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Europäische Partnerschaft zum Schutz der Biologischen Vielfalt

(pur). Die Beziehung zwischen Landwirtschaft und Biodiversität hat zwei Gesichter. Zum einen trug die Landwirtschaft in der Vergangenheit wesentlich zur Erhöhung der Artenvielfalt und der Vielfalt in der Landschaft bei.
Zum anderen, ist die intensive Landwirtschaft einer der Haupttreiber für den Verlust der Biologischen Vielfalt. Fundiertes Wissen über den Zusammenhang zwischen der Nahrungsmittelproduktion und dem Schutz der Biodiversität und Ökosystemen ist vorhanden. Aber das Wissen wird von den Landwirten immer noch nicht ausreichend berücksichtigt und die Produktionsmethoden nicht ausreichend angepasst. Einer der Gründe dafür ist, dass das Thema Biologische Vielfalt nicht genügend in der Ausbildung der Landwirte oder in weiteren Fortbildungen behandelt wird, noch erhalten die Landwirte Beratungen zu diesem Thema direkt auf ihrem Betrieb.

Das Projekt richtet sich an ökologisch arbeitende Landwirte, die Trauben in den Weinbergen kultivieren – mit einem besonderen Fokus auf den Weinbau, aber auch unter der Berücksichtigung von Landwirten, die Sultaninen produzieren.
Das Projekt zielt auf den Austausch von Erfahrungen ab, welche die Partnerorganisationen im Bereich Weinbau und biologischer Vielfalt gesammelt haben, um sich gegenseitig zu schulen und um Informationsmaterialien und spezielle Biodiversitäts-Trainingsmodule zu entwickeln. Die Landwirte werden dann mit Hilfe dieser Materialien geschult, um ihre Auswirkungen auf die Biologische Vielfalt systematisch analysieren zu können. Zusätzlich erhalten sie individuelle Schulungen, die direkt auf dem Betrieb durchgeführt werden, so dass sie die Empfehlungen zur Verbesserung direkt in ihre tägliche Arbeit übernehmen können.

Mit den Ergebnissen und aus den Erfahrungen wird ein Biodiversitäts-Programm entwickelt, ein Art Fahrplan für Biodiversitätsverbesserungen auf Betriebsebene, welches den Weinbauern, die nicht am Projekt und an den Trainings teilgenommen haben, hilft, ihre Biodiversitätsleistung ebenso zu verbessern.

Unterstützt von der Europäischen Kommission läuft das Projekt noch bis bis August 2018. Projektpartner sind für

Deutschland: Global Nature Fund, Ecovin
Spanien: Fundación Global Nature, La Unió
Portugal: Quercus, ADVID
Türkei: Rapunzel Organik Tarim

Direktkontakt:

Global Nature Fund, GNF
Udo Gattenlöhner, Geschäftsführer
Fritz-Reichle-Ring 4
78315 Radolfzell
Tel.: 07732-9995-80
Fax: 07732-9995-88
Mail: ,
Web: http://www.globalnature.org

Bodensee-Stiftung
Internationale Stiftung für Natur und Kultur
Kerstin Fröhle
Fritz-Reichle-Ring 4
78315 Radolfzell
Tel.: 07732-9995-40
Fax: 07732-9995-88
Mail:
Web: http://www.bodensee-stiftung.org  

20.02.2017 18:48

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Global Nature Fund (GNF)
Udo Gattenlöhner, Geschäftsführer
Fritz-Reichle-Ring 4, 78315 Radolfzell, Germany
Tel.: +49 - (0) 77 32 - 99 95 - 80
Fax: +49 - (0) 77 32 - 99 95 - 88
E-Mail:
Webseite: www.globalnature.org

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