Deutschlands großes Presseportal - Homepage
» kostenlos Pressemitteilung veröffentlichen
» Kunden Login zu "meine Redaktion"
»Suche / Lokale Suche
> Startseite > Politik

Es gibt mehr als einen Acker, den die Politiker endlich sachgerecht bearbeiten müssen

Die Apologeten einer „Neuen Sozialen Marktwirtschaft“ sehen die Menschen als Mittel zu den Zwecken derer, die über die Produktionsmittel verfügen.
Nicht die Wirtschaft hat dem Menschen zu dienen, sondern der Mensch der Wirtschaft. Neuerdings behaupten sie und ihre nützlichen Idioten, das Bildungssystem würde Skepsis gegenüber der Marktwirtschaft fördern. Mag sein oder auch nicht. Richtig ist aber, daß es Aufgabe des Bildungssystems in einer freien demokratischen Gesellschaft ist, generell Skepsis zu fördern, gegenüber den „Eliten“ aller Couleur und gegen deren Machinationen.

Als Abkömmlinge eines räuberisches Rudeltieres, mit dem der heutige Mensch genetisch immer noch zu ca. 97,5 Prozent übereinstimmt, sollten wir froh und dankbar sein, wenn dieses erbliche Handicap durch kritisches Denken und eine gesunde Skepsis wenigstens bei einem Teil der Bevölkerung gemildert wird. Skepsis gegenüber einer „Markt“-wirtschaft ist nützlich, wenn sie unter anderem zu der Frage führt: Was nützt die Marktwirtschaft den Menschen? Was nützt die Wirtschaft den Menschen, die nicht Millionen scheffeln oder über sechsstellige Einkommen und Pensionen verfügen? Was nützt sie dem großen Rest der Bevölkerung, der brav als lebendes Produktionsmittel dient und dessen Lebensstandard seit 20 Jahren kontinuierlich sinkt, weil die Einkommen nicht mit den Lebenshaltungskosten Schritt halten? Was nützt die Marktwirtschaft schließlich den schon ganz vom Wohlstand Abgekoppelten, die sich mit prekären Arbeitsverhältnissen und ohne Aussicht auf eine zum Altersrente durchschlagen müssen, die zum Leben reicht? Und was nützt sie denen, die zu den mehr als 6 Millionen Arbeitslosen zählen, von denen mehr als die Hälfte (als Folge schlechten Gewissens der Profiteure?) statistisch verschleiert wird?

Prof. Querulix, „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“, eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro

[Großes Bild anzeigen]

„Die Marktwirtschaft ist großer Mist,
wenn du nur Betroff‘ner bist.
Allein das eig'ne Monopol
tut dem Geschäftsmann richtig wohl.
Und was noch zu ergänzen ist:
die Krönung ist der eig’ne Lobbyist.“

Angesichts der anschwellenden Begehrlichkeiten der südeuropäischen EU-Mitglieder wird es höchste Zeit, sich nichts mehr vorzumachen: Deutschland ist ein sozialer Sanierungsfall. Wenn die Verantwortlichen „Eliten“ nicht sehr viel böses Blut erzeugen möchten, sollten sie jetzt konsequent umsteuern und dafür sorgen, daß es im reichen Deutschland keine Armut mehr gibt und daß jede Bürgerin und jeder Bürger lebenslang sein gutes Auskommen hat.

Die „Neue Soziale Marktwirtschaft“ (NSM) gehört in die Rumpelkammer der Geschichte verbannt. Sie ist ein moralischer Super GAU. Im Gegensatz zu Ludwigs Erhards sozialer Marktwirtschaft, die Wohlstand für alle zum Ziel hatte, zielt die NSM auf die Maximierung der Profite der Produktionsmittelbesitzer und ihrer nützlichen Idioten und auf noch mehr Freiheit zur Ausbeutung.

Soziale Marktwirtschaft und bürgerliche Freiheit können nur überleben, wenn Politiker und (Lobbyisten der) Produktionsmittelbesitzer respektieren, daß die Nutzung der damit verbundenen Rechte ihre natürliche Grenze in den Rechten ihrer Mitmenschen hat. Das müssen künftig Erziehung und Bildung vermitteln, wenn der soziale Friede auf Dauer gesichert werden soll. Die von der Profitgier zerfressene Moral muß wieder aufgerichtet werden. Das gehört zu den wichtigsten Zukunftsaufgaben im Rahmen von Erziehung und Bildung und ist zugleich die wichtigste Zukunftsaufgabe Deutschlands.

Wozu sparen wir, wenn absehbar ist, daß Deutschland die Südländer der EU in Zukunft alimentieren soll? Sollen unsere Armen Mitbürgerinnen und Mitbürger die Bürgerinnen und Bürger anderer Länder – die sogar im Durchschnitt sogar viel wohlhabender sind als der Durchschnittsdeutsche – subventionieren? Das wäre schlimmer als ein schlechter Witz und politisch brandgefährlich.

Der Neidvolle Blick auf die deutschen Exportüberschüsse und den positiven deutschen Bundeshaushalt ist zwar kindisch. Aber Neid ist letztlich ein tödliches Gift für eine Gemeinschaft, vor allem dann, wenn diese bereits Symptome der Auflösung zeigt. Fragen wir also: brauchen wir, braucht die große Mehrheit der Deutschen Außenhandelsüberschüsse? Braucht sie Haushaltsüberschüsse? Reichen der großen Mehrheit der Deutschen nicht ein Gleichgewicht der Ein- und Ausfuhren und ein ausgeglichener Haushalt?

Wir haben doch wirklich wichtigere Aufgaben zu finanzieren als die Privatvermögen einer kleinen Minderheit Überreicher Leute, von denen einige auch noch – wie man fast täglich erfährt, es mit den Gesetzen nicht so genau nehmen sollen. Sind das Patrioten? Dazu fehlt es ganz offensichtlich an der Moral. Die können aber noch so viele Staatsanwälte nicht bessern. Da bräuchten wir Vorbilder in der Politik.

Wir haben massenweise wichtigeren Aufgaben, als unser Land kaputt zu sparen und Produkte deutschen Fleißes gegen Papierdollars einzutauschen. Wenn wir uns wenigstens in Gold bezahlen ließen. Der US-Dollar ist doch durch die katastrophale Überschuldung der USA nur noch etwas „wert“, weil immer noch genügend (reiche) Menschen an ihn glauben wie an „Des Kaisers neue Kleider“.

Bildung und Erziehung stehen bei den bisher von unserer Politikerkaste arg vernachlässigten Zukunftsaufgaben unseres Landes an vorderster Stelle. Die Einkommen von Erzieherinnen und pädagogischen Hilfskräfte sind aber gegenwärtig so gering, daß man davon allenfalls vegetieren kann. Daraus wäre zu schließen, daß die Verantwortlichen Politiker und nachgeordnete Oberbürokraten sie und ihre Aufgaben nicht für wichtig halten.

Andere zukunftswichtige Aufgaben wären die Verbesserung der inneren und äußeren Sicherheit in einer Welt, die nach mehr als drei Generationen Frieden allmählich wieder kriegerischer wird, die Sanierung und der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, die Sicherung der Datennetze.

Dann müssen auch die Milliardenverluste ausgeglichen werden, die Draghis Ponzi-Spiel den Sparern zufügt, der die Private Altersversorgung vernichtet und die Private Krankenversicherung für immer mehr Menschen unbezahlbar macht. Die Kümmerrenten müssen endlich verschwinden. Eine Mindestrente oder besser: Ein Grundeinkommen muß dafür sorgen, daß kein Rentner nach einem arbeitsreichen Leben mit – aus welchen Gründen auch immer – kümmerlichem Einkommen auch noch um Sozialhilfe betteln muß.

Für die Einführung eines Grundeinkommens spricht aber noch viel mehr als die Verhinderung von Armut und Ausbeutung. Die Gesellschaft der Zukunft wird keine Gesellschaft sein, der es an Arbeitskräften mangelt. Menschen werden deshalb nicht mehr im heutigen Umfang als Produktionsmittel gebraucht. Aber als Konsumenten durchaus. Und den sozialen Frieden brauchen auch die Eigentümer der Produktionsmittel. Bildung und Erziehung müssen die Menschen auf ein Leben vorbereiten, daß viel mehr als heute frei von fremdbestimmter Arbeit ist, auf der anderen Seite aber auch viel mehr Verantwortungsbewußtsein für das Gemeinwesen und für ein befriedigendes eigenes Leben erfordert.

Welche Rolle ein Grundeinkommen in der zukünftigen (sich aber bereits abzeichnenden) Gesellschaft spielen könnte, ist in einer kleinen Studie dargestellt. Der Titel dieser mit Zahlen unterlegten Studie lautet „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook PDF) oder (ISBN 978-3-943788-32-7, eBook ePub), je 9,95 Euro. Die Studie ist beim eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und dort sowie in jeder guten (Internet-)Buchhandlung erhältlich.

Deutschland sollte für Zukunftsinvestitionen, die sich gesellschaftlich und volkswirtschaftlich rentieren, auch Schulden machen, die es gegen sich künftig steigernde Begehrlichkeiten von EU-Partnern und anderen Ländern aufrechnen könnte.

Der deutsche Michel muß endlich aufwachen. Sonst ist die soziale Katastrophe sicher und die politische wird danach nicht lange auf sich warten lassen. Die anstehenden Wahlen zum Bundestag bieten den Millionen „Abgehängten“ die Chance, sich unübersehbar bemerkbar zu machen. Wer sich von allen Parteien im Stich gelassen fühlt, hat das Recht, mit einem dicken Strich über den ganzen Wahlzettel UNGÜLTIG zu wählen. Wenn das Millionen Wahlberechtigte täten, könnten die etablierten Politiker endlich nicht mehr so tun, als nähmen sie die legitimen Interessen aller Bürgerinnen und Bürger wahr.

Wir brauchen keine Klientelpolitik, sondern eine Politik für das allgemeine Wohl und Deutschlands Zukunft!

Das fragwürdige Treiben der Menschentiere ist seit vielen Jahren Studienobjekt von Prof. Querulix. In der eBook-Reihe „Tacheles“ dokumentiert er seine Beobachtungen und Kommentare. 7 Bände sind bisher erschienen. Der jüngste trägt den Titel: „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3). Wie seine 6 Vorgänger ist er im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (http://www.read.ruedenauer.de ) erschienen und dort sowie in allen gut sortierten Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro erhältlich.

READ Pressestelle

Bilddateien:


Prof. Querulix, „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“, eBook (ISBN 978-3-943788-43-3), 264 S., 9,95 Euro
[Großes Bild anzeigen]

Prof. Querulix, Zeitlos-zeitkritische Beobachtungen und Kommentare, bisher 7 Bände eBooks, je ca. 180-280 S., je 9,95 Euro
[Großes Bild anzeigen]

„Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“, eBook (ISBN 978-3-943788-18-1, PDF oder ISBN 978-3-943788-32-7, ePub), je 9,95 Euro
[Großes Bild anzeigen]

08.09.2017 08:26

Klick zum Thema:

Das könnte auch Sie interessieren:

Bundestagswahlen:

Es ist immer gut, wenn die Wähler wissen, woran sie sind
Kanzlerin Merkel hat Ende Februar klar gesagt, daß sie die verheerenden Auswirkungen der Agendapolitik ihres Vorgängers Schröder weiterhin erhalten und damit den schnell wachsenden Reichtum der dadurch Begünstigten auf Kosten der Mehrheit ihrer...

Wie viel FDP verträgt die provisionsunabhängige Beratung?
Das Ergebnis der Bundestagswahl beschert uns eine starke FDP mit marktliberalem Gedankengut. Die primär von der CSU-Ministerin Aigner vorangetriebe „Qualitätsoffensive Verbraucherfinanzen“, die auch vom Verbund Deutscher Honorarberater (VDH)...

Wie würden die Zuwanderer aus der ehem. UdSSR am 27. Septemb...
Köln, den 01.09.2009 Ein fester Bestandsteil der deutschen Gesellschaft sind die Zuwanderer – jeder Fünfter in Deutschland hat einen Migrationshintergrund. Die größte Gruppe stellen die Zuwanderer aus der ehem. UdSSR mit ca. 4 Mio. Menschen dar....

Wahlmuffel:

Das Wahlrecht wahrzunehmen ist Bürgerpflicht
Wenn Menschen sich nicht an Wahlen ihrer Regierung beteiligen, könnte das bedeuten, daß sie wunschlos glücklich sind. Warum wählen, wenn es ihnen unter allen denkbaren Mehrheitsverhältnissen und Regierungskonstellationen soooo gut geht? Weil...

Sozialgerechtigkeit:

Banksterherrschaft ante Portas – oder: Warum versagt die Pol...
Die „Experten“ in den Notenbanken machen sich wahrscheinlich keine Sorgen, welche sozialen und politischen Folgen ihre Umverteilungspolitik von Arm zu Reich hat. An den Zusammenbruch ihrer Ponzispiele glauben sie offensichtlich sowieso nicht,...

Jamaika-Debakel – Macht endlich Politik fürs Volk anstatt fü...
Daß sich die SPD nicht in eine weitere Große Koalition locken läßt, ist vernünftig. Diese Partei hat in der Ära Merkel so gut wie alles aufgegeben, für das sie bis zur Kanzlerschaft Gerhard Schröders stand. Von da an begann der Abstieg. Andrea...

Zukunftsweisende Reformen setzen die Reform des Denkens der ...
Unverhofft kommt oft, sagt der Volksmund. „Zukunft ist das, was auf uns zukommt, wenn wir uns nicht in Acht nehmen.“ (Prof. Querulix) Der Mensch scheint das einzige Lebewesen zu sein, dessen Wahrnehmung auch die Zukunft umfaßt, also einen...

Nicht die alten Mängel verwalten, sondern Zukunft sichern un...
Mit ihrer arg zusammengeschrumpften Mehrheit ist Angela Merkel wieder Kanzlerin geworden. Die Regierungsbildung, die noch nicht einmal in den Anfängen steckt, ist allerdings schwierig geworden. Die SPD tut gut daran, sich nicht noch einmal in einer...

Die gegenwärtige Welt ist nicht zukunftsfähig
Die Welt ist längst nicht mehr das, was die große Mehrheit der Menschen sich wünscht. Das große Geld regiert, Finanzhaie beherrschen die Politik. Die meisten Menschen nehmen das zwar apathisch hin aber auf die kommt es gar nicht an. Zu allen Zeiten...

Λ nach oben

Stichwort-Suche:

Pressemitteilung von:


READ - Rüdenauer Edition Autor Digital

RÜDENAUER EDITION AUTOR DIGITAL
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Salomon-Heine-Weg 36b
20251 Hamburg

Unter dem Label RÜDENAUER EDITION AUTOR DIGITAL publiziert RÜDENAUER CONSULTING+SEMINARE Fachliteratur zu den Themen Kommunikation und Führung sowie zeitlose und zeitkritische Aphorismen von Prof. Querulix. RÜDENAUER CONSULTING+SEMINARE...

mehr »

 

 


Hinweis: Um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden.   Nachricht schließen   mehr info