versicherung wehren will sieht sich allzu oft einer unüberschaubaren Menge an Vertragsklauseln und unverständlichen Bedingungen ausgesetzt. Für die Betroffenen stellt es oft eine erhebliche Herausforderung dar, wenn sie die Durchsetzung von Ansprüchen gegen die Versicherung betreiben möchten. Es ist daher dringend anzuraten sich frühzeitig professionelle Unterstützung zu suchen. Infolge des ausfallenden Monatseinkommens können viele Betroffene können ihren Lebensstandard nicht mehr halten. Es drohen schnell finanzieller und sozialer Abstieg. Dies gilt es zu verhindern.

Die Möglichkeiten im Einzelfall

Für die Durchsetzung der Ansprüche kommen mehrere Möglichkeiten in Betracht. Zunächst ist denkbar, den Umstand des Kriegsereignisses zu hinterfragen. Aus rechtlichen Gesichtspunkten ist es der Bundeswehr untersagt, kriegerische Handlungen im Ausland vorzunehmen. Somit stellen die Auslandseinsätze der Bundeswehr auch keine kriegerische Handlung dar. Aber auch wenn ein Feuergefecht aus der Sicht der Versicherung ein Kriegsereignis darstellt, müsste der Betroffene auch aktiv daran teilgenommen haben. Dies scheint insbesondere dann zweifelhaft, wenn sich der Betroffene, während eines humanitären Einsatzes, lediglich verteidigt hat. Aber auch der gezielte Einsatz von Soldaten zu Polizeizwecken im Ausland, dürfte nicht ohne weiteres ein Kriegsereignis darstellen. Darüber hinaus steht dem Betroffenen unter Umständen ein Anfechtungsrecht zu. Dies hat zur Folge, dass der Versicherungsvertrag von Anfang an nicht wirksam war und die Versicherung sämtliche Beiträge zu erstatten hat. Welche Vorgehensweise die erfolgversprechendste ist, ist abhängig vom Einzelfall. Ihr Rechtsanwalt berät Sie hierzu gern ausführlich bei einem Beratungsgespräch. Die Kosten hierfür übernimmt in der Regel die Rechtsschutzversicherung. Unüberschaubare Kosten entstehen Ihnen somit nicht.

Hilfe und Unterstützung erhalten Sie schnell und unkompliziert bei

Die bundesweit vertretende Rechtsanwaltskanzlei Werdermann / von Rüden vertritt eine Vielzahl von Mandanten, denen die Berufsunfähigkeitsversicherungen die versprochene Leistung nicht gewähren. Gerne unterstützen die Versicherungsexperten auch Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Im Rahmen einer kostenlosen und völlig unverbindlichen Erstberatung erhalten Sie Informationen zu den Erfolgsaussichten Ihrer Ansprüche. Vereinbaren Sie deshalb noch heute einen Termin für eine Erstberatung. Das Team der Kanzlei Werdermann / von Rüden steht Ihnen unter 030 / 200 590 770 sowie unter zur Verfügung

10.01.2018 15:30

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