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Experten der WKZ Wohnkompetenzzentren geben einen Rückblick über die Diskussionen im Immobilienjahr 2017

Ludwigsburg, 10.01.2018. „Das Immobilienjahr 2017 war geprägt von vielen Diskussionen und wenig zielführenden Entscheidungen“, meint Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren.
Mit dieser Einschätzung steht er nicht alleine. So monieren die Verbände der Immobilienwirtschaft seit Monaten die Tatenlosigkeit der Regierung, die die derzeitige Situation am Immobilienmarkt weiterhin verschärft. „Fakt ist, dass die Mieten in den Metropolen und stadtnahen Gebieten in 2017 genauso gestiegen sind wie die Kaufpreise – hier besonders für eigengenutzte Immobilien. Und dieser Trend wird in 2018 vermutlich anhalten“, erklärt der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Auch der Arbeitskreis der Gutachterausschüsse kommt zu dem Ergebnis, dass die Preise für Wohnungen und Häuser im Schnitt in Deutschland auch in 2018 weiter steigen werden. Er wertet jährlich rund eine Million Kaufverträge aus. Demnach haben Käufer im vergangenen Jahr rund 237,5 Milliarden Euro für Wohnimmobilien, andere Gebäude und Bauflächen ausgegeben – das entspricht 25 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren.

Mietpreisbremse Dauerthema
„Dabei war die Mietpreisbremse in 2017 weiterhin das Immobilien-Dauerthema, das Regierung und Opposition mit Leidenschaft verfolgten. Dies, obwohl nachweisbar ist, dass sie mitnichten steigende Mietpreise aufhielt. Und schon wieder ist sie Thema der Regierungsverhandlungen, denn die SPD will eine Verschärfung statt einer Abschaffung, wie Kanzlerin Merkel es geäußert hat“, erklärt WKZ-Vorstand Meier. In die vergangene Legislaturperiode mit Nachbesserungen in 2017 fiel auch die Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie. „Wir von den WKZ Wohnkompetenzzentren haben immer wieder vehement darauf aufmerksam gemacht, dass sie jungen Familien und älteren Menschen einen Immobilienkauf, im Zweifel auch eine Anschlussfinanzierung erschweren, selbst wenn ansonsten die finanziellen Verhältnisse eigentlich ausreichen“, so Meier. Daran hätten auch die Nachbesserungen letztes Jahr nichts verändert.

Gesetz zur Verhinderung einer Immobilienblase
Weitgehend unbemerkt verabschiedete das Bundeskabinett im vergangenen Jahr ein Gesetz zur Verhinderung einer Immobilienblase. Dies ermöglicht der Finanzmarktaufsicht bei drohenden Blasenbildungen die Kreditvergabe durch Maßnahmen wie eine Obergrenze oder eine Mindesttilgung einzuschränken. Dies, obwohl selbst die Bundesbank der Meinung ist, dass es für dieses Gesetz keine Gründe gibt. „Derartige politische Zeichen fördern aus unserer Sicht eine Wahrnehmung, bei der der Besitz von Immobilien immer weiter in Verruf gerät. Dies ist nun einmal der Schaffung von neuen Wohnungen absolut abträglich. Mit fatalen Folgen, wie der Rückgang der eingereichten Bauanträge zeigt“, meint Jens Meier, der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Denn wer wolle in einem derart angeheizten Klima mit übertriebenen Finanzierungsregulierungen und Blasen-Fantasien beherzt investieren, während gleichzeitig, wenngleich wirkungslos, eine einseitige Mieterpolitik in Deutschland betrieben würde?

Grunderwerbssteuer runter – Alternativen ausbauen
Dass die Parteien dabei nun mit einem Baukindergeld um die Ecke kämen, wertet Meier als Wahlgeschenk. Viel wichtiger sei es, die Grunderwerbssteuer zu senken, die viele Familien vom Immobilienerwerb abhalten würden. Die Bundesländer Thüringen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein ständen inzwischen bei einem Steuersatz von 6,5 Prozent. Vor elf Jahren betrug der Satz bundesweit noch 3,5 Prozent. „Und es müssen dringend Alternativen ausgebaut und gefördert werden, die nachweislich ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit schaffen, wie beispielsweise Genossenschaften. Diese arbeiten nicht gewinnmaximiert und funktionieren seit Jahrzehnten. Grund genug also, sie in die derzeitige Situation miteinzubeziehen“, so der Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren.

10.01.2018 16:58

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